Pinguin-Klasse
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Melanie:
Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage hÃ
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Amanda:
Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wö
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Mandy :
Hallo, ich würde gerne wissen wie der Ziffer
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Anna:
Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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María Diaz:
;)
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Schule:
Hallo, tolle Arbeit. Gibt es auch die Plakate
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William Lee Reed:
Ich wünschte meine damalige Klasse wäre mit
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Julia:
Hallöchen! Zufällig bin ich auf diese Seite
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Annette:
Hallo! Vielen Dank für die so schön ausfüh
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Einträge vom: 18.07.2011

Klassenraum Prioritäten

Nachdem ich lange überlegt habe, habe ich versucht aufzuschreiben, was mir am Klassenraum warum wie wichtig ist.
So konnte ich meine Gedanken hierzu strukturieren und kann beim Umräumen und Gestalten immer wieder überprüfen, inwieweit ich meine Prioritäten auch berücksichtige und einhalte.

Mir war bei allen Überlegungen schnell klar, dass ich es für sehr wichtig halte, dass jedes Kind einen eigenen Arbeitsplatz an einem Tisch erhält.
Insbesondere zu Schulbeginn benötigen die Schülerinnen und Schüler meiner Meinung nach beruhigende Strukturen und Sicherheit.
Das heißt, ich habe mich bewusst gegen das Konzept entschieden, das nur bedingt Tischarbeitsplätze vorsieht.

Dennoch halte ich es für enorm wichtig, dass es im Klassenraum die Möglichkeit gibt, an unterschiedlichen Arbeitsplätzen zu arbeiten.
Dies kann also der Tischarbeitsplatz sein, dies können die Bänke sein oder aber Arbeitsteppiche, die ich ganz sicher noch anschaffen werde, da sie äußerst flexibel sind, einen überschaubar und abgrenzbaren Arbeitsbereich schaffen und sich einfach und schnell wieder weglegen lassen.

Der Bankkreis, das war ein sehr wichtiges Muss für mich, sollte fester Bestandteil des Raumes sein, da hier die meisten gemeinsamen Unterrichtsphasen stattfinden werden. Er bietet die Möglichkeit, schnell, unkompliziert und vor allem ruhig einen Kreis (oder ein Rechteck) zu bilden und gemeinsame Phasen immer wieder in den Unterricht zu integrieren.
Zudem bietet er die Möglichkeit, in der Mitte etwas zu präsentieren, auszulegen, darzustellen. Die Bänke werden auch gerne als zusätzliche Arbeitsplätze genutzt.
Die Sitzordnung muss also so geschaffen sein, dass die Bänke immer frei stehen können und nicht erst zusammengesucht werden müssen.

Zudem lege ich Wert darauf, dass die Sitzordnung so geschaffen ist, das Sozialformen wie Partner- Einzel- und Gruppenarbeit problemlos machbar und möglich sind.
 Mir ist die Gefahr bewusst, dass Gruppentische zu verstärkter Interaktion einladen und diese Interaktion nicht zwingend immer dem Thema angemessen ist.
Aber wie alles, ist auch das ein Lernprozess.
Sehr viel Raum benötige ich für die Klassenbibliothek.
Hier kann ich entweder auf das untere rückwärtige Regal zurückgreifen und die Bücher in Themenkisten anbieten oder aber weitere Regale an der Tafelseite platzieren.

Sämtliches Material muss sehr gut durchstrukturiert sein und für die Kinder gut sicht- und erreichbar.
Hohe Regale scheiden aus, es sei denn, ich würde dazu einen Tritt zur Verfügung stellen, aber darauf möchte ich verzichten.
Viel Ablagefläche benötige ich für Stationen oder Werkstätte bzw. für die ABC-Schubladen und den Anlautschrank.
Ich werde das Material nach einem Farbleitsystem anbieten und mit Symbolen versehen.

Jedes Kind erhält desweiteren ein Eigentumsfach. Darin lagern die Kunstmaterialien und Hefte, die nur sporadisch benötigt werden etc. Auf diese Fächer möchte ich im Sinne der Kinder nicht verzichten, auch wenn sie sehr viel Platz benötigen.
Ich bin froh, dass unsere Klassenräume mit stabilen Holzeigentumsfächern ausgestattet wurden.

Die zwei PC Schränke sind vorgegeben und haben den großen Vorteil, dass darin noch andere Materialien verschwinden können.
Ebenfalls nicht verzichten möchte ich auf einen Lehrerarbeitsplatz, wobei der nicht dominierend sein sollte.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einem seitlich gestellten Pult gemacht. An die Wand über das Pult hänge ich in jedem Fall ein Magnetboard oder eine Pinwand, damit ich wichtige Informationen dort immer im Blick habe.

An den übrigen Wänden müssen weitere Pinwände oder die Seitentafel nutzbar sein, um Plakate, Kinderarbeiten etc. aushängen zu können.
Man sollte von möglichst allen Ecken des Raumes einen guten Überblick über den Raum und das Lernangebot, die Materialien haben.
Aufgrund der Raumgröße und der Vielzahl an Prioritäten werde ich auf eine Leseecke verzichten.
Die Arbeitsteppiche und Bänke bieten da ausreichend Alternativen, wenn auch nicht so gemütliche, wie es zum Beispiel ein Sitzsack, eine Couch oder ähnliches sein würde. Zugunsten der anderen Faktoren muss dies außen vor bleiben.
Allerdings haben wir noch eine sehr gemütlich eingerichtete Schulbibliothek, die genutzt werden kann.

Die Seitentafel sowie drei magnetische Whiteboards geben ausreichend Fläche für die Tagestransparenz, den Buchstaben des Tages und andere wesentliche Unterrichtselemente.

Alles in allem möchte ich den Raum so gestalten, dass man ihn gerne betritt, sich in ihm wohlfühlt, aber schon deutlich ist, dass es sich um eine Lernumgebung handelt.
Und zwar eine herausfordernde Lernumgebung, die neugierig macht und motivierend wirkt.
 
Dazu gehört unbedingt eine ansprechende Farbgestaltung, über die ich mir noch weitere Gedanken machen muss.
Da ich vorhabe, den Raum solange zu nutzen, wie ich an dieser Schule, in diesem Gebäude, tätig sein werde, macht es Sinn, jetzt einmalig Zeit und Überlegungen zu investieren, um in den kommenden Jahren davon zu zehren.

Sicher wird sich die Raumgestaltung immer wieder den Bedürfnissen der Lerngruppe anpassen müssen.
Das wird die Zeit zeigen.

Nickname 18.07.2011, 16.55| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor der Einschulung

Umzugschaos

Heute wurde der neue Klassenraum mit Sack und Pack bezogen. Obwohl ich die vierte Klasse erst im Dezember übernommen habe, fand sich eine Menge, das eine Etage tiefer transportiert werden musste.
Dank der fleißigen Viertklässler war der Umzug aber in weniger als einer halben Stunde geschafft.
Allerdings herrschte im neuen Raum zunächst das totale Chaos.



Drei Schränke weniger hat dieser Raum und so wussten wir auch erstmal gar nicht, wohin mit all den Materialien und Sachen.





Das schlimmste Chaos habe ich erst gar nicht fotografiert, hier hat sich die Unordnung schon ein wenig gelichtet. Glücklicherweise gibt es einen sehr großen Wandschrank, in den ich nun erst einmal alles gepackt habe, was ich nicht unmittelbar benötige.
Beim Wechsel von der Vier zu einer Eins ist das eine ganze Menge.

Der neue Raum hat lange und vor allem tiefe Regale an der Rückwand. Ideal zum Aufbauen von Stationen und Werkstätten - oberes Regal - und Bücher und Materialien im unteren Regal.



Um die Bänke stellen zu können habe ich schon ein wenig mit der Sitzordnung jongliert und werde die Tische so oder sehr ähnlich stellen.
In der Mitte bleibt somit sehr viel Platz für den Bankkreis und an Rück- und Vorderwand - die Tafel wird in der ersten Ferienwoche entfernt - bleibt ausreichend Platz für Freiarbeitsregale, Eigentumsfächer und Bücher.



Das Pult habe ich, wie immer, seitlich gestellt, diesmal abgeteilt mit einem Raumteiler, so dass eine kleine Lehrernische entstanden ist mit Platz für meine Unterlagen und Bücher.



Die Tische der Kinder stehen in Vierergruppen an den Außenwänden. Mit ein wenig Abstand zur Wand, so dass die Tornister noch gut ihren Platz neben den Tischen finden können.

Die derzeitige Frontseite steht noch nicht so, wie sie später aussehen soll.
Im Grunde ist das erst ein Provisorium, denn in den Ferien müssen die Möbel ausgetauscht werden.
Dies ist das Vierermobiliar und wir benötigen ja das kleine Mobiliar in der Eins.



Meine Werkstätten habe ich in Archivkisten verpackt und auf den PC Schränken deponiert. Das gefällt mir zwar gar nicht, aber ehrlich gesagt weiß ich noch nicht so recht, wohin mit den Kisten....



Das Chaos in den hinteren Regalen muss beizeiten natürlich beseitigt werden.
Erst benötige ich einen Überblick, wo ich was verstauen kann.



Die Farbgestaltung ist wenig einladend. Ich frage mich immer, wer solche Farben aussucht? In den Ferien muss da einiges noch verschönt und attraktiver gestaltet werden.
Es ist noch ein langer Weg bis zu dem Klassenraum, den ich mir für die künftige Eins vorstelle.

Es fehlen Regale, es fehlt Farbe, es fehlt das Material, das sich noch in meinem Büro stapelt.
Ich habe mir vorgenommen, in den Ferien eine Woche lang Zeit in den Raum zu investieren.

Der Raum ist für mich für ganz viele Dinge mit entscheidend und ich habe mir gedanklich bereits eine Prioritätenliste erstellt.

Und wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, dann ist der Raum bis zur Einschulung einladend und lernattraktiv gestaltet.
Also nicht erschrecken. So bleibt es natürlich nicht.....

Nickname 18.07.2011, 15.15| (18/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor der Einschulung

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum