Pinguin-Klasse
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Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage hä
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Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wört
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Mandy :
Hallo, ich würde gerne wissen wie der Ziffern
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Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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;)
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Schule:
Hallo, tolle Arbeit. Gibt es auch die Plakate
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William Lee Reed:
Ich wünschte meine damalige Klasse wäre mit d
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Hallöchen! Zufällig bin ich auf diese Seite g
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Hallo! Vielen Dank für die so schön ausführli
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Lapbook Resümee

Die Wochen vor den Ferien sind dicht gedrängt mit Terminen, insbesondere Schulleitungsterminen, so dass ich lange schon nicht mehr dazu gekommen bin, unsere Lapbookerfahrungen hier weiter auszuführen.

Wir haben gute drei Wochen an den Klappbüchern und am Thema gearbeitet.



Die Kinder waren während der kompletten Einheit höchst motiviert und haben alle sehr eifrig und fleißig gearbeitet.




Immer wieder wurde ich überrascht durch die Fähigkeiten der einzelnen Kinder. Es wurde Ausdauer, Geduld und Präzision gefordert und der Feinmotorik wurde einiges abverlangt.
Aber all das ging besser und schneller als ich angenommen hatte.
Da hatte ich die Kinder deutlich unterschätzt.



Insbesondere bei meiner Einschätzung der Ausdauer lag ich häufig falsch.
Nach einer praktischen Sequenz, die ich möglichst handlungsorientiert aufbaute, folgte immer die Einheit zum Basteln des entsprechenden Lapbookelementes.















Das befürchtete Chaos auf den Tischen - wegen der Übergröße der Bücher - blieb weitgehendst aus. Die Kinder arrangierten sich gut und achteten sehr bewusst darauf, dass nichts kaputt ging, herunterfiel oder wegkam.






Am Ende waren fast alle Bücher fertig. Einigen Kindern fehlten Elemente, weil die Kinder zuvor länger krank waren oder fehlten. Sie arbeiteten nach.
Insgesamt sind wirklich alle Bücher unglaublich toll geworden und bei der Präsentation der Bücher waren alle Kinder sehr stolz:












Einige Bücher hatten mehr oder andere Klappen als vorgesehen, bei einigen Büchern stand auch schonmal etwas Kopf oder lugte hier oder dort hervor.
Insgesamt können aber wirklich alle Kinder sehr stolz auf ihr Ergebnis sein.

Nun stellt sich die Frage, was geschieht mit den Büchern zu Hause?
Ein ganz wesentliches Element eines solchen klappbuches ist es ja, dass man es durchaus immer wieder hervorholt, darin liest, es sich anschaut oder anderen zeigt.
Darauf hat Schule so gut wie keinen Einfluss.

Es kamen schon Kinder zu mir, die weinten, weil Mama das Buch ins Altpapier geworfen hat.
Das ist ganz bitter für ein Kind, das mühsam, eifrig und hochmotiviert in vielen Stunden an seinem Werk gesessen hat.

Das, was die Kinder über ihren Körper gelernt haben, haben sie nicht gelernt, weil wir das Buch gestaltet haben.
Das muss man ganz klar so sehen.
In jedem anderen Unterricht hätten die Kinder dasselbe oder zumindest ähnliches erlernt.

Worin liegt also der Sinn eines solchen Buches?

Ich habe lange darüber nachgedacht und finde es recht schwierig auszuformulieren, warum ich das Buch für diese Einheit trotzdem als außerordentlich sinnvoll erachte.

Zum einen bin ich der Ansicht, dass Lapbooks eine ideale Art und Weise eine Mischung aus Portfolio und Präsentation sind.
Zum anderen finde ich die hochmotivierende Wirkung auf die Kinder faszinierend.

Nun war es ja so, dass die Kinder wenig bis keinen Spielraum hatten bei diesem Lapbook.
Und das ganz bewusst, da es sich um eine gezielte Einführung und Hinführung handelt.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, das nächste thematische Lapbook freier zu gestalten, das wiederum nächste noch freier,  bis man irgendwann dahin gelangt, dass die Kinder ein Lapbook zu einem Thema komplett frei erstellen.
DANN ist der eigentliche Sinn  dieser Bücher erreicht, so scheint mir.
Bis dahin ist es, wie mit vielen anderen Methoden und Unterrichtsformen, jedoch noch ein weiter Weg.

Meine Befürchtung, das Basteln würde den Inhalt überschatten und zu sehr dominieren hat sich als unbegründet erwiesen.
Das erstaunte mich selbst wohl am meisten.

Ich würde in einem zweiten Lapbook so gut wie alle Texte selber verfassen lassen. Das wäre diesmal noch nicht gegangen oder man hätte weitaus mehr Stunden einkalkulieren müssen.

Ich denke, die Methode nutzt sich schnell ab, wenn man sie zu häufig einsetzt, aber mag sein, dass ich auch hier irre.
Für das zweite Schuljahr ist auf jeden Fall ein weiteres Lapbook geplant.

Interessant wäre nun noch zu erfahren, wie die Kinder die Bücher zu Hause vorgestellt haben und wie sie zu Hause angenommen wurden.

Alles in allem kann ich auf jeden Fall von schulischer Seite ein positives Fazit ziehen.



Nickname 17.06.2012, 12.10

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Kommentare zu diesem Beitrag

16. von Julia

Hallöchen!
Zufällig bin ich auf diese Seite gestoßen und auch wie eine andere Kommentatorin weder Lehrerin sowie kinderlos. Dennoch finde ich die Idee mit den Büchern toll und denke, dass alleine durch den Stolz, den die Kleinen entwickeln, sie ihre eigene Arbeit deutlich mehr wertschätzen. Das Erlernte bleibt so positiv besetzt und in Erinnerung.

Wirklich abstoßend finde ich aber Eltern, die so eine Leistung ihres Kindes einfach in den Müll befördern! Dort gehört meiner Meinung nach so eine "Mutter" hin - nicht jedoch die mühevolle Bastelarbeit des Kindes...

vom 07.03.2017, 18.15
15. von Anja Ley

Danke für dieses informative Resümee! Ich denke auch, dass Lapbooks sowohl mit enggeführter Thematik als auch frei wudnerbare Unterrichtshilfen sind.

vom 12.07.2016, 15.23
14. von Kurt

Hihi.... Laptops... :-)


vom 22.08.2012, 06.37
13. von Hausdrache

Super, danke für deinen Bericht.
Ich habe nun zweimal, direkt hintereinander ein Lapbook gestaltet. Einmal war alles in Stationen vorgegeben, sie konnten nur wählen wann sie was bearbeiten und wie weit sie kommen war dann halt auch je nach Kind etwas anders. Sie haben es geliebt und wirklich tolle Bücher gemacht. Danach haben wir ein Zweites zur Weltreise gemacht. Da habe ich nur die Kontinente mit ihnen gemeinsam ausgeschnitten und aufgeklebt. Und es gab immer einen Einstieg zu einem Kontinent, danach waren sie frei, selber etwas zum Kontinent zu machen.
Ich war schwer erstaunt, was alles kam und wie auch Erstklässler ganz spannende Dinge wissen wollen und schlussendlich auch in eine Form bringen, die man dann einkleben kann.
Die Kinder haben bereits gewünscht im nächsten Schuljahr wieder ein Lapbook machen zu dürfen ;) Ich glaube, es läuft sich nicht zu tode, es ist im Gegenteil so viel Kindergerechter, weil man sich kurz fassen muss, weil es mit vielen Bildern arbeitet und weil es so viele Dinge zu entdecken gibt. Es ist so wie eine Wundertüte, das lieben die Kinder.
Ich werde den Körper nächstes Jahr vermutlich auch einbauen, finde das Thema toll und deine Erfahrung inspiriert mich sehr, danke!

vom 04.07.2012, 14.41
12. von Bine

Ich finde eure Lapbooks super und möchte mit meinen Erstis nächstes Jahr den Körper auch so erarbeiten...

Eine Mögliche Antwort auf die Frage, warum man ein Thema so angehen kann/sollte ist ja auf jeden Fall unser kompetenzorientierte Lehrplan, der sagt, dass die Kinder nicht nur Inhalte, sondern auch Methoden des Lernens erlernen sollen. Wenn sie irgendwann mal ein Lapbook ganz alleine gestalten, dann sind sie in der Lage eigenständig Informationen zu beschaffen, zu sortieren, kategorisieren, beschriften, einzuteilen usw. und am Ende zu präsentieren. Das ist es ja worum es geht und wenn es die Kinder zusätzlich noch so motiviert und ihnen Spaß macht, dann hat man nicht nur zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! :D

Beiden Daumen und hoch weiter so! :ok: :ok:

vom 18.06.2012, 23.51
11. von Hüschi

an Helga

vielen Dank! Ich hab überall gesucht, nur da nicht ;)

vom 18.06.2012, 16.34
10. von Sabine

Liebe Susanne,
toll sind die Lapbooks geworden. Meines Erachtens ist das, was Du nicht genau zu definieren wusstest als "Anerkennung des eigenen Lernens" zu definieren. Mir ist es unbegreiflich, wie Eltern soetwas entsorgen können. Denn die Kinder sind stolz darauf. Da könnte ich auch meine Examensarbeiten in die Tonne schmeißen. Aber NEIN, sie sind ein Andenken an das, was ICH geleistet habe... und genau das soll es doch auch für die Kinder sein...

vom 18.06.2012, 15.43
9. von nudelmonster

WOW, was für tolle Ergebnisse. :)

Ich habe mich auch von der Lapbook Euphorie anstecken lassen und eines als Lesetagebuch gestaltet. Ich bin gespannt, wie dies bei meiner Klasse ankommen wird.

Vielen Dank für die tollen Ideen und Materialien. ich wüsste gar nicht, wie ich ohne das Zaubereinmaleins leben könnte. ;)

LG :)

vom 18.06.2012, 06.14
8. von Sonja

Weder bin ich Lehrerin noch hab ich Kinder, aber diese Idee finde ich hervorragend! Ich wünschte, das hätte es zu meiner Zeit schon gegeben. Ich kann mir denken, dass das Gelernte so wesentlich besser im Hirn verankert wird, weil man sich damit lang beschäftigt und es visuell "greifbar" gemacht hat.
Viel Erfolg und Spaß weiterhin mit diesen Büchern!
Sonja

vom 17.06.2012, 15.47
7. von Alexandra

Vielen Dank für dein Resümee. :)
Sehr schöne Ergebnisse haben diene Schüler erzielt. :ok:

Ich habe mich von dir und kalithea auch von der Lapbook-Euphorie anstecken lassen. Meine Drittklässler erarbeiten gerade ein Europa-Lapbook - auch stark vorstrukturiert, was mich eigentlich stört, aber da viele meiner Schüler nicht noch nicht allzu gut mit einem geöffneten Unterricht bzw. einem gewissen Maß an Eigenverantwortung umgehen können, das Lapbook mit seinen Möglichkeiten noch nicht eingeführt war und wir parallel das Sachtexte lesen und markieren sowie die Arbeit mit Landkarten üben, habe ich mich für die geschlossene und vorstrukturierte Variante entschieden.

Was die Kinder zu Hause damit machen, weiß man natürlich nie. Wir werden in der Schule kleine Europa-Präsentationen mit Hilfe des Lapbooks üben und die Kinder werden die Hausaufgabe bekommen, den Eltern mit Hilfe des Lapbooks ihr Wissen über Europa zu präsentieren.

Nach den Ferien haben die Kinder sich das Thema Haustiere gewünscht - dann wird das Lapbook (bei mir heißt es übrigens schlicht "Klappbuch" - ich mag diese vielen letztlich nichtssagenden englischsprachigen Begriffe nicht so gerne) eine Präsentationsalternative sein, die die Kinder wählen können. Darauf freue ich mich schon.

LG Alexandra


vom 17.06.2012, 14.39
6. von von Helga

an Hüschi

schau mal auf der Startseite des Zaubereinmaleins, rechte Spalte, Rubrik "Unterrichtsmaterial". Hier findest du die freien Downloadmaterialien.


vom 17.06.2012, 14.36
5. von Hüschi

Ich freue mich auch schon sehr, es im nächsten Schuljahr auszuprobieren. Vielen Dank für das tolle Material.
Liebe Grüße Tanja

PS: Wo ist eigentlich das Zahnmaterial hin, das die ganze Zeit bei den Neuigkeiten stand. Seit das Märchenmaterial und die Wunschaktion da stehen, kann ich es nicht mehr finden. Und ich hab es mir doch noch nicht runtergeladen :/


vom 17.06.2012, 13.34
4. von Ch. Platz

Und wer macht mir jetzt die ganzen Vertippsler weg? :( :D

vom 17.06.2012, 13.31
3. von Sylvia

Danke für den wunderbaren Einblick. Da ich nächstes Schuljahr auch eine erste Klasse haben werde, sind solche Erfahrungsberichte super.
Liebe Grüße von Sylvia

vom 17.06.2012, 13.30
2. von Ch. Platz

Die sind ganz toll und deine SChülerchen könne zu recht stolz darauf sein. Wie man so etwas kurzerhand wegwerfen kann ist mir unbegreiflich.
Meine Süßen sind ja auch grade dran und die Ergebnisse ähneln deinen sehr - obwohl ich mit Zweitklässlern arbeite. Allerdings habe ich alles Heftchen, Stationen frei gestellt.
Tolle Ergebnisse habt ihr liebe Pinguinklasse :ok: .
Ch. Platz

vom 17.06.2012, 13.28
1. von Valessa Scheufler

Klingt gut! Ich wäre auch ganz neugierig, wie die Kinder es zu Hause gezeigt haben. Das kannst du ja mal am nächsten Elternabend fragen, wenn Zeit dazu ist... Gruß *valessa

vom 17.06.2012, 12.32
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