Pinguin-Klasse
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Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wö
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Ausgewählter Beitrag

Der Übergang

In dieser Woche war ich nur einmal kurz in der Schule, um nach Post zu sehen und einige Materialien in den Klassenraum zu bringen. Ich nutze die Zeit zu Hause, um Schilder, Listen, Elternbriefe, Arbeitspläne und erste Werkstätten vorzubereiten.

Ein besonderes Anliegen in diesem Jahr war für mich, dass ich mich eingehender mit der Situation des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule befasse.
Natürlich sind wir für diese Phase sensibilisiert, aber ich musste doch mein Wissen dringend auffrischen und mir verschiedene Aspekte in Erinnerung rufen.

Dazu lese ich mich gerade, allerdings schleppend, durch dieses Buch:



"Übergänge verstehen und begleiten" aus dem Cornelsen Verlag. Wissenschaftlich trocken verfasst und man benötigt Zeit und Ruhe, um es zu lesen und sich darauf einzulassen.

Besonders gut gefallen hat mir die Auflistung von Veränderungen auf den einzelnen Ebenen, die das Buch anführt.

Sich noch einmal deutlich zu machen, dass sich für die Kinder eine Veränderung der Identität ergibt, dass sie ein neues Selbstbildnis von sich erlangen und dabei starke Emotionen bewältigen müssen, kann nur helfen, die eigenen Ansprüche zu modifizieren und anzupassen.

Gleichzeitig wird aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass Eltern ebenfalls auf unterschiedlichen Eben mit ganz neuen Lebenssituationen vertraut werden (müssen).
Beleuchtet werden jeweils die Ebenen:

* des Einzelnen

* der Beziehungen

* der Lebensumwelten

Interessant war, dass ich die Elternseite für mich an vielen Stellen gar nicht nachvollziehbar fand und das allein aus der Tatsache heraus, dass ich als Mutter - die ich ja auch mehrfach Übergänge innerhalb der Familie erlebte - eben Schule bereits von innen her kannte und sich mir viele Fragen gar nicht stellten.

Nach dem Lesen bzw. während des Lesens wurde mir auch immer bewusster, wie schwierig es für Eltern ist, die erstmalig einschulen, der Schule und der fremden Lehrkraft das eigene Kind zu überlassen und nicht wirklich zu wissen, was wird denn da jetzt in der Schule eigentlich gemacht?

Vielleicht werden einige Eltern die Gelegenheit nutzen und sich hier über das Weblog informieren oder aber sie kommen in den Unterrich und begleiten uns an einem Vormittag, um mitzuerleben, was Schule ist, wie wir miteinander umgehen und zusammen lernen, leben, lachen.

Ganz hervorragend sind auch noch einmal die entwicklungspsychologischen Elemente und Aspekte in dem Buch zusammengefasst und auch auf die unterschiedlichen Ausgangslagen von Mädchen und Jungen sowie Kindern mit Zuwandergeschichte wird eingegangen.

Ich bemerke immer wieder, wie wichtig es ist, sich mit der Übergangsproblematik doch eingehender auseinanderzusetzen und nicht nur seine eigenen Ansprüche und die Lehrpläne im Blick zu haben.
Das ist ein Gebiet, in das ich mich dringend noch vertiefend einlesen muss.

Zum Ausgleich lese ich momentan dann aber:




"Laute spüren - Reime rühren" bietet eine Vielzahl von Spielen und Möglichkeiten, das phonologische Bewusstsein zu schulen und zu trainieren. Ganz toll ist die CD hinten im Buch. Darauf sind nämlich sämtliche Materialien, die man benötigt, um die Übungen und Spiele durchzuführen.
Man muss die Dateien nur ausdrucken, laminieren und ausschneiden.

Perfekt.



Nickname 24.08.2011, 18.54

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von katharina

Das Buch ist super! Es bietet viele kleine Übungen- die Spaß machen und schnell umzusetzen sind!

vom 21.08.2012, 06.58
2. von Katharina

@Topf

Das Buch ist spitze, hab zwar noch nicht damit gearbeitet, aber als ich es jetzt auf einer Fortbildung kennen gelernt habe,habe ich es mir sofort bestellt!
:)

vom 25.08.2011, 17.12
1. von topf

Liebe Susanne!
Mit Spannung und viel Freude verfolge ich deine Gedanken und find es spitze, dass du uns daran teilhaben lässt!
Besonders das zuletzt genannte Buch werde ich mir näher ansehn.
Kennst du das Buch "Hören, lauschen, lernen" von Küspert-Schneider? Ich arbeite im Anfangsunterricht ganz gern damit (allerdings ohne dem Zusatzmaterial, das finde ich nicht notwendig).
In kurzen, einfachen Spielen werden die Kinder in die Struktur und den Aufbau der Sprache herangeführt. Bei uns in Österreich ist es teilweise sogar verpflichtend für den Anfangsunterricht. Perfekt wäre es, wenn schon im Kindergarten damit gearbeitet werden würde, aber... naja, ich mach's gerne und für die Kinder sind die Spiele immer wieder eine nette Abwechslung.
Ich gratuliere dir zu deinem fantastischen Klassenraum, die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt!!!!

vom 24.08.2011, 20.47
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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
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im Klassenraum