Pinguin-Klasse
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Melanie:
Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage h
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Amanda:
Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wö
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Mandy :
Hallo, ich würde gerne wissen wie der Ziffer
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Anna:
Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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María Diaz:
;)
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Schule:
Hallo, tolle Arbeit. Gibt es auch die Plakate
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William Lee Reed:
Ich wünschte meine damalige Klasse wäre mit
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Julia:
Hallöchen! Zufällig bin ich auf diese Seite
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Annette:
Hallo! Vielen Dank für die so schön ausfüh
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Ausgewählter Beitrag

Gedankenstau

Ich merke, dass nun die Phase beginnt, in der es schwierig für mich wird, das aktuelle emsige und teilweise hektische Geschehen auf ein ruhiges Level zu bringen und gleichzeitig der vierten Klasse einen schönen Abschluss zu bereiten und in den Startlöchern für Klasse 1 zu stehen.

Meinem Arbeitsplan hinke ich teilweise hinterher. Die Anlauttabelle ist noch nicht fertig, aber in Arbeit. Damit kann ich gut leben, denn ich werde mich erst in den Sommerferien ausführlich mit der Materialerstellung befassen.

Der erste Elternabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler naht und da drängt es aktuell, sich doch im Klaren darüber zu werden, welches Material die Eltern anschaffen sollen und auf welches wir bewusst verzichten möchten.

Fest steht, wir benötigen:

* die Postmappe (um die ich mich selber kümmere)
* einen Schnellhefter für Liedblätter, so dass eine Sammlung entstehen kann
* ein Hausaufgabenheft

* einen Wasserfarbkasten und Pinsel
* ein Etui mit dem üblichen Schreibzeug
* einen Zeichenblock DIN A4
* einen Zeichenblock DIN A5
* Wachsmalstifte

* Karteikarten (für unser Rechtschreibkonzept)
* Karteikasten (den ich per Sammelbestellung ordern werde, sofern die Eltern einverstanden sind)

* Sportzeug

Fest steht nach wie vor noch nicht, wie ich mit dem Mappenproblem umgehen werde.
Nutze ich gar keine Mappen mehr? Gelingt es mir, auf sämtliche Kopien zu vezichten?
Beginne ich von Anfang an mit Epochenheften? Oder setze ich zwei Schnellhefter auf die Liste?
Einen für angefangene und einen für beendete Arbeitsblätter?

Was benötigt die Religionfachlehrerin, was die Englischlehrerin im zweiten Halbjahr?

Das sind ganz praxisnahe Überlegungen, die ich immer wieder diskutiere. Ebenso stecke ich nach wie vor in dem Überlegungsprozess zum Mathelehrwerk, wobei man hier ganz klar sehen muss, dass man eben nicht alleine im System steckt, sondern es verbindliche Absprachen im Kollegium und an der Schule gibt.
Nichts, was man nicht ändern könnte, aber um Teamarbeit zu etablieren, muss man selber Teamspieler sein.

Parallel zu diesen ganz konkreten Überlegungen habe ich mich in letzter Zeit noch einmal vermehrt mit unterschiedlichen Unterrichtsformen, Ideen und Möglichkeiten auseinandergesetzt und dabei festgestellt, dass ich zwischen allen Theorien und Welten hänge und - das halte ich für entscheidend - dort sehr wohl fühle.

Ich bin doch recht weit entfernt von dem Weg einer Grundschule Harmonie und entferne mich immer weiter, je mehr Artikel ich von Herrn Hövel lese. Wobei wir da auch unmittelbar wieder in dem Bereich der Absolutismen wären. Da möchte ich mich nicht wiederholen.
Meine Grundüberzeugung ist in Bezug auf unsere Schule auch eine eindeutig andere.

Wertvolle und anregende Ideen erhalte ich zunehmend  aus der Montessoripädagogik, obwohl mich vor Jahren eben auch dort das Einseitige störte.

Mittlerweile nehme ich keine Rücksicht mehr auf jene Menschen, die meinen, ihr Weg sei der alleingültige für alle.

Die Elemente der Montessoripädogik, die ich für meine Lerngruppe als passend und bereichernd empfinde nutze ich gerne und mit Begeisterung, ohne der Montessoripädagogik in seiner Gänze zu verfallen.

Und so wird mein Unterricht auch weiterhin geprägt sein von vielen sehr unterschiedlichen Elementen, Methoden und Materialien, ohne dass ich mich in eine dieser furchtbaren Skalen drängen und pressen lassen möchte, die einige selbsternannte Reformpädagogen nutzen, um den Unterricht anderer Kollegen zu klassifizieren.

Was für ein Widerspruch!
Während im Unterricht jedes Kind möglichst individuell wahrgenommen werden soll und muss, werden Lehrer plakativ in Schubladen gesteckt und oder gar in schwarz-weiß gezeichnet, überzeichnet, angeprangert.

Was wir den Schülern zugestehen, gar als unumwundenes MUSS empfinden, wird den Lehrern andererseits keinesfalls zugestanden.

Dem möchte ich ganz bewusst entgegentreten. Ich glaube nicht daran, dass es nur einen Weg, nur eine Möglichkeit gibt, Kindern in der Schule gerecht zu werden.
Vielfalt als Chance darf als Schlachtruf keine Einbahnstraße sein.

Und so bin ich mir zumindest über eines ganz deutlich im Klaren:
Ich werde die Vielfalt in beiden Richtungen nutzen. Und das bewusst und gerne und auf eine Art und Weise, die sich nicht klassifizieren lässt!

Nickname 11.06.2011, 09.28

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Kommentare zu diesem Beitrag

32. von Sylvia

Ehrlich gesagt finde ich diese "Nachtreterei" mistig.Ich schließe mich Alexandra an und meine hier darf es nicht um verletzte Eitelkeiten gehen. Ich möchte an Ideen, Gedanken Susannes teilhaben und das in Ruhe!!!

vom 15.06.2011, 16.03
31. von Biene

Haste Recht, Stefan.
Da habe ich wohl übergeneralisiert.
Wenngleich ich mich schon frage, wo Susanne der Schule und den Kollegen da Unrecht tut, wie du sagst.
Sie schreibt eigentlich nur, dass es nicht ihr Weg ist und sie sich nicht in dieses Gerüst zwängen lassen will...

Aber nun genug zu dieser Diskussion, die schon längst keine mehr ist... eine "Schlammschlacht" würde es wohl besser treffen... schade eigentlich.

vom 15.06.2011, 06.25
30. von

Och neee, das hatten wir doch schon, müsst ihr alte Zöpfe immer wieder aufbacken? Schade.

vom 14.06.2011, 22.05
29. von

Och neee, das hatten wir doch schon, müsst ihr alte Zöpfe immer wieder aufbacken? Schade.

vom 14.06.2011, 22.00
28. von eva- maria

marek dir würde tief durchatmen wohl auch ganz gut tun!!!!

vom 14.06.2011, 20.00
27. von dings

Wie gut, dass nms, incognita, Biene, ... (nur als Beispiel)keine anyonymisierten Namen sind. Bloß, weil man diese aus dem Z1x1-Forum kennt, weiß man ja immer noch nicht, wer das ist. Ich verstehe nicht, wo da das Problem ist.

Ich verstehe auch nicht, wieso man sich hier tummelt, wenn man sich eh nur aufregt?! Wenn es einem nicht passt könnte man auch einfach "WEG BLEIBEN", oder? Komisch, wirklich!

vom 14.06.2011, 19.57
26. von Stefan

@Biene:

Ich weiß jetzt wirklich nicht, wo du in meinem Kommentar "Wut" herausgelesen hast. War beim Schreiben voll entspannt und dachte eigentlich, meine Meinung zur GS Harmonie sachlich erklärt zu haben. Oder ?! :-)

@Susanne:

Super Sache, die du hier machst! Mutig und total bereichernd. Unbedingt weiter machen. :ok:

vom 14.06.2011, 19.26
25. von nms

Marek,

mit Verlaub: Du hast ja wohl irgendwas im Mittagessen nicht vertragen .... oder wie kann ich das verstehen dass du die Einträge von Suse so falsch interpretierst und vor allen Dingen dich im Mittelpunkt ihrer Gedankengänge findest?

Ich habe das alles - was du liest - so nicht herausgelesen und ich kenne euch beide ja jetzt schon eine Weile.

Also mal tief durchatmen - morgen nochmal lesen ... das hilft oft.

nms

vom 14.06.2011, 19.05
24. von Alexandra

Hallo zusammen,
ich möchte mich jetzt auch einklinken und eine Bitte loswerden:
Bitte lasst doch Eure Streitigkeiten hier an dieser Stelle. Offensichtlich kennt Ihr Euch näher, sicher habt ihr andere Möglichkeiten (Email, irgendein Forum, eure privaten HPs etc.), wo ihr Euch offen austauschen könnt.
Eure anscheinend alten Konflikte sind für andere Leser, die sich gerne an dieser Stelle mit Susannes Gedanken, aber auch den Gedanken von Anderen (in Form von Kommentaren) auseinandersetzen möchten, störend.
In der eigentlichen Sache, die in dem Blogbeitrag angesprochen wurde, bringen sehr wohl die kritischen Kommentare, aber nicht die hämischen Kommentare auf andere Kommentare oder den ursprünglichen Blogbeitrag weiter)
In diesem Sinne...

vom 14.06.2011, 18.37
23. von x

Vermutlich hängen Fragezeichen oder Pseudonyme auch mit der Vergangenheit zusammen ... Gebranntes Kind scheut das Feuer ... Ich finde, man sollte - wenn man sich in der Vergangenheit so gezeigt hat wie Marek - einfach kleine Brötchen backen. Und alles das schreibe ich mit Pseudonym ...
Ja, Marek, oft haben deine Abfälligkeiten geschmerzt, mal den einen, mal den anderen, man muss auch Echo vertragen können. Sicher disqualifiziert mich das jetzt, ich bin nicht immer edel, hilfreich und gut ... ich bin manchmal auch sch...wütend, vor allem, wenn auch nach all dieser Zeit keine Entschuldigung möglich ist. Und so nutzt man dann auch mal die Gelegenheit, etwas davon rauszuplatzen.

vom 14.06.2011, 17.17
22. von Marek

@Sonja

Susanne macht insbesondere seitdem Krahl mit im Boot ist, fantastisches Material, sie bindet die Leute hier ein, das habe ich ich doch niemals bestritten! Ich bewundere es, dass wir solch selbstlose Kolleginnen haben, die ihre Arbeit ja quasi für lau anbieten, die paar Euro sind ja ein Witz im Vergleich zu dem, was man sonst auf dem freien Markt dafür bezahlen müsste! Dass Susanne hier eine Plattform anbietet, um andere Kolleginnen an ihrem Prozess teilhaben zu lassen, wunderbar!

Was ich nur äußerst schwach finde ist Susannes Verhalten, was ich anhand konkreter Beispiele in meinem ersten Beitrag unten verdeutlicht habe. Leider ist sie es, die NACH EINEM JAHR!! mit den Vorwürfen anfing. Darauf geht sie aber nicht ein. Sie teilt aus, duckt sich weg und hat dann hier Pappnasen in Form von ? und ?? die dann meinen, mich auszulachen. Aber, gerne lasse ich diese Symbole in dem Glauben, dass mich der Rauswurf damals tief getroffen hat. Es macht deren Freude womöglich noch größer.

Danke incognita, dass du es auch nicht gut heißt, wie feige sich hier einige zeigen.

vom 13.06.2011, 23.18
21. von incognita

Ziemlich feige, hämische Bemerkungen unter dem Pseudonym ? oder ?? zu schreiben.
*koppschüttel

vom 13.06.2011, 21.19
20. von ???

hihi - stimmt!!!!!

vom 13.06.2011, 20.45
19. von ??

verkraftet da jemand seinen rausschmiss immernoch nicht?

vom 13.06.2011, 19.07
18. von ?

Na, Marek, da nimmt sich aber mal wieder jemand wichtig ... Ich habe keine Wut gelesen, wohl aber einen weiteren Beitrag zum Thema Absolutismen. Und gut kann ich mich an pauschale Aburteilungen aus der Vergangenheit erinnern. Abfällige Bemerkungen über bestimmtes Vorgehen außen vorgelassen. Dass du dich dazu hinreißen lässt, hier mehrmals zu antworten und dich in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken, zeigt, wie sehr dich der Rauswurf doch getroffen hat ...

vom 13.06.2011, 16.40
17. von Sonja

@Marek
Ich kann die Schärfe in dieser Diskussion nicht gutheißen! Wut konnte ich auch nicht herauslesen und ich bin froh, dass Susanne uns an all ihren Überlegungen teilhaben lässt. Schuhe muss man sich schließlich nur anziehen, wenn sie passen...
Wenn man wirklich etwas zum Wohle der Kinder verändern möchte und diesbezüglich gewisse Überzeugungen hat, so sollte man doch über den Tellerrand gucken können und auch andere Wege zulassen. Wichtig ist doch den Blick offen zu halten und andere für eigene Ideen zu begeistern. Dies tut Susanne hier und mit ihren tollen Materialien. Keiner MUSS diese benutzen oder die Ideen umsetzen! Wenn wirklich etwas verändert werden soll, dann nicht nur in der eigenen Klasse und mit der Profilierung einzelner! Das eigene Ego sollte man nicht auf Kosten von Kindern aufpolieren!
Lasst uns doch bitte im Austausch bleiben, andere mit Ideen begeistern und weiterhin voneinander lernen!!!
Ich bin auch erst jetzt auf die Grundschule Harmonie aufmerksam geworden und die Ideen begeistern mich. Trotzdem gibt es nicht den RICHTIGEN Weg, sondern viele gute Ansätze. Es wäre wünschenswert, wenn alle weiter an ihrer Lehrerpersönlichkeit arbeiten und sich weiter entwickeln. Gift ist nur Stillstand!!!
Gruß an alle Denker und Nachdenker,
Sonja :cool:

vom 13.06.2011, 14.34
16. von Marek

Ihr müsst die Wut nicht entdecken, es reicht, wenn sie Susanne verspürt hat. Denn die Ursachen für den Frust, den sie da - auch über mich - abgeladen hat, reichen viele Monate zurück. Da scheint sie aber noch immer nicht drüber hinweggekommen zu sein, wenn mein Blog ihr nach solange Zeit dann doch immer noch "wert" ist, ihn zu lesen. Immerhin hätte ich von dir so viel Anstand erwartet, dass du persönlich fähig bist, dich in den Kommentaren auf meiner Seite derart frei und ungezügelt zu äußern, wie es dir ganz offenbar hier gelingt. Aber hier scheint es dir in deinem Harem leichter zu fallen - erinnerst du dich noch, Susanne, wie du mir das vorgeworfen hast? Ich grinse heute noch darüber. :D

vom 13.06.2011, 14.29
15. von stern

Vielen Dank, Sonja - und allen anderen. Die Lies-Mal-Hefte sind gesetzt, egal wie. Den Schreibschrift - Lehrgang von Jahndorf vergleiche ich nochmal mit TINTO. In meinem letzten Durchgang haben wir auch bereits im 1. individuell mit der Schreibschrift gestartet. Trotzdem interessiert mich immer noch die Grundschrift...
Ein Folienstift muss natürlich auch noch auf die Materialliste und sehr gut finde ich die Idee mit dem Materialgeld. Knete z.B. müsste nicht von jedem Kind besorgt werden.
Mein Hefterproblem habe ich auch noch nicht ganz gelöst. Für den Religionsunterricht werde ich wieder ein DIN A 4 Blankoheft anschaffen lassen. Auf den SU-Schnellhefter werde ich wohl verzichten und stattdessen "Themenhefte" anlegen. Wie sehen die "Epochenhefte" bei euch aus?Habt ihr ein Geschichtenheft?

Zum Glück muss ich für meine 4. nur ein Ziffernzeugnis anfertigen.

"Wut" habe ich übrigens in Susannes Beitrag ebenfalls nicht entdeckt.
Schönen Pfingstmontag noch
stern

vom 13.06.2011, 12.46
14. von

Wo bestellst du die Karteikästen? Guten Tipp?
Ich hatte mal ne ganze gute Adresse von Lernwörterkästen mit 5 Fächern aus einer Kartonagenfabrik, habe aber leider durch den Pc Wechsel den Link nicht mehr.


vom 13.06.2011, 10.17
Antwort von Nickname:

Hier:

Lernwörterkiste Shop

13. von Biene

*schmunzel*

Ich lese die letzten drei Beiträge verwundert und gleichzeitig fasziniert...
Wenn hier nach der Wut von Susanne gefragt wird - die ich persönlich nicht sehe - dann kann man auch nach der "Wut" dieser Beiträge fragen.

Warum fühlen wir uns heute so schnell angegriffen??
Wohl weil und doch nur, wenn wir für uns glauben "die Wahrheit" zu besitzen und diese in Gefahr sehen durch Menschen, die diese Wahrheit nicht teilen.

Ich bin erst durch diesen Beitrag auf die Grundschule Harmonie aufmerksam geworden, bin also in keinster Weise vorbelastet.

Wenn ich mir die Seite angucke denke ich: "nette Idee". Ob und wie es funktioniert, wie frei es letztlich wirklich ist, das vermag ich nicht zu beurteilen.
Auch meine Kinder arbeiten wenn sie möchten im ganzen Schulhaus (und auch auf den Schulhof), auch meine Kinder durfen - allerdings nur in bestimmten Phasen, aber mit zunehmender Schulzeit immer häufiger - frei entscheiden, was sie gerade tun möchten und ihre Schwerpunkte setzen, auch unsere Eltern machen Projekte für die Kinder und auch unsere Kinder empfinde ich im Großen und Ganzen als sehr sozial und gerecht zueinander.

Mir ist die Schule Harmonie also durchaus symatisch.

Die Seite zu "Diese Lehrer, jene Lehrer" finde ich allerdings durchaus grenzwertig, weil sie genau das tut, was die Schule nicht tun will - klassifizieren.
JENE und DIESE und dazwischen nichts...

Ich bin weder JENE noch DIESE und ich fühle mich wohl damit.

Ich denke genauso, wie wir es den Kindern zugestehen, verschieden zu sein, sollten wir das auch den Lehrern zugestehen - und ich denke, dass war Susannes Grundaussage.

In dem Sinne einen schönen Abend!




vom 12.06.2011, 21.05
12. von Stefan

Liebe Susanne,

ich war vor 2 Jahren eine Woche lang in der Grundschule Harmonie und habe dort hospitiert. Was ich nicht erlebt habe, dass waren überhebliche Besserwisser ("selbsternannte Reformpädagogen"), sondern ganz normale LehrerInnen, die genau wie du und ich ihren Weg gesucht haben (mit Freude und Frust gleichermaßen). Natürlich braucht eine solche Schule einen starken Schulleiter, der allen Unkenrufen zum Trotz für eine Ideen eintritt. Ansonsten wäre soetwas gar nicht möglich - so lese ich dann auch Walter Hövels Artikel.

Die Grundschule Harmonie hat sich übrigens beständig entwickelt, hat einmal ziemlich "normal" angefangen und befindet sich immer noch auf dem Weg. Hövel mag es selber nicht, wenn er in ein pädagogisches Konzept (z.B. Freinet) gepresst wird.

Ich denke, du tust dieser Schule und ihrer Schulleitung wirklich unrecht. Und wenn eine stattliche Schule einmal so ganz anders arbeitet, dann gehört dazu eine Menge Mut und Standvermögen - ob wir deren Konzept nun gut heißen oder nicht. Ich finde es okay, wenn man sich in Harmonie an seinem eigenen Lehrerbild ruhig einmal den Kopf stößt. Mir hat die Hospitation jedenfalls sehr gut getan, auch wenn manche Erkenntnis sehr schmerzhaft war.

Selber bin ich (wie oben gesagt) noch auf der Suche und merke allmählich, dass mich diese Suche schlaucht und mehr und mehr zermürbt. Grundsätzlich weiß ich schon, wie ich es gerne hätte, aber ich verzweifel allmählich an den äußeren Strukturen. Es ist eben doch etwas anderes, ob man sich gemeinsam als Schule auf den Weg macht oder eben als Einzelkämpfer versucht, etwas umzusetzen. Damit will ich nicht die Arbeit meiner Kolleginnen schlecht reden, aber ich würde es auch einmal begrüßen, im Team etwas ganz anderes Neues auszuprobieren. Naja, vielleicht finde ich diese Schule ja noch ... ;-)

@Marek: Bei den Stufen der Öffnung ist Peschel ja noch weit rigoroser. Da bist du ja regelrecht human ;-)

vom 12.06.2011, 19.47
11. von Marek

Lass mich meinen Beitrag von eben mit einem Artikel von Prof. Ramseger beschließen, der auf wunderschöne Art erklärt, worum es in der Schule gehen sollte - um die Kinder. Er beschreibt dies sehr eingängig an dem Thema "Experimente", das in den Schulen ja zur Zeit Hochkonjunktur hat. Da wird in vielen Klassen "experimentiert" besser gesagt herumhantiert, was das Zeug hält, aber auf die Kinder wird dabei viel zu selten eingegangen. Vielleicht hilft dir ja dieser Artikel, Susanne, besser zu verstehen, um wen es mir in der Schule geht. Denn das Buch von Ulrike Kegler "In Zukunft lernen wir anders", das ich bereits im September 2010 bei mir auf der Seite vorstellte, hat dies noch nicht geschafft.

Artikel: Experimente --
Hier klicken

Artikel: Ulrike Kegler -- Hier klicken

vom 12.06.2011, 15.56
10. von Marek

Susanne, wenn ich den zweiten Teil deines Artikels lese, frage ich mich ernsthaft, warum du in deiner Empörung die Kerngedanken der schulischen Grundschule im Stadtteil Harmonie außen vorlässt? Ich will hier auch nicht darauf eingehen, da das jeder selbst nachlesen kann. Aber was treibt dich zu diesen Rundumschlägen an? Ist es der Artikel von Hövel? Ich glaube das nicht, das kann bestenfalls der Auslöser sein, oder?

Hast du das Bedürfnis deinen Lesern deutlich zu machen, wie unabhängig - ja geradezu erhaben - du deinen Unterricht scheinbar losgelöst von anderen Konzepten gestaltest? Aber es geht doch gerade nicht um dich, denn...

Du schreibst auch: "Dem möchte ich ganz bewusst entgegentreten. Ich glaube nicht daran, dass es nur einen Weg, nur eine Möglichkeit gibt, Kindern in der Schule gerecht zu werden. Vielfalt als Chance darf als Schlachtruf keine Einbahnstraße sein."

Wenn ich das lese, verschlägt es mir die Sprache, Susanne. Ganz ernsthaft! Weil du beweist hier unmissverständlich, wie uninformiert du in Bezug auf die Schule in Harmonie bist - und ja, auch auf mich (dazu gleich weiter unten mehr). Denn hier wird ja eben nicht DER einzig seligmachende Weg proklamiert! Aber in deiner Wut gelingt es dir nicht, dies zu erkennen.

Mit deinen Worten "...ohne dass ich mich in eine dieser furchtbaren Skalen drängen und pressen lassen möchte, die einige selbsternannte Reformpädagogen nutzen, um den Unterricht anderer Kollegen zu klassifizieren." beziehst du dich aus aktuellem Anlass wohl auf den Artikel "Stufen offenen Unterrichts" bei mir [1]. Langsam frage ich mich, welche Wut du auch auf mich hegst, dass du mich zum "selbsternannten Reformpädagogen" quasi brandmarkst. Ich empfinde das ungeheuerlich von dir! (Aufgrund der zeitlichen Nähe deines Kommentars auf meiner Seite und den Bezug, den du oben herstellst, kannst du nur mich mit "selbsternannten Reformpädagogen" gemeint haben.) Lies den Artikel mit etwas weniger Wut im Bauch und es gelingt dir dann vielleicht eher, die Intention dieses Artikels zu erkennen.

Welche Wut treibt dich zu derart unreflektierten Artikeln an, Susanne, WELCHE?

[1] Hier klicken

vom 12.06.2011, 15.38
9. von Vanessa

Hallo!
Was sind Epochenhefte?

Ich habe nächstes Schuljahr eine 6. Klasse - aber die Frage ob Mappen oder Ordner beschäftigt mich genauso.

Man sollte meinen, dass die Schüler es mittlerweile hinkriegen, ihre Sachen zu ordnen, abzuheften etc. Aber dem ist nicht so.

Da in diesem Fall wohl tatsächlich weniger mehr bedeutet - (und ich Schüler mit ADHS und motorischen Einschränkungen in der Klasse habe) werde ich mir etwas einfallen lassen. Die Mappen"flut" war dieses Schuljahr nicht für jeden Schüler erfolgsversprechend.

Für das Buch des Schreckens vom Professor Wortblitz habe ich mich für ein Heft entschieden, in das alles eingeklebt wird und ziehe es weiterhin einer Mappe mit losen Blättern vor.

Vielleicht steige ich auf Kladden um.

Da die Eltern und Schüler meiner Klasse es oft nicht hinkriegen alle benötigten Dinge (Klebe, Schere, etc.) zu besorgen überlege ich auch hier, Geld einzusammeln und es selbst bzw. mit den Schülern zu kaufen. Aber ich schwanke noch zwischen der Frage, soll ich den Eltern noch mehr Verantwortung abnehmen und dem Wunsch, endlich mal alles vollständig zu haben!

Wie seht ihr das?

Viele Grüße - Vanessa

vom 12.06.2011, 12.39
8. von Sonja

@Stern:
Lies mal:
Wir haben seit der ersten Klasse die Lies mal Hefte und meine Klasse liebt sie. Wir haben nach Weihnachten damit angefangen und die Erfolgserlebnisse waren sehr groß, so dass alle mit Begeisterung dabei blieben. Die Übungen finde ich systematisch aufgebaut und sehr abwechslungsreich und ansprechend (auch für Kinder, die nicht so gerne ausmalen). Außerdem können alle nach ihrem Tempo arbeiten und in den Lösungsheften regelmäßig selbständig vergleichen. Die Bilder sind dort allerdings nicht abgebildet.
Schreibschrift:
Ich finde einen Schreibschriftlehrgang schon sinnvoll und bevorzuge das Heft vom Jandorf Verlag, da es nach der Buchstabeneinführung noch vielfältige vertiefende Übungen bis hin zur Übersetzung von Druck- in Schreibschrift bietet. Die Abschreibkarteien vom zaubereinmaleins sind auch ganz hoch im Kurs.
Gute Erfahrung habe ich mit grobmotorischen Kindern gemacht, wenn diese bereits im ersten Schuljahr mit der Schreibschrift starten konnten. Später müssen die Kinder ja doch sehr lange Texte selber schreiben und sollten somit eine verbindende Schrift nutzen können.

Wie sieht es bei allen eigentlich in der Zeugniszeit aus? Schreibt ihr alle Verbalzeugnisse, oder ist es bei euch anders geregelt?

Gruß und schöne Pfingsten an alle!
Sonja :cool:

vom 12.06.2011, 12.21
7. von Kathrin

Auf meiner Materialliste für das kommende Schuljahr wird bei jedem Kind auch noch ein Folienstift stehen. Ich unterrichte in einer jahrgangsübergreifenden Klasse und darf deshalb jedes Jahr neu einschulen (bin allerdings noch nicht so lange dabei). Damit ich die Arbeitsblattwirtschaft eindämmen kann habe ich mich dazu entschlossen viele Arbeitsmaterialien zu laminieren und mit einem Folienstift bearbeiten zu lassen. Im letzten Jahr habe ich einen Satz Folienstifte besorgt, bei uns verschwinden diese aber auch ganz gerne...

vom 12.06.2011, 10.37
6. von pinacolada

Eine Idee noch zur Materialliste:
Warum lässt du die Eltern nicht die "Bascis" kaufen, die du auf jeden Fall nutzen wirst und bittest sie dann noch um Materialgeld? Das ist selbst in unserem Stadttteil mit besonderem Erneuerungsbedarf kein Problem und du bist flexibel und kannst dann selbst im Laufe des Schuljahres entscheiden, was du noch brauchst und dann u.U. eben einen Klassensatz Mappen, Folienstifte o.ä. kaufen.
LG pinacolada

vom 12.06.2011, 08.00
Antwort von Nickname:

So mache ich es seit Jahren grundsätzlich.
Viele Dinge sind auch einfach vorhanden.
Knete, Unterlagen, Folienstifte - das alles sind Materialen, die eh in meinem Klassenraum sind und die nicht mehr auf die Liste müssen.
Die Epochenhefte etc. schaffe grundsätzlich ich an, im Klassensatz ist das ja auch wesentlich kostengünstiger.
:-)

5. von Else Hansen

Vielen Dank für das Teilhabenlassen, Susanne! Es ist ein Weg, bis man sich erfahren und "professionell" genug fühlt, selbstbewusst seiner ganz persönliche Methodenmischung zu vertrauen. Und sie ist ja nie "fertig", weil sie immer von den Bedürfnissen der Schülergruppe und von Erfahrungen mit den letzten Durchgängen beeinflusst wird und man hier im zaubereinmaleins oder in Büchern oder durch Gespräche mit Kollegen neue Inspirationen erhält. Gerade frisch aus dem Referendariat war ich noch sehr leicht beeindruckbar, wenn eine Methode nur vehement genug vertreten wurde...

Bei mir steht noch ein Folienstift auf der Einkaufs-Liste, da ich viel laminiertes Übungsmaterial habe, das mit wasserlöslichen Folienstiften beschrieben wird. Auch eine Möglichkeit, die Kopienflut einzudämmen, aber ganz ohne Kopien kann ich es mir für meinen Unterricht auch nicht vorstellen.
Liebe/r Stern, ich habe mich nach zwei Durchgängen mit VA entschlossen, in meinem nächsten Durchgang darauf zu verzichten und die Grundschrift zu verwenden. Darin bestärkt hat mich ein Artikel in der Zeitschrift "Grundschule aktuell" vom Mai 2010. Vielleicht habt ihr diese Zeitschrift ja wie wir im Lehrerzimmer und du kannst diese Ausgabe noch "ausgraben".
Liebe Grüße!

vom 11.06.2011, 20.28
4. von Sandra

Liebe Suse, ich wollte dir nur meinen Umgang mit Liedertexten und -blättern ergänzend schildern: Ich bin nämlich gerade hier absoluter Mappengegner, weil die Blätter nach einiger Zeit so ausfransen und zum Teil ausreißen. Also habe ich ein Liederheft, das von Klasse 1 bis 4 geführt wird und in das wir alle Lieder einkleben und dazu die Seite gestalten. Das sieht toll aus, allerdings wird es im Laufe der Zeit richtig dick, was mich aber überhaupt nicht stört, weil es eigentlich immer in der Schule bleibt und es die Kinder somit nicht tragen müssen. Ansonsten bin ich diesmal dafür, nur noch eine Mappe anzuschaffen, eine für alles. Nicht beendete Sachen landen bei mir in Hängetaschen, die jedes Kind hat, oder in dem Eckspanner, wenn es Hausis sind.
Für die Hausaufgaben bekommt jedes Kind einen laminierten etwa A6 großen Plan in seinen Eckspanner, auf dem meine gängigen Symbole sind: für das Mathebuch oder die Fibel, für das Arbeitsheft oder eben für ein Heft. Auf dem Plan kann man mit Folienstiften die Seitenzahl ergänzen. Das hat im letzten Durchgang sußer geklappt und war vom ersten Schultag her gut machbar.
Vielleicht kann die Idee ja der ein oder andere gebrauchen...

vom 11.06.2011, 20.04
3. von

Susanne
ich glaube je länger je weniger an eine richtige Art zu unterrichten. Meine Kinder sind in einer Montessorischule und je länger sie da sind, umso mehr sehe ich die Grenzen und Nachteile gewisse Montessoriideen. Vieles ist toll, ich habe gerade was Materialien angeht, einiges übernommen, aber auch wieder verworfen.
Wichtig ist, dass man selber überzeugt ist, von dem was man macht und es nicht übernimmt, weils doch so toll ist. Und Extreme sind nie gut. Was für ein Kind toll passt, muss beim nächsten anders gemacht werden.
Was die Kopien angeht, ganz ohne geht nicht, aber ich arbeite lieber mit Karteien und freien Aufgaben, daneben mit Arbeitsheften, so dass die Sachen beisammen sind. Gerade in Übungsphasen mag ich Karteien lieber.

Aber auch da, jeder muss seinen Weg finden, der je nach Lerngruppe auch wieder anders aussehen kann und muss.



vom 11.06.2011, 13.34
2. von stern

Hallo Susanne, auch ich befinde mich zurzeit im gedanklichen Chaos zwischen Verabschiedung der 4. (Planung des Abschlussgeottesdienst, Abschiedszeitung, Patengeschenk...) und den Vorbereitungen für die 1. Von deinen Materialien, Anregungen und Gedanken bin ich immer wieder begeistert. Vielen Dank. Auch gelingt es dir das auf den Punkt zu bringen, was mich beschäftigt:

1. Material, das von den Eltern angeschafft werden soll. Hinzufügen würde ich noch Knete. In meinem letzten 1. hatte ich die Eckspannermappe (bei dir Postmappe)mit Einlageblättern unterteilt in Elternbriefe, Hausaufgaben / Angefangene Arbeiten. Das hat eigentlich gut funkioniert. Die Frage mit den Schnellheftern beschäftigt mich auch. Vielleicht kann jemand mal eine andere Lösung beschreiben. Ganz ohne Arbeitsblätter werde ich sicher nicht auskommen. Auch mache ich mir Gedanken wie ich Themenhefte am besten sammeln kann??? In meinem 4. haben die Kinder das jeweilige Themenheft auf einen Heftstreifen sortiert und in einem "dicken Ordner" gesammelt. Vielleicht gibt es bessere Lösungen?

In der Schule arbeiten wir einheitlich mit TINTO und Welt der Zahl - nicht unbedingt meine erste Wahl,aber ich kann damit leben. Dazu haben wir den passenden Druckschriftlehrgang. Gerne würde ich noch für jedes Kind die Lies mal - Hefte vom Jandorf - Verlag anschaffen lassen, aber zusätzlich würde das evtl. den Rahmen sprengen. Hat jemand Erfahrung damit oder kann mir etwas Anderes empfehlen? Außerdem wird im 1. Schuljahr auch schon der Schreibschriftlehrgang (VA) angeschafft. Einige Kollegen führen diesen erst im 2. Schuljahr durch. Ich bin kein Fan der VA und frage mich, ob überhaupt ein gemeinsamer Schreibschriftlehrgang sein muss oder ob die Grundschrift evtl. eine gute Alternative sein könnte...

Also ihr sehr, ich kämpfe noch mit allem...
LG stern




vom 11.06.2011, 13.19
1. von floridapanthers

Oh, ich danke dir für deine warmen Worte in der zweiten Beitragshälfte. Du bringst es echt auf den Punkt :)

vom 11.06.2011, 10.23
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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum