Pinguin-Klasse
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Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage hä
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Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wört
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Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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Lapbooking

Niemand ist begeisterungsfähiger als Grundschullehrerinnen, das habe ich in den  vergangenen Jahren immer wieder am eigenen Leibe erlebt. Und so ist es ganz natürlich, dass hin und wieder enthusiastische Strömungen entstehen, denen man sich nur schwerlich entziehen kann.
Momentan findet man in den gängigen schulischen Internetforen immer wieder ein Thema:
"Lapbooking" bzw. "Lapbooks".
Als selektive Leserin habe ich die entsprechenden Threads erst gar nicht angeklickt, weil ich dachte, es handle sich um Hilferufe von Usern, die einen neuen PC brauchen oder so.
Irgendwann war ich dann aber doch neugierig und stellte fest, dass Lapbooking nichts mit dem heimischen Netbook oder Laptop zu tun hat, sondern eine besondere Form ist, Inhalte zu bündeln, zu sammeln und zu präsentieren.

Ein Lapbook ist folglich nichts anderes als ein aufgehübschtes bzw. aufgepepptes Klappbuch mit zahlreichen Inhalten zu einem Thema, wobei sich die Inhalte in bzw. hinter kleinen Büchlein, Leporellos, Fächern, Briefumschlägen, Klappen und ähnlichen optisch sehr ansprechenden Spielereien verbergen.

Gibt man in die Bildersuchmaschine "Lapbook" ein, sieht man u.a. folgende Ergebnisse:



Auch mich zogen diese Bücher sofort in ihren Bann und aufmerksam verfolgte ich in den  Foren die Entwicklung und in anderen Blogs Unterrichtsbeispiele.
Die Ergebnisse sehen immer fantastisch aus und sehr überzeugend.

Ich schaute meinen Sachunterrichtsarbeitsplan an und überlegt, wie und in welcher Form ich mit den Kindern ein solches Lapbook erstellen könnte, wobei mir die ersten kritischen Gedanken kamen.

Ich wollte einen Inhalt erarbeiten, für die Kinder anschaulich sichern, das alles durch Kinderhand erstellen lassen, aber den Bastelaufwand nicht überwiegen lassen......

Sprich: Es stellte sich mir die Frage, geht hier das Grundschullehrerinnenherz wieder mit mir durch? Finde ich eine Sache hübsch, ohne dass sie eine Berechtigung hat?

Was sind die Vorteile vom Lapbooking, außer dass am Ende ein ansprechendes Buch entstanden ist, das möglicherweise zu Hause nicht sofort ins Altpapier wandert?
Lohnt der enorme Bastelaufwand?
Sind die Lerninhalte dadurch besser, langfristiger oder anders gesichert?

Oder erfreut so ein Buch doch eher mich und weniger die Kinder?

Nun kann man sich diese Frage stellen und wird sie nicht beantworten können, sofern man so ein Buch nicht einmal im Unterricht mit den Kindern erstellt hat.
Ich formulierte gedanklich aus, was mir wichtig ist:

** die Kinder sollen das Buch alleine erstellen, sprich, die Klebe- und Schneide- und Faltarbeiten selbstständig durchführen können

** die Bastelarbeit darf nicht über der inhaltlichen Arbeit stehen

** jedem inhaltlichen Element möchte ich im Anschluss an die Erarbeitung ein Element des Lapbooks widmen

** die Lapbooks müssen von der Größe so konzipiert sein, dass Erstklässler gut damit zurecht kommen

** um mich und die Kinder nicht sofort zu überfordern, wird der erste Schritt ein Lapbook sein, das alle Kinder mit denselben Elementen versehen

** wir lassen den kreativen Aspekt zunächst im Hintergrund - ist das Lapbook einmal eingeführt und hat sich bewährt, kann man darüber nachdenken, die Kinder individuell bestückte Klappbücher erstellen zu lassen

** wir werden uns dem Thema "Mein Körper" in Lapbookform widmen

** am Ende soll jedes Kind sein Lapbook ausgestaltet haben und darf es mit nach Hause nehmen

So weit also meine Vorüberlegungen.
Da es in der nächsten Woche losgehen soll, habe ich mich heute der äußeren Faltform gewidmet.
Da ich gestern Nachmittag beim Falten von Fotokarton feststellte, dass dieser nur schwer faltbar ist, bekommen die Kinder nun große Tonpapierbögen, aus denen sie nur ein kleines Stück ausschneiden müssen:












Ich hege ja die Hoffnung, dass das Buch so nett wird, dass es inhaltlich automatisch spannend und interessant wird für die Kinder und sie es immer wieder gerne zur Hand nehmen möchten.
Ob das so sein wird, das weiß ich natürlich noch nicht.

Ich habe heute den Ausschnitt auf die Bögen gezeichnet, so dass die Kinder ihre Grundform in der nächsten Woche rasch selber ausschneiden und unter Anleitung auch falten können.
Das Wochenende steht nun in der inhaltlichen Erarbeitung des Körper-Buches.

Es bleibt spannend!






Nickname 04.05.2012, 16.16

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Kommentare zu diesem Beitrag

6. von Arlina

cool

vom 08.10.2012, 14.10
5. von Anja

Hallo! Du hattest ein Fotot eingestellt von dem fertigen Lapbook - wie es am Ende aussehen soll. ich finde es nicht mehr! Hast du es noch? Liebe Grüße

vom 17.06.2012, 11.35
4. von Kathi

Hallo, ich versuche mich gerade an der äußeren Faltform für das Körperlapbook! Welche Größe haben denn die Tonpapierbögen? Danke im Voraus!

vom 06.05.2012, 10.25
Antwort von Nickname:

Müsste DIN A2 sein.
3. von Steffi

Hallo Susanne,
verwendest du jetzt eig. eine andere Grundform als Lapbook-Vorlage, als die ursprüngliche Grundform, die du vor einigen Tagen beim Zaubereinmaleins online gestellt hast?

vom 05.05.2012, 23.02
Antwort von Nickname:

Ja, weil ich es beim Aufzeichnen schon vermasselt habe.
:-O

2. von Ch. Platz

Schön die eigenen Gedanken komprimiert, sortiert und nachvollziehbar formuliert lesen zu können. Wunderbar! :ok:

vom 05.05.2012, 07.57
1. von Valessa Scheufler

Du schreibst mit aus der Seele... ein Lapbook um des Lapbooks Willens, das ist auch nicht meins. Ich werde das zu den Giraffen mit der Klasse genauso erstellen wie du es beschrieben hast. Ich wollte immer etwas zum Thema mit ihnen in der Stunde machen und anstatt eines Arbeitsblattes, wandert ein Element ins Lapbook. Ich bin ja sowieso kein echter Arbeitsblattfan. Ganz vielleicht, mache ich das aber auch stattdessen schon zum Löwenzahn...

vom 04.05.2012, 16.32
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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum