Pinguin-Klasse
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Sehr geehrte Frau Schäfer,ich schlisse mich m
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Ulrike :
Hallo, ich stelle mich leider zu blöd an. Das
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Ulrike :
Ich verzweifel, die Namensschilder sind schre
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Nina:
Liebe Susanne,ich lese heute zum zweiten Mal
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Mareike Schnisa:
Hallo Suasnne, ich bekomme im Sommer auch ein
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Hallo Susanne,ich übernehme jetzt auch ein Pi
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Annette:
Wirklich super Party, bin auch ganz entzückt
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Mareike:
Statt einem Buchstabenschrank gibt es auch de
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Hallo, liebe Susanne,Habe jetzt im 2. Schulja
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Hallo! Dieser Buchhalter ist ja toll! Wo hast
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Thema: erste Schulwoche 2011

Flex und Flo

Da die letzten Tage geprägt sind von Anmeldegesprächen und unserer Schuleingangsdiagnostik mangelte es mir an Zeit, hier täglich zu berichten.

In unserer heutigen Mathestunde fiel mir etwas sehr Unschönes auf.
Die Kinder arbeiteten in ihren Flex und Flo Heften und ich ging umher und schaute mal in dieses und jenes Heft, half, wenn es Fragen gab.

Gegen Ende der Stunde kam ich zu einem Kind, das eine der letzten Heftseiten aufgeschlagen hatte und wahllos darin herumschrieb.
Ich blätterte das Heft durch und entdeckte, dass dieses Kind in den vorangegangenen 30 Minuten absolut ziellos und gänzlich sinnlos in dem Heft gearbeitet hatte.

Um nicht zu sagen: Das Kind hatte keine Ahnung, was es auf den einzelnen Seiten machen sollte und statt zu fragen, hat es irgendetwas gemacht.

Mich hat das entsetzt und das gleich aus mehrerern Gründen:

Zum einen hätte ich das viel früher bemerken müssen. Zum anderen hat das Kind ganz offensichtlich unsere Arbeitsweise nicht verstanden und verinnerlicht.
Die Regel lautet, das ich jede Seite sehen möchte, bevor eine neue begonnen wird.

Dieser Vorfall zeigt auch deutlich die Grenzen der individuellen Arbeit. Arbeitsabläufe müssen absolut klar sein, für jedes Kind, nur dann kann es funktionieren.
Und hier hat es offensichtlich bei einem Kind nicht funktioniert.
Wobei die ersten Seiten des Heftes ganz wunderbar bearbeitet worden sind und dieses wahllose Handeln erst heute auftauchte.

Natürlich habe ich sofort bei allen anderen Kindern nachgesehen, ob ich etwas Ähnliches bei einem anderem Kind ebenfalls übersehen hatte.
Das war glücklicherweise nicht der Fall.

Wir haben die Arbeit in dem Heft beendet und ich muss mir nun Gedanken darüber machen, welche Konsequenzen ich aus dem Vorfall ziehen werde.

Nickname 19.10.2011, 15.13 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Der vierte Schultag

Heute war ein sehr ereignisreicher Schultag, der mit einem dicken Lehrerinnenfehler begann. Als die erste Gruppe sich begrüßt hatte, wollte ich erfolgreich zur Hausaufgabenkontrolle schreiten und bat die Kinder, ihre grauen Hausaufgabenmappen herauszuholen und auf den Tisch zu legen.
14 Augenpaare schauten mich unwissend und erwartungsvoll an und ich fragte mich, ob meine Bitte so unklar formuliert war, dass niemand sie verstand?
Also erklärte ich noch einmal, dass ich jeden Tag schauen würde, wer die Hausaufgaben gemacht hat und extra schöne Stempel hätte und nun gerne die beiden Hausaufgabenseiten abstempeln und anschauen würde.
Es tat sich genau gar nichts, außer dass mich alle Kinder fragend anschauten und schließlich fasste sich ein Kind ein Herz und erklärte:

"Ich hab sowas gar nicht gekriegt!"

Mein Blick ins Regal überzeugte mich davon, dass diese Kinder tatsächlich keine Hausaufgabenmappe bekommen hatte und ich wohl lediglich einer der beiden Ampelgruppen die Mappen gegeben hatte.

Natürlich entschuldigte ich mich bei den Kindern und wir sprachen darüber, dass jeder einmal Fehler macht.

"Ich nehm dir das nicht übel!", betonte ein Kind und da war ich richtig, richtig froh. Wir haben dann einfach gemeinsam rasch die beiden Blätter der gestrigen Hausaufgaben erledigt....






Anschließend blieb uns noch ausreichend Zeit, um zu klären, wozu man Buchstaben braucht und wie man mittels der Buchstabentabelle schreiben kann....
Wir hörten ganz viele Worte sehr genau ab und es war erstaunlich, wie gut die Kinder die einzelnen Laute in den Wörtern heraushörten.

Natürlich wussten die Kinder schon, dass jedes Wort aus mehreren Buchstaben besteht und die Tabelle zeigt uns, wie die einzelnen Buchstaben gesprochen klingen.
Schwierig war das für jene Kinder, die nicht lautierend sprechen, sondern die Buchstaben wie wir Erwachsenen mit "Ka" für "K" und "Em" für "M" bezeichnen.

Ein Kind bemerkte nach einigen Übungen ganz richtig:
"Dann können wir ja jetzt schreiben!"

Richtig. Aber das war nicht mein Plan gewesen.
Doch diese Chance nicht zu nutzen wäre dumm gewesen und so zogen sich die Kinder mit einem leeren Blatt und der Buchstabentabelle an ihren Platz zurück.

Fast alle Kinder begannen mit kurzen, bekannten Wörtern und schrieben:







Aber auch andere Wörter wurden schon geschrieben:





Verblüffend, dass hier sogar das "e" im "Igel" gehört und geschrieben wurde. Häufig werden die Vokale überhört.










Das Wort Sonne war hier sicherlich schon im Wortbildgedächtnis gespeichert, denn das Doppel "n" ist so für die Kinder noch nicht hörbar.




Ich war über die Ergebnisse mehr als überrascht, denn ich habe den Kindern nicht geholfen, sie haben absolut selbstständig gearbeitet.



Als die anderen Kinder zur zweiten Stunde kamen, wollten die meisten nicht mit dem Schreiben aufhören und waren sehr emsig bei der Sache.

Aber jetzt sollte es an unser erstes Experiment der Woche gehen. Erst klärten wir kurz, welche Fächer man eigentlich so in der Schule hat und konkret kamen wir auf das Fach Sachunterricht zu sprechen. Die Kinder mit älteren Geschwistern konnten schon sehr gut erklären, was man im Sachunterricht alles macht und lernt.
Kleine Versuche gehören auch dazu und so haben wir uns heute erstmalig an einen Versuch gewagt.




Es war mucksmäuschenstill in der Klasse, was wieder einmal zeigt, wie motivierend die Kinder solche Versuche und das selber Ausprobieren und Erkunden finden.

Der Arbeitsplatz wurde vorbereitet und gearbeitet wurde mit dem Tischnachbarn als Partner.
Kurzzeitig kam es zu einer kleinen Beißerei, die unseren Unterricht unterbrach, weil wir klären mussten, warum wir uns besser nicht gegenseitig beißen.
Anschließend konnten wir aber friedlich weiterarbeiten....











Wir haben auch sofort gelernt, dass man etwas vermuten kann vor so einem Versuch und die Vermutungen waren zahlreich:

"Das Wasser wird bunt!"

"Die Farbe läuft weiter!"

"Die Farben mischen sich und werden eine Farbe!"

"Die Farben machen so eine Straße!"

Das waren nur einige der Vermutungen, Ein wenig Geduld war dann beim Beobachten gefragt und auch das haben die meisten Kinder schon gut aushalten können.

Wir beobachten was geschah und versuchten das auch in Worte zu fassen:

"Da kommen die Farben so hochgekrochen, weil das Wasser sie dahin gleitet und dann sieht das aus wie ein Regenbogen!"

Und weil es mit dem Aufschreiben noch ein wenig schwierig ist, haben wir ein ganz einfaches "Versuchsprotokoll" in unser Tagebuch geklebt und ausgefüllt:







Die Filterpapiere können wir erst morgen dazu kleben, denn die müssen noch austrocknen.
Am nächsten Dienstag folgt dann das nächste "Experiment der Woche".

Trotz der vielen Arbeit bliebt auch heute noch Zeit, um sich an neue Freiarbeitsmaterialien heranzutasten.
Hierzu eignen sich die Bänke ganz hervorragend und ich bin nach wie vor sehr froh, sie in der Klasse zu haben:


















Einige Kinder nutzten die Gelegenheit schon einmal in ihren Schneckenheften (grafomotorische Übungen) zu schnuppern:





Alles in allem war es ein sehr ereignisreicher Tag.
Nun sind wir gespannt auf morgen. Da kommt der Verkehrspolizist und geht mit uns einige Schulwege ab.
Zwischendurch kommt dann noch der Fotograf, so dass wir kaum Zeit haben werden, in der Klasse zu arbeiten.
Aber auch das gehört zum Schulalltag!

Es bleibt spannend und vor allem: Es macht Spaß!


Nickname 29.09.2011, 17.57 | (10/3) Kommentare (RSS) | PL

Und in Mathe?

Natürlich rechnen wir auch. Bzw. wir sind auf dem besten Wege dahin. Einige Kinder haben den Ziffernschreibkurs nun fast durch, einige sind schon durch, andere sind bei den ersten Zahlen.



Es gibt gemeinsame Phasen, in denen neues Freiarbeitsmaterial eingeführt wird und es gibt Stillarbeitsphasen, in denen jeder in seinen Flex und Flo Heften arbeitet.

Alle Kinder sind auf einem guten, eigenen Weg!


Nickname 28.09.2011, 16.01 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL

Unser Buchstabenschrank

Unser Buchstabenweg lässt Übungen zum Phonologischen Bewusstsein weitgehendst aus. Das habe ich bewusst so gestaltet, da das genaue Heraushören von Lauten sehr schwierig ist und man sehr viel anders hören kann, als man meint.
Ich möchte diese Übungen also keineswegs schon jetzt in die Selbstständigkeit geben, sondern Schwierigkeiten mitbekommen und einschreiten können.
Aus diesem Grunde arbeiten wir täglich gemeinsam auf unterschiedliche Art und Weise an unserem Phonologischen Bewusstsein.
Der Buchstabenschrank leistet da hervorragende Dienste und die Arbeit damit macht nicht nur Spaß, sondern sie ist auch vor allen Dingen sehr anspruchsvoll.
Das liegt daran, dass die Buchstaben/Laute miniklein auf den Schubladen kleben und kein Anlautbild zur Erkennung hilft.

Jeden Tag füllen wir Neues in die kleinen Laden und weiß man einmal nicht, wie ein Laut klingt, holt man sich die Schublade und kann den Laut greifen und sprechen.
Das ist nicht ganz so abstrakt wie die bloße Anlauttabelle und für viele Kinder noch einmal eine wichtige Hilfestellung.



Heute gab es jede Menge einzufüllen und die Kinder halfen sich da gegenseitig.

Schwierig wurde es bei der Karotte. Ist das nun eine Karotte oder eine Möhre und wo sortieren wir sie ein?
Obwohl ich persönlich immer zur Möhre tendiert hätte, war die Möhre für die Kinder ganz klar dann doch eine Karotte und sie wurde in die "K" Lade gesteckt.

Die "Pakripa" kam zum "P" und den Salatkopf aus Holz erkannte erst einmal niemand.



Aber die Tomate wurde sofort identifiziert.

Das Pferd war viel zu groß und so landete die Lade samt Inhalt nun auf dem Schränkchen.



Und manchmal ist es wirklich nicht einfach, die richtige Schublade zu finden.



Schön sind auch die kleinen Geschichten, die die Kinder von zu Hause erzählen, wenn sie das ein oder andere Teil erkennen und in Händen halten.

"Salat ist Hühneressen", hat mein Papa gesagt "und wenn die Mama das noch einmal kocht, dann fängt der Papa an zu gackern."

Nickname 28.09.2011, 15.58 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Die Sache mit den Buchstaben

Nachdem die Kinder nun erste Erfahrungen mit dem Druckschriftlehrgang machen konnten und die Freiarbeitsmaterialien schon zielgerichtet eingeführt worden sind, war es heute an der Zeit, unseren Buchstabenweg einzuführen. Dazu nutzte ich die Zeit in den Kleingruppen, da die Kinder ansonsten zu dicht gedrängt vor den Materialien und Schubladen gestanden hätten.
Ich habe mir bis gestern die Zeit gelassen zu entscheiden, welche Elemente ich im Buchstabenweg aufnehmen möchte und welche ich für diese Lerngruppe nicht benötige.
Dieser Weg lässt sich ja individuell gestalten und ich habe den Schwerpunkt ganz deutlich auf die Motorik gelegt.



In jeder Schublade stecken nun also unterschiedliche Materialien. Die Kinder beginnen mit den Schreibrichtungsblättern, die anzeigen, wie der Buchstabe günstigerweise geschrieben werden soll.
Auf diesen (laminierten) Blättern fahren die Kinder den Buchstaben mit einem Finger nach.

Ergänzend dazu gibt es die Tastbuchstaben. Überhaupt etwas ertasten zu können ist tatsächlich für viele Kinder noch eine neue Erfahrung.




Es geht weiter mit dem Spuren in unseren Sandschiebern. Obwohl mittlerweile viele Lehrer sich wieder fortbewegen vom Lernen mit allen Sinnen, halte ich das für efahrenswerte Lernmomente für die Kinder, die sich unproblematisch in den Unterricht integrieren lassen und sowohl die Sinneswahrnehmung als auch die Feinmotorik schulen.

Das Biegen von Buchstaben aus Pfeifenputzern zählt als Wahlaufgabe und muss nicht zwangsläufig bei jedem Buchstaben durchgeführt werden.
Aus diesem Grunde hängt das Foto am unteren Wegesrand.




Im Anschluss daran kann der neue Buchstabe auf die Kunststofftafel geschrieben werden. In jeder beliebigen Größe, denn da wohnt der Buchstabe, auch wenn er natürlich könnte, noch nicht unbedingt in der einengenden Lineatur.



Weiter geht es mit dem Spannen von Buchstaben auf dem Geobrett. Das dient weniger dem Schreiblehrgang als der Feinmotorik generell. Zudem werden die Kinder mit dem Geobrett als Material vertraut. Später wird es dann hauptsächlich im Mathematikunterricht zum Einsatz kommen.



Die Stempelkiste übt noch einmal eine ganz eigene Faszination auf die Kinder aus. Hier gibt es für fast alle Laute einen eigenen Bildstempel und der darf natürlich in das eigene Buchstabenheft gestempelt werden.
Und das ist schwierig. Hier geht es nämlich erstmals weniger um die Motorik als vielmehr um das Phonologische Bewusstsein.
Welcher der Stempel ist denn nun der passende zum Laut?



Es bietet sich an, direkt anschließend das Lautsuchbild einkleben zu lassen. Die Kinder kennen dies nun bereits vom "A" und wissen, was sie mit dem Bild machen müssen. In jeder Schublade liegen die entsprechenden Kopien aus.



Erst danach bearbeiten die Kinder die entsprechenden Seiten im Druckschriftlehrgang. Ich habe mich übrigens ja für den aus dem Jandorfverlag entschieden.









Am Ende unseres Weges hängt noch einmal die Anlauttabelle, denn Wörter und Sätze und Texte dürfen natürlich zu jeder Zeit geschrieben werden....

Ab nächster Woche arbeiten die Kinder also in ihrem eigenen Tempo am Buchstabenweg. Das hat mehrere Vorteile.
Durch das vorbereitete Material muss ich im laufenden Schuljahr nicht beständig nachkopieren oder immer wieder neues Material bereit stellen.
Das selbstständige, aber angeleitete Arbeiten wird trainiert. Die Kinder können aufgrund des immer gleichen Ablaufs ohne Hilfe am Buchstabenweg arbeiten. So bleibt mir viel Zeit, mich um einzelne Kinder zu kümmern, mir einen Überblick zu verschaffen und dort zu helfen, wo meine Hilfe benötigt wird.

Selbst im Falle von Unterrichtsvertretung können die Kinder problemlos weiterarbeiten.

Für die Kinder bedeutet das auch den Gewinn von Arbeitszeit und ich kann endlich damit beginnen, meinen Redeanteil zu reduzieren.

Erklärungen sind  nicht weiter nötig, da der Ablauf irgendwann bei allen Kindern gefestigt sein wird.

Durch das Aneignen im eigenen Lerntempo entsteht keine Langeweile, aber auch kein Druck. Es hinkt niemand hinterher, weil es gar kein Hinterherhinken gibt.
Durch diese Arbeitsform entspannt sich das Lernen deutlich.

Natürlich lässt sich über die ausgewählten Lernschritte unseres Weges streiten. Und sicher sind unsere Lernschritte nicht übertragbar auf eine andere Lerngruppe.
Für unsere Klasse jedoch sind es genau die richtigen Schritte und es bleibt nur abzuwägen, ab wann welche Kinder welche Schritte sinnvollerweise überspringen dürfen.


Nickname 28.09.2011, 15.45 | (16/6) Kommentare (RSS) | PL

Das erste Donnerwetter

Heute machten wir die Bekanntschaft mit Milton, Rupert und Lydia, drei stets zerstrittenen Fröschen, die zusammen am Regenbogensee leben und der fetten, alten Kröte das Leben durch ihre Dauerstreiterei ganz schön schwer machen.....



In der großen Bänkerunde las ich die Geschichte in kurzen Etappen vor und ließ die Kinder an einigen Stellen antizipieren.
Dabei kamen wunderbare Ideen heraus und den Kindern gelang es sehr schön, sich in die Figuren der Figuren hineinzufinden.



Natürlich sprachen wir am Ende ausführlich darüber, warum die Frösche in der Geschichte zum Schluss glücklicher waren als zu Beginn und die Kinder waren einhellig der Meinung, dass man sich viel besser und wohler fühlt, wenn man sich nicht streitet....

Eine herrliche Gesprächsrunde, an der hoffentlich nicht nur die Kinder Freude hatten.

Zur Erinnerung an die Geschichte und daran, dass die Frösche ohne Streit glücklicher waren, malten anschließend alle Kinder noch die glücklichen Frösche am Regenbogensee...



Und in diese nette Stimmung hinein, meinte ein Kind seinen Tischnachbarn so fies kneifen zu müssen, dass sofort ein kleiner Bluterguss entstand und viele Tränen flossen.

Da war sie dahin, die friedliche, angenehme Stimmung. Nicht nur beim weinenden Kind, auch bei mir.

Und ähnlich wie den Fröschen im Buch, die ein Gewitter überstehen mussten, schallte nun auch ein kleines Donnerwetter durch die Klasse.

Gewitter so sagt man, haben ja durchaus klärende Wirkung. Bleibt zu hoffen, dass diese Wirkung nun länger anhält, als dies die Geschichte getan hat......

Die Bilder hängen aber nun in unserem Klassenraum und sie sind allesamt wunderschön geworden:












Wir haben den Mittwoch als Lesetag auserkoren und somit bildet unsere Woche nun ein rundes Bild:

montags: Erzählkreis & Sport
dienstags: Experiment der Woche
mittwochs: Vorlesezeit
donnerstags: Schätzglas
freitags: Klassenrat

Das ist insofern auch wichtig, als dass die Kinder mit den Wochentagen einen bestimmten Ritus verbinden und die Wochentage so auch ein "Gesicht" bekommen.
Unser Wandkalender wird entsprechend ergänzt. Die reinen Wochentage ausgeschrieben sagen den noch nicht allesamt lesenden Kindern ja nun nicht so viel.
Mit dem passenden Bild gekennzeichnet, bleibt die Woche aber für jedes Kind überschaubar.

Außerdem merke ich, dass die Strukturierung auch meiner Planung gut tut und sie mich zwingt, verschiedene Inhalte nicht einfach außer acht zu lassen.





Nickname 28.09.2011, 15.16 | (0/0) Kommentare | PL

Eine Woche Schulkind

Die erste lange Schulwoche ist nun vorbei, viel schneller als geahnt. Gestern gab es aus diesem Grunde einen kurzen persönlichen Brief für alle Kinder und ein Foto mit dem jeweiligen Viertklasspaten.
In einem persönlichen Gespräch habe ich den Kindern den Brief vorgelesen und mit ihnen darüber gesprochen, wie sie sich als Schulkind in unserer Schule und unserer Klasse fühlen, wie es ihnen geht.

Ein Exemplar dieses Briefes gab es mit nach Hause und ein Exemplar + Foto klebten die Kinder in ihre Tagebücher.











Außerdem stellten wir fest, dass wir irgendwie noch gar keinen richtigen Kunstunterricht gemacht hatten in dieser ersten Woche und das ging natürlich gar nicht.
Also packten wir die nagelneuen Wasserfarbkästen aus und schauten sie uns ersteinmal ganz genau an.



Anschließend besprachen wir, welche Farben denn wohl Herbstfarben sein könnten und die Kidner bekamen den Auftrag ihr leeres Blatt mit herbstlichen Farben zu füllen, so dass man später möglichst wenig Weiß sehen sollte.

Auf diesen Hintergrund soll dann am Montag ein noch zu bastelnder Igel geklebt werden.

Leider hatte jemand mein Altpapier stibitzt oder entsorgt, so dass wir heute einfach mal ohne Unterlage gemalt und die Tische anschließend problemlos mit feuchten Tüchern gesäubert haben.





















Die Hintergründe sind allesamt wunderschön geworden, interessant, dass die Kinder entweder munter drauflos pinselten oder fein säuberliche Reihen zeichneten. Ich hatte ihnen das freigestellt.

Zum ersten Mal kam der Trockenwagen zum Einsatz, den ich nicht mehr missen möchte.



Platzsparender und übersichtlicher kann man die Werke der Kinder nämlich nicht trocknen lassen.

Was wir in jedem Fall auch noch brauchen sind Malhemden für die Kinder. Das zeigte sich deutlich, nachdem ein Kind versehentlich den Ärmel  seines guten Hemdes in Farbe tunkte.
Ich hoffe, die Farbe lässt sich bei der Wäsche entfernen!

Die Kinder, die rasch fertig waren, suchten sich eine Aufgabe und viele begannen in ihrem "Schneckenheft" zu arbeiten.



In diesem Heft befinden sich grafomotorische Übungen, zusammengestellt aus unterschiedlichen Kopiervorlagen.

Ja und dann war die erste Schulwoche auch schon vorbei!
Wir hatten noch Gelegenheit über unsere Wochenendpläne zu berichten ehe es in den hausaufgabenfreien Freitag ging.

Als Fazit der ersten Woche nehme ich mit, dass wir schon jetzt auf einem guten Weg sind. Die Heterogenität ist in dieser, wie in allen Klassen, recht hoch, so dass zunehmend individualiserter gearbeitet werden muss.

In der vierten Stunde schafft man bedeutend weniger im Ampelunterricht als in der ersten Stunde. Obwohl beide Gruppen täglich drei Stunden Unterricht haben, merkt man, dass die Konzentrationsfähigkeit aller Kinder zur vierten Stunde hin deutlich abfällt.

Schon in der ersten Woche zeichnete sich ein deutlicher Rhythmus von Bewegung, Stillarbeit und gemeinsamer Arbeit ab.
Als enorm entlastend empfinde ich es, keinem unnötigem Druck mehr zu unterliegen.

Von anderen Schulen kenne ich es, dass es eine Art Wettstreit ausbricht, welche Klasse in wie vielen Tagen "das meiste" schafft.

Dabei ist die Anfangsphase eine sehr bedeutende Phase und Lernen findet ja nicht nur dann statt, wenn die Kinder Buchstaben und Zahlen schreiben.

In diesem Sinne schaue ich positiv auf die erste Woche zurück und freue mich auf viele weitere Schultage mit den "Pinguinen".





Nickname 16.09.2011, 06.56 | (6/1) Kommentare (RSS) | PL

Ein schöner sechster Tag

Ohne außergewöhnlichen Termin ging es heute geruhsam und konzentriert weiter. Wir begannen den Tag mit einem Reimwortmemory:



Dabei haben wir die Gummisprache weiter trainiert und versucht, möglichst viele einzelne Laute herauszuhören.
Das hat bereits wieder sehr gut geklappt.
Ein Kind kam dann auf die Idee, dass wir mit Bildern ja auch lesen und schreiben könnten....

Dazu nutzten wir dann aber die Anlaubilder. Die Bänke lassen sich schnell und unkompliziert in einen Kinokreis stellen, so dass wir die Magnettafel im Blick haben.



Und dort standen dann zwei Wörter aus Bildern geschrieben, die einige Kinder schon ohne Hilfe lesen konnten:




Gemeinsam übten wir das Zusammenschleifen der einzelnen Buchstaben/Laute und einige Kinder wollten die beiden Wörter dann gerne aufschreiben:






Ein Kind in der Klasse hat ein sehr außergewöhnliches Gehör. Wenn ich ehrlich bin habe ich schon die Klasse abgesucht, um zu schauen, ob das Kind die Wörter irgendwo abgeschrieben hat, aber ich wurde nicht fündig und konnte beobachten, wie die folgenden Wörter geschrieben wurden:





Jedenfalls konnte ich den Schreibfluss kaum bremsen, dabei kam nun die restliche Lerngruppe und wir tanzten erst einmal wieder wie der Elefant in der Disco.
Anschließend führte ich das "Schätzglas" ein.

In der großen Runde sitzend, sprachen wir über das Wort "schätzen" und seine Bedeutung und darüber, dass wir nun jeden Donnerstag schätzen, wie viele Dinge sich im Schätzglas befinden.
Für heute, die erste Runde, hatte ich Tischtennisbälle in das Glas gefüllt.

Die Regel besagt, dass niemand den Inhalt zählen darf, aber das würde sich ohnehin als sehr schwierig gestalten.

Das Glas wurde reihum gereicht und dabei war es mucksmäuschenstill.










Natürlich schrieben wir anschließend die Schätzungen auf, denn wir wollen ja in jeder Woche den Schätzkönig küren.
Die Schätzungen lagen zwischen 7 und 60, wobei die meisten Kinder recht realistisch schätzten.

Im Anschluss an die Schätzglasrunde erhörten wir dann Zahlen. Jeweils ein Kind schlug auf dem Dreiklang eine Zahl....



Die anderen hörten sehr genau zu und selbst als ich versuchte, die Kinder hereinzulegen, in dem ich eine "Null" schlug bzw. eben nicht schlug, wussten alle Bescheid und erkannten die Null sofort.

"Du hast ja nicht geschlagen und wir haben nichts gehört und dann ist das wie Null und eben nichts!"

Ich finde, die Kinder können ausgesprochen gut erklären und so gingen wir ersteinmal in die Pause......

Heute war dann aber auch der Tag, an dem wir darüber sprechen mussten warum Regeln in einer Lerngruppe wichtig sind.

Es entspann sich ein sehr schönes Gespräch und nun hängen sechs Grundregeln in unserer Klasse.

In diesem Zuge habe ich auch direkt die Dienste eingeführt:



Immer freitags werden wir sie wechseln. Natürlich nicht direkt morgen, sondern erst ab kommenden Freitag.
Und da wir gerade beim Einführen waren, kamen auch unsere Getränkekühe zum Einsatz, die nun anzeigen, wer welches Getränk bestellt hat:






Ein bisschen Singen, einmal die Hausaufgaben kontrollieren und schon war auch dieser Schultag wieder vorüber.
Und nun überlege ich, was wir morgen so alles "anstellen" werden!





Nickname 15.09.2011, 16.00 | (9/6) Kommentare (RSS) | PL

Auch das ist Schule

Der fünfte Schultag brachte vor allem eines mit sich: Große Unruhe. Das lag weniger an den Kindern, als vielmehr an der Tatsache, dass wir in den Kleingruppen mit den Bezirkspolizisten nach draußen gegangen sind, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben und in den beiden Stunden, in denen die gesamte Lerngruppe anwesend war der Schulfotograf kam.

Während die beiden Rundgänge mit den Polizisten sehr erfolgreich und vor allem interessant waren, gestaltete sich die Sache mit dem Schulfotografen weniger erfreulich, um nicht zu sagen extrem stressig.

Doch der Reihe nach.
Mit den Kleingruppen sind wir einmal um den Schulblock gelaufen und haben verschiedene Gefahrenstellen kennengelernt, beobachtet und das korrekte Verhalten geübt.






Wie man eine Straße richtig überquert konnten die Kinder zuerst zeigen und üben. Es stellte sich heraus, dass alle Kinder bereits wussten, worauf zu achten ist, so dass der Polizist die Kinder als "Profis" bezeichnete und sie sehr lobte.

An einer starl befahrenen Straße kam dann die Fußgängerampel ins Gespräch:





Übrigens halten selbst zwei Polizisten nebst vierzehn Kindern nicht alle Autofahrer davon ab, besser nicht über Rot zu fahren....

Ein erschreckendes Erlebnis.
Glücklicherweise haben die Kinder gelernt abzuwarten und zu schauen, ob die Autofahrer bei Rot tatsächlich anhalten.




Den meisten Kindern fiel es sehr leicht, sich im Straßenverkehr richtig und angemessen zu verhalten. Nur ganz wenige Kinder hatten noch kleinere Probleme.



Zwischen parkenden Autos eine Straße zu überqueren, das war dann der dritte und letzte Punkt unseres Rundgangs.

Sehr kindgerecht und fürsorglich hat der Bezirkspolizist die Kinder geleitet, so dass die zwei Runden wirklich ausgesprochen unterhaltsam und  lehrreich waren.

Doch dann kam der Fotograf.
Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich nicht wirklich viel von diesen Schulfotografen halte und ursprünglich wollte ich mich aus dieser Aktion auch "heraushalten".
Ich wurde meinen Prinzipien untreu und so kam, was kommen musste: Das Chaos.

Nicht direkt das große Chaos, aber das kleine hat schon gereicht.
Mit 28 Kindern samt ihren Schultüten vor einem Fotografen zu stehen und zu warten, bis man an die Reihe kommt hat sowohl für Kinder als auch für die Lehrerin, in diesem Falle also für mich, etwas Entnervendes.
Schultüten lassen sich wunderbar in Degen, Säbel oder Schwerter verwandeln - der Phantasie sind da nahezu keine Grenzen gesetzt - und es ist etwas mühselig, 28 Kinder in einer öden Schlange stehend zu überzeugen, sich in Geduld zu üben.

Meine freundlich vorgetragene Kritik an der Organisation der ganzen Aktion wurde eher unwillig zur Kenntnis genommen und ich wurde darauf verwiesen, dass man schließlich schon jahrelang Kinder fotografiert.
Um ehrlich zu sein hat mich das wenig überzeugt und so beschloss ich, die Kinder nicht in der Pause Schlange stehen zu lassen, sondern schickte sie hinaus in die Sonne.
Dies hatte zur Folge, dass der Zeitplan gestrafft werden musste und der Fotograf in eine gewisse Hektik verfiel.

Alles in allem kam ich zwei Stunden lang zu nichts, ganz tragisch für ein Lehrergemüt, und die gestresste Hektik des Fotografen übertrug sich auf mich.

Ganz arg wurde es dann beim Gruppenfoto auf dem Schulhof. Normalerweise eine Sache von wenigen Minuten, benötigte der Fotograf geschätzte 20, gefühlte 40 Minuten, ehe wir endlich zurück in die Klasse durften.

Immerhin reichte es noch zum Kakaotrinken und Hausaufgabennachschauen.
Ja, auch das ist Schulalltag, aber ich bin froh, dass wir morgen wieder in aller Ruhe beisammen sein können.....

Nickname 14.09.2011, 16.26 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Der vierte Schultag

Heute war ein sehr ereignisreicher Schultag, der mit einem dicken Lehrerinnenfehler begann. Als die erste Gruppe sich begrüßt hatte, wollte ich erfolgreich zur Hausaufgabenkontrolle schreiten und bat die Kinder, ihre grauen Hausaufgabenmappen herauszuholen und auf den Tisch zu legen.
14 Augenpaare schauten mich unwissend und erwartungsvoll an und ich fragte mich, ob meine Bitte so unklar formuliert war, dass niemand sie verstand?
Also erklärte ich noch einmal, dass ich jeden Tag schauen würde, wer die Hausaufgaben gemacht hat und extra schöne Stempel hätte und nun gerne die beiden Hausaufgabenseiten abstempeln und anschauen würde.
Es tat sich genau gar nichts, außer dass mich alle Kinder fragend anschauten und schließlich fasste sich ein Kind ein Herz und erklärte:

"Ich hab sowas gar nicht gekriegt!"

Mein Blick ins Regal überzeugte mich davon, dass diese Kinder tatsächlich keine Hausaufgabenmappe bekommen hatte und ich wohl lediglich einer der beiden Ampelgruppen die Mappen gegeben hatte.

Natürlich entschuldigte ich mich bei den Kindern und wir sprachen darüber, dass jeder einmal Fehler macht.

"Ich nehm dir das nicht übel!", betonte ein Kind und da war ich richtig, richtig froh. Wir haben dann einfach gemeinsam rasch die beiden Blätter der gestrigen Hausaufgaben erledigt....






Anschließend blieb uns noch ausreichend Zeit, um zu klären, wozu man Buchstaben braucht und wie man mittels der Buchstabentabelle schreiben kann....
Wir hörten ganz viele Worte sehr genau ab und es war erstaunlich, wie gut die Kinder die einzelnen Laute in den Wörtern heraushörten.

Natürlich wussten die Kinder schon, dass jedes Wort aus mehreren Buchstaben besteht und die Tabelle zeigt uns, wie die einzelnen Buchstaben gesprochen klingen.
Schwierig war das für jene Kinder, die nicht lautierend sprechen, sondern die Buchstaben wie wir Erwachsenen mit "Ka" für "K" und "Em" für "M" bezeichnen.

Ein Kind bemerkte nach einigen Übungen ganz richtig:
"Dann können wir ja jetzt schreiben!"

Richtig. Aber das war nicht mein Plan gewesen.
Doch diese Chance nicht zu nutzen wäre dumm gewesen und so zogen sich die Kinder mit einem leeren Blatt und der Buchstabentabelle an ihren Platz zurück.

Fast alle Kinder begannen mit kurzen, bekannten Wörtern und schrieben:







Aber auch andere Wörter wurden schon geschrieben:





Verblüffend, dass hier sogar das "e" im "Igel" gehört und geschrieben wurde. Häufig werden die Vokale überhört.










Das Wort Sonne war hier sicherlich schon im Wortbildgedächtnis gespeichert, denn das Doppel "n" ist so für die Kinder noch nicht hörbar.




Ich war über die Ergebnisse mehr als überrascht, denn ich habe den Kindern nicht geholfen, sie haben absolut selbstständig gearbeitet.



Als die anderen Kinder zur zweiten Stunde kamen, wollten die meisten nicht mit dem Schreiben aufhören und waren sehr emsig bei der Sache.

Aber jetzt sollte es an unser erstes Experiment der Woche gehen. Erst klärten wir kurz, welche Fächer man eigentlich so in der Schule hat und konkret kamen wir auf das Fach Sachunterricht zu sprechen. Die Kinder mit älteren Geschwistern konnten schon sehr gut erklären, was man im Sachunterricht alles macht und lernt.
Kleine Versuche gehören auch dazu und so haben wir uns heute erstmalig an einen Versuch gewagt.




Es war mucksmäuschenstill in der Klasse, was wieder einmal zeigt, wie motivierend die Kinder solche Versuche und das selber Ausprobieren und Erkunden finden.

Der Arbeitsplatz wurde vorbereitet und gearbeitet wurde mit dem Tischnachbarn als Partner.
Kurzzeitig kam es zu einer kleinen Beißerei, die unseren Unterricht unterbrach, weil wir klären mussten, warum wir uns besser nicht gegenseitig beißen.
Anschließend konnten wir aber friedlich weiterarbeiten....











Wir haben auch sofort gelernt, dass man etwas vermuten kann vor so einem Versuch und die Vermutungen waren zahlreich:

"Das Wasser wird bunt!"

"Die Farbe läuft weiter!"

"Die Farben mischen sich und werden eine Farbe!"

"Die Farben machen so eine Straße!"

Das waren nur einige der Vermutungen, Ein wenig Geduld war dann beim Beobachten gefragt und auch das haben die meisten Kinder schon gut aushalten können.

Wir beobachten was geschah und versuchten das auch in Worte zu fassen:

"Da kommen die Farben so hochgekrochen, weil das Wasser sie dahin gleitet und dann sieht das aus wie ein Regenbogen!"

Und weil es mit dem Aufschreiben noch ein wenig schwierig ist, haben wir ein ganz einfaches "Versuchsprotokoll" in unser Tagebuch geklebt und ausgefüllt:







Die Filterpapiere können wir erst morgen dazu kleben, denn die müssen noch austrocknen.
Am nächsten Dienstag folgt dann das nächste "Experiment der Woche".

Trotz der vielen Arbeit bliebt auch heute noch Zeit, um sich an neue Freiarbeitsmaterialien heranzutasten.
Hierzu eignen sich die Bänke ganz hervorragend und ich bin nach wie vor sehr froh, sie in der Klasse zu haben:


















Einige Kinder nutzten die Gelegenheit schon einmal in ihren Schneckenheften (grafomotorische Übungen) zu schnuppern:





Alles in allem war es ein sehr ereignisreicher Tag.
Nun sind wir gespannt auf morgen. Da kommt der Verkehrspolizist und geht mit uns einige Schulwege ab.
Zwischendurch kommt dann noch der Fotograf, so dass wir kaum Zeit haben werden, in der Klasse zu arbeiten.
Aber auch das gehört zum Schulalltag!

Es bleibt spannend und vor allem: Es macht Spaß!


Nickname 13.09.2011, 19.02 | (7/1) Kommentare (RSS) | PL

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