Pinguin-Klasse
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Till:
Sehr geehrte Frau Schäfer,ich schlisse mich m
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Ulrike :
Hallo, ich stelle mich leider zu blöd an. Das
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Ulrike :
Ich verzweifel, die Namensschilder sind schre
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Nina:
Liebe Susanne,ich lese heute zum zweiten Mal
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Mareike Schnisa:
Hallo Suasnne, ich bekomme im Sommer auch ein
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:
Hallo Susanne,ich übernehme jetzt auch ein Pi
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Annette:
Wirklich super Party, bin auch ganz entzückt
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Mareike:
Statt einem Buchstabenschrank gibt es auch de
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Katharina:
Hallo, liebe Susanne,Habe jetzt im 2. Schulja
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Martina:
Hallo! Dieser Buchhalter ist ja toll! Wo hast
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Lesetest

Am Donnerstag haben wir einen Lesetest geschrieben, unangekündigt und ohne weitere Erklärungen, da die Kinder sich die Aufgaben ja selbstständig erlesen sollten.
Die Lesekompetenz der meisten Kinder in der Klasse ist für Anfang des zweiten Schuljahres schon sehr schön entwickelt.
Das Testergebnis gerade hat mich gefreut, denn die allermeisten Kinder haben sehr gut abgeschnitten.

Abzusehen war, dass die Ankreuzaufgaben, die vom Niveau ja deutlich leichter ausfallen, als zum Beispiel Aufgabe 2, keine große Herausforderungen oder Probleme bargen.
Solche Aufgaben werden ja in den Lies-und-Mal-Heften, die die Kinder seit langem nutzen, kontinuierlich geübt.

Wir werden unseren Leseschwerpunkt nun auf Aufgabentypen verlagern, in denen sehr genau gelesen werden  muss, Textstellen wiedergefunden und wiedergegeben werden müssen.

Alles in allem bin ich äußerst zufrieden mit den Leseleistungen innerhalb der Klasse. Einige Kinder arbeiten noch zu flüchtig.
Das Zeitfenster lag bei 35 Minuten. Die ersten Kinder gaben mir den Test nach 5 Minuten.

Überarbeiten und kontrollieren ist etwas, das wir noch trainieren müssen.

Nickname 11.11.2012, 11.55| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Prinz und Prinzessin Nomen

Sonderbare Leute haben wir nun kennengelernt:
Prinz und Prinzessin Nomen






Das Prinzenpaar aber ist so ungern alleine und deshalb befindet sich immer ein Begleiter bei ihnen.
Entweder:



Oder wenn dieser junge Mann einmal müde ist, dann sein Zwillingsbruder:



Der allerdings ist immer eher ein wenig träge und faul und legt sich so ungern fest....

Mit dem Wortartenmärchen von Frau Schröer haben wir nun die Nomen und Artikel kennengelernt.

In einem Wortartenheft sammeln wir alles über das Märchen und die einzelnen Märchenwesen:



Jedes Märchenwesen trägt ein Symbol in sich, das für die einzelnen Wortarten steht. Das große, schwarze Dreieck für die Nomen, das hellblaue, kleine Dreieck für die Artikel.



In unserer Kreismitte liegen Wesen und Symbole und einfache Erklärungen.
Übungen zu den Wortarten finden in den Heften der Kinder und mittels Freiarbeitsmaterial statt.









Das Märchen wird uns das ganze zweite Schuljahr lang begleiten. Die Montessorisymbole sogar bis zum Ende der Grundschulzeit.

Die Kopiervorlagen entstammen dem Buch "Wortarten einfach märchenhaft" von Karin Kobl.

Nickname 10.11.2012, 08.48| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Jahreszeitentisch

NIcht zu vergessen ist es zwischenzeitlich natürlich auch auf unserem Jahreszeitentisch herbstlich geworden:

Nickname 10.11.2012, 08.16| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Geburtstagskalender

Nicht alles, was ich mir für das erste Schuljahr vorgenommen hatte, konnte ich auch umsetzen. Unser Geburtstagskalender, beispielsweise, hängt erst seit dem neuen Schuljahr in unserer Klasse:



Eigentlich stand er vormals recht früh im ersten Schuljahr auf meiner to-do-Liste, aber dann kam es doch anders und vieles andere war einfach wichtiger.

Zu Beginn des neuen Schuljahres haben wir rasch Fotos aller Kinder gemacht und die zieren nun unsere Pinguinlandschaft.

Nickname 10.11.2012, 06.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Umfunktioniert

Zu Beginn des 2. Schuljahres stellte sich die Frage, was mit unserem Buchstabenschrank geschehen soll.
Kein Kind der Klasse benötigte das Material noch auf die vorgesehene Weise und den teuren Schrank einfach im Medienraum verschwinden zu lassen, das erschien mir zu schade.

Nun sieht er so aus, unser Buchstabenschrank:



Jedes Kind der Klasse hat ein eigenes Postfach, das auch schon rege genutzt wird!
Der Schrank nimmt relativ wenig Platz weg und steht nun auf einer unserer Fensterbänke.
Obwohl das Briefeschreiben noch kein Thema unseres Unterrichts war, quillen die einzelnen Laden manchmal schon über.
Es wird Zeit, dass wir einen Postdienst einrichten!

Nickname 10.11.2012, 06.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Igel Ilse

Und wieder hatten wir Besuch in unserer Klasse.
Diesmal war es Igel Ilse:



Die Mutter, die uns schon die Blindschleiche zu Besuch brachte, war heute so nett, mit Ilse vorbeizuschauen.



Diesmal wussten wir schon eine Menge über Igel, denn wir hatten ja vor nicht zu langer Zeit intensiv an unseren Klappbüchern gearbeitet.

Ilse war blitzschnell und fand es auf unserem Hunderteppich nicht so spannend wie zwischen den Füßen der Kinder.
Natürlich durften wir Ilse auch anfassen und testen, wie sich die Igelstacheln anfühlen.

Wie schrieben die Kinder später ihr Tagebuch:

"Hätte ich nicht gedacht, dass die Igelstachel sich so weich anfühlen."

Nickname 02.11.2012, 08.10| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Unser Hunderterteppich

Etwas Neues schmückt unsere Kreismitte:



Ein bunter Hunderterteppich. Natürlich gibt es da erst einmal viel zu entdecken.

Passend zu dem Teppich gibt es noch viele kleine Teppichfliesen, hundert eben, um genau zu sein:



Und diese Fliesen müssen nun erst einmal alle ihren richtigen Platz auf dem Teppich finden.





Die vielen Farben sind zunächst ein wenig verwirrend, aber die Plätze für die Fliesen werden trotzdem blitzschnell gefunden und einige Kinder können schon sehr gute Strategien formulieren:

"Hier liegen ja nur die Zahlen mit einer 3 vorne!"

"Und hier kann ich schnell die Zehnerzahlen sehen!"



Der Teppich eignet sich wunderbar für unterschiedliche Spiele und Entdeckungen und bleibt nun ersteinmal eine Weile in unserer Kreismitte liegen.
Das stellt uns allerdings vor ein räumliches Problem.
Die Bänke, die wir sonst als Kreismitte (Tisch) nutzen, mussten wir nun anderweitig im Klassenraum verteilen.
Das verengt den Raum noch mehr und macht ihn vor allem ein klein wenig rumpelig.

Leider mangelt es an Anstellräumen, so dass wir die Bänke auch nicht kurzzeitig auslagern können.


Nickname 23.10.2012, 08.02| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Das Igel Lapbook

Die positiven Erfahrungen mit dem vorstrukturiertem Köper Lapbook im 1. Schuljahr haben mich animiert es nun einmal mit einer etwas geöffneteren Form zu probieren. Die Kinder waren begeistert, als ich fragte, ob sie Lust hätten, ein Lapbook (Klappbuch) über den Igel zu gestalten.
Diesmal gab ich lediglich die Formen mit Oberthemen vor und die einzelnen Hefte, Klappen und Elemente mussten gänzlich eigenständig mit Inhalt gefüllt werden.
Zu Beginn des 2. Schuljahres eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für die Kinder, die nun also Büchern und Plakaten Informationen entnehmen mussten und selbstständig für ihr Buch modifizieren und niederschreiben mussten.
Dazu gab es Literatur in unsere Kreismitte:



Zunächst gestalteten wir aber den Titel des Lapbooks. Auch hier gab es diesmal keine Vorlage, sondern die Gestaltung erfolgte gänzlich frei.


















Nachdem das Deckblatt gestaltet war, lernten wir, wie man einem Buch oder einem Text wichtige Informationen entnehmen kann.
Für einige Kinder war das kein Problem, andere brauchten noch ein wenig Unterstützung.
Jeder arbeitete daraufhin in seinem eigenen Tempo an seinem Igelbuch.









Die Lernwörter waren jedoch für alle Kinder dieselben:

Igel, Laub, Winterschlaf, Blätter, Stacheln

Diese Wörter wanderten während des Rechtschreibunterrichts in die Lernkarteien der Kinder.



Zwischendurch zeigten die Kinder mir immer stolz ihre Ergebnisse und ich war beeindruckt, mit welcher Motivation durchweg alle Kinder ans Werk gingen.





Ab und an trafen wir uns für kleine Zwischenreflektionsrunden im Sitzkreis und besprachen  Schwierigkeiten und Fragen.








Von den Zwischenergebnissen war ich begeistert und auch von der Konzentration und Ausdauer der Kinder, die auch über längere Zeiträume sehr eifrig und konzentriert am Klappbuch arbeiteten.






Viele Kinder arbeiteten häufig direkt im Kreis. Dort lagen Bücher und Infoplakate aus und in unserem Jahreskreis hatte sich mittlerweile auch das Igeljahr eingefunden.



Am Ende entstanden ganz individuelle Lapbooks.



Jetzt warten sie jedoch noch darauf, von mir durchgesehen und angemessen honoriert zu werden!


Nickname 24.09.2012, 07.37| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Jahreskreis

Nanu? Was stand da heute in unserem Kreis und wohin war der Jahreskreis verschwunden?



Gespannt wurde die Kiste geöffnet:



Nun musste erst einmal sortiert und gemutmaßt werden.



Ohne meine Hife fanden die Kinder schnell heraus, dass es sich wieder um einen Jahreskreis handelte, diesmal um einen ganz besonderen.



Farbige Holztafeln symbolisieren die einzelnen Monate. Farblich darauf abgestimmte Perlenketten veranschaulichen, wie viele Tage der jeweilige Monat hat. Kleine Textkärtchen geben Informationen zu den einzelnen Monaten. Die passenden Bildkärtchen untermauern die Informationen noch.



Für manche Kinder ist es noch schwierig Monate, Wochentage und Jahreszeiten auseinander zu halten. Dieser anschauliche Kreis hilft noch einmal ein wenig, die Jahresstruktur zu verstehen.

Der Kreis bleibt nun erst einmal eine Weile in unserer Mitte liegen, so dass wir im Sachunterricht damit arbeiten können.

Ich merke immer wieder, wie wichtig optisch und haptisch ansprechendes Material ist. Es focussiert die Aufmerksamkeit der Kinder und motiviert die Kinder ungemein. Diesen wunderschönen Jahreskreis habe ich bei einer Kollegin erstanden, nämlich bei Tinfel-Montessori.




Nickname 13.09.2012, 07.10| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Konsequenzen

Heute erwischte ich ein Kind bei einer Sache, die ganz doll verboten und ganz und gar nicht schön war. Eine Sauerei sozusagen.
Ich nahm das Kind mit in mein Büro und erklärte, dass ich sehr traurig sei.
Es schloss sich meine Frage an, warum ich wohl sehr traurig sei?

Das Kind erklärte daraufhin ganz eifrig:

"Das weiß ich, Frau Schäfer. Ich weiß ja, dass du jetzt traurig sein muss. Du musst ja jetzt mit mir schimpfen und wenn du immer schimpfst, dann schmeißen die dich raus und du hast dann keinen Job mehr. Und ich weiß ja, dann musst du ein Räuber werden!"

Kind weint bitterlich und erzählt dann weiter:

"Und wenn du ein Räuber bist, Frau Schäfer, dann kommst du ins Gefängnis. Oder du wirst erschossen. Und dann kommt du auf jeden Fall in die Hölle. Und du willst doch lieber in den Himmel. Und jetzt musst du ganz traurig sein. Und ich auch. Und das ist meine Schuld, weil du immer mit mir schimpfen musst."


Nickname 09.09.2012, 07.03| (14/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Besuch einer Blindschleiche

Heute hatten wir aufregenden Besuch in unserer Klasse. Eine Mutter brachte eine Blindschleiche mit zu uns. Im Sitzkreis durfte die Blindschleiche zunächst auf der Hand der Mutter bewundert werden. Erste zögerliche Streichelversuche wurden unternommen und dann nahmen viele Kinder die Blindschleiche in ihre eigenen Hände:







Einige Kinder hatten zunächst Scheu, das Tier anzufassen oder gar auf die Hand zu nehmen, aber in der zweiten Runde trauten sich auch diese Kinder, die Blindschleiche zu berühren.
Gleichzeitig erfuhren wir eine Menge spannender Sachen über dieses Tier.

Zum Beispiel wussten wir gar nicht, dass die Blindschleiche keine Schlange, sondern eine Eidechse ohne Beine ist.
Gestaunt haben wir auch über die Wimpern, die das Tier tatsächlich hat.

Wir lernten, dass die Blindschleiche ihren Schwanz abwerfen kann, wenn sie daran gefasst wird und dass die kleinen Tiere sich nur von lebenden Tieren ernähren.

Blindschleichen stehen unter Naturschutz und viele Menschen wissen gar nicht, dass sie ganz harmlos sind.

Im Anschluss an den interessanten Besuch schrieben alle Kinder noch etwas in ihr Tagebuch:











Nickname 07.09.2012, 06.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Gefühle - Einstieg in Faustlos

Nachdem wir heute im Kreis sehr ausführlich über unsere Gefühle gesprochen haben, darüber, was wir in welchen Situationen empfinden und auch darüber, wie man einem Menschen ansieht, was er gerade fühlt, trugen die Kinder in ihre Tagebücher ein, wann sie sich traurig gefühlt haben und warum oder wann sie besonders glücklich waren....


















Zwei gute Beispiele geschahen während des Kreisgesprächs. Ein noch nicht Deutsch sprechender Junge verwechselte versehentlich "müde" mit "glücklich" und es entstand ein lustiger Satz. Als die anderen Kinder ihn auslachten fühlte ich sich unglücklich und beschämt.

Einem anderen Kind passierte ähnliches, als er ein wirklich tolles Beispiel brachte, aber Probleme hatte, es zu verbalisieren.

So konnten wir aus den aktuellen, leider sehr unschönen, Situationen das Gespräch fortführen.


Nickname 24.08.2012, 18.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Kalender

Der Wandkalender begleitete uns bereits durch das gesamte 1. Schuljahr.
Nun sieht er ein wenig anders aus und wurde um die Monate erweitert:



Bislang hatten wir auch noch gar keinen Geburtstagskalender in unserer Klasse, etwas, das wir nun schnellstens nachholen, noch dazu, wo es so gut zum Thema passt.
Nach einigen Monatsnamenspielen trafen wir uns heute im Kreis. Dort lag schon etwas....


















Anhand des Legekreises von Wolfang Schmidt sprachen wir noch einmal über die Jahreszeiten und die Monate. Der Kreis veranschaulicht sehr schön, welche Monate welchen Jahreszeiten zuzuordnen sind. Ich habe die Vorlage auf DIN A3 vergrößert, so dass sie nun zwar herrlich anschaulich ist, aber kaum in unsere Mitte passt. Die Kinder haben sich beim Legen abgewechselt, so dass jeder einmal mit zusammensetzen durfte.

Im Musikunterricht bei der Fachlehrerin wurde dann entsprechend auch gleich "Die Jahresuhr" eingeübt.

Das Thema "Kalender" wird uns nun noch eine Weile begleiten....

Nickname 24.08.2012, 17.30| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Schreibschrift

Wir haben direkt am ersten Tag mit unserem Schreibschriftlehrgang begonnen. Ein Mädchen der Klasse hatte diesen bereits in Klasse 1 durchgearbeitet und trainiert nun mit diversen Abschreib- und Schönschreibkarteien.
Wir arbeiten mit dem Lehrgang des Jandorf Verlages und ich habe damit bislang immer sehr gute Erfahrungen machen dürfen, da der Lehrgang umfangreich genug ist, um ausreichend Übungseinheiten und Trainingsmaterial zur Verfügung zu stellen.

Zu Beginn ist die Schreibschrifteuphorie immer noch sehr groß.









Immer wieder Thema ist die Stifthaltung sowie die Schreibrichtung. Obwohl das Heft aus dem Jandorfverlag mit "Selbstlernheft" betitelt ist, brauchen die meisten Kinder Hilfe und Anleitung, um die Schreibbewegungen und -abläufe richtig einzuüben und zu automatisieren.
Nicht immer ist es ratsam, dass der Lehrer sich aus dem Geschehen heraushält oder zurückhält.
Wir schreiben die Buchstaben auf jeden Fall immer erst gemeinsam am Whiteboard, ehe es an die Übungen im Heft geht.



Bei falschen Stifthaltungen oder verkrampften Händen und Fingern nutze ich dann gerne das Schreibtanz Material 1 und 2.

Der Schreibschriftlehrgang wird bei uns in einem Füller Diplom enden, wir werden einen Füllerausprobiernachmittag anbieten und dann wechseln wir rund um Weihnachten oder nach den Weihnachtsferien vom Bleistift zum Füller.
Für die Kinder durchaus immer eine sehr aufregende Zeit.

Das Lesen von Schreibschriftwörtern macht auch den geübten Lesern Schwierigkeiten. Es fehlen die sonst deutlich sichtbaren Buchstabengrenzen und das erschwert das Lesen enorm.
Das führt dazu,dass die Kinder in dem Heft Wörter schreiben, die sie noch nicht lesen können. Insbesondere jetzt, zu Beginn des Schreibschriftlehrgangs.
Wir starten nun jeden Tag mit einer Schreibschriftzeit von 20 bis 30 Minuten. Für die Kinder ist das sehr anstrengend, aber noch sind sie mit Feuereifer bei der Sache.

Nickname 24.08.2012, 17.14| (10/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Ferienarbeit

In den vergangenen Sommerferien erblühte dieser Blog. In diesen Ferien war es sehr still hier.
Zum einen, weil ich mehrere Wochen krank war, zum anderen, weil der Klassenraum keiner Veränderung bedurfte und ich mehr Schreibtischarbeit absolvierte.

Der Arbeitsplan für das erste Halbjahr entstand genauso am PC, wie Materialen, Briefe und Stundenpläne.

Ich habe  nun erst einmal für ein halbes Jahr geplant und werde dann rund um Weihnachten sehen, wie es um meine Planung steht.
Darauf aufbauend kann ich dann das zweite Halbjahr planen und strukturieren.



Download

In Mathematik werde ich nur teilweise mit Flex und Floh arbeiten. Die Heftefülle ist erschlagend und nicht jedes Heft hat mir vom Aufbau und er Struktur gefallen, so dass ich auf eigene Materialien zurückgreifen werde.

Sowohl in Sachunterricht, als auch in Deutsch arbeite ich ohnehin seit vielen Jahren ohne Lehrwerk und habe damit nur positive Erfahrungen gemacht,.

Ich orientiere mich grundsätzlich an den Oberthemen und versuche möglichst viele Fächer mit einzubinden und einzubeziehen.

Nickname 24.08.2012, 16.57| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 2. Schuljahr

Das erste Schuljahr ging schnell vorbei!

Mich erreichten so viele liebe Emails mit Nachfragen, wann denn endlich wieder etwas bei den "Pinguinen" zu lesen sei, dass ich schon ein ganz schlechtes Gewissen bekam.
Aber wenn Termine sich knubbeln und Schulleitungsaufgaben mit Klassenlehrerfunktion kollidieren, dann ist der Blog das erste, was ruhen muss, damit alles andere gut und sicher läuft.

Das erste Schuljahr mit den "Pinguinen" ist schon vorbei und es ist Zeit für eine Rückschau und ein Resüme. Gerade am Ende des ersten Schuljahres erlebten wir mit der Übernachtung im Heu und dem Ausflug in den Frankenhof noch zwei echte Schuljahrehöhepunkte und ich versuche auf jeden Fall noch Bilder hochzuladen und eine Bildergalerie anzulegen.

Rückblickend auf das gesamte Schuljahr kann ich sagen, dass es für mich als Klassenlehrerin ein schönes Schuljahr war, wenn auch unsere Lerngruppe von steter und ständiger Fluktuation betroffen war und ich manchmal den Eindruck hatte, ich kam aus dem Garderobenschildererstellen gar nicht mehr heraus.

Natürlich hatte ich mir zu Beginn - wie immer in Klasse 1 - manchmal das ein oder andere zu viel vorgenommen.
Manches brauchte in den ersten Schulwochen länger als geplant, anderes ging dafür zügiger oder problemloser als ich angenommen hatte.
Fast alle Kinder der Klasse haben sehr schnell lesen gelernt und konnten bereits vor Weihnachten einfache Texte erlesen.
Damit hatte ich beispielsweise nicht gerechnet. In meinen anderen Durchgängen konnten auch immer wieder einmal Kinder rund um Weihnachten lesen, aber die meisten waren immer je um Ostern so weit, dass sie verstanden, was sie lasen.
Diesmal ging es mit dem Leselehrgang deutlich schneller voran.

Der Buchstabenweg wurde von den Kindern sehr gut angenommen und bearbeitet. Diese Methode würde ich in jedem Fall wieder wählen. Die Vorbereitung war zwar sehr zeitintensiv, dafür hatte ich aber während der Arbeitsphasen Zeit für die Kinder und das lästige tägliche Kopieren entfiel.
Jedes Kind konnte in seinem eigenen Tempo arbeiten. Die ersten waren zu Weihnachten durch, andere am Schuljahresende, ein Kind auch dann noch nicht.

Insbesondere in Mathematik haben sich sämtliche Montessorimaterialien wieder einmal bewährt und bezahlt gemacht.
Das Prinzip der Flex und Flo Hefte gefällt mir gut und hat sich bewährt, aber es war einfach ein zu viel an Heften und ich musste Abstriche machen und selektieren.
Schwierig beim individualisierten Lernen ist gerade in Mathematik das Zusammenbringen aller Kinder, um einzelne Lerninhalte zu vertiefen und zu besprechen.
Wir haben das Form von Rechenkonferenzen gelöst. Manchmal nahm die ganze Lerngruppe daran teil, andere Male nur einige Kinder.

Hier ließe sich sicher etwas optimieren und  vor allem materialmäßig deutich reduzieren.

Im Sachunterricht geriet ich durchaus hin und wieder von meinem Planungsraster ab, habe aber all das, was ich mir an Themen vorgenommen hatte, einbringen können.
Manches gewinnbringend, manches wohl so, als hätten wir es nie besprochen bzw. bearbeitet.

Die Sitzordnung hat sich bewährt. Dass die Klasse zu voll und zu eng ist, das ist eine Tatsache an die sich die Kinder offensichtlich viel eher und schneller gewöhnt haben als ich.
Mag aber auch daran liegen, dass sie sich nicht durch enge quetschen müssen, sondern locker durchpassen, während ich schonmal hier und dort hängen bleibe.

Wir sind zu einer tollen Klassengemeinschaft zusammengewachsen und das ist im Grunde mit das Wunderbarste und etwas, auf das sich nun aufbauen lässt.

Ich freue mich auf das 2. Pinguinjahr!

Nickname 24.08.2012, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum