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Lapbook Resümee
Die Wochen vor den Ferien sind dicht gedrängt mit Terminen, insbesondere Schulleitungsterminen, so dass ich lange schon nicht mehr dazu gekommen bin, unsere Lapbookerfahrungen hier weiter auszuführen.
Wir haben gute drei Wochen an den Klappbüchern und am Thema gearbeitet.

Wir haben gute drei Wochen an den Klappbüchern und am Thema gearbeitet.

Die Kinder waren während der kompletten Einheit höchst motiviert und haben alle sehr eifrig und fleißig gearbeitet.


Immer wieder wurde ich überrascht durch die Fähigkeiten der einzelnen Kinder. Es wurde Ausdauer, Geduld und Präzision gefordert und der Feinmotorik wurde einiges abverlangt.
Aber all das ging besser und schneller als ich angenommen hatte.
Da hatte ich die Kinder deutlich unterschätzt.




Aber all das ging besser und schneller als ich angenommen hatte.
Da hatte ich die Kinder deutlich unterschätzt.

Insbesondere bei meiner Einschätzung der Ausdauer lag ich häufig falsch.
Nach einer praktischen Sequenz, die ich möglichst handlungsorientiert aufbaute, folgte immer die Einheit zum Basteln des entsprechenden Lapbookelementes.

Nach einer praktischen Sequenz, die ich möglichst handlungsorientiert aufbaute, folgte immer die Einheit zum Basteln des entsprechenden Lapbookelementes.




Das befürchtete Chaos auf den Tischen - wegen der Übergröße der Bücher - blieb weitgehendst aus. Die Kinder arrangierten sich gut und achteten sehr bewusst darauf, dass nichts kaputt ging, herunterfiel oder wegkam.




Am Ende waren fast alle Bücher fertig. Einigen Kindern fehlten Elemente, weil die Kinder zuvor länger krank waren oder fehlten. Sie arbeiteten nach.
Insgesamt sind wirklich alle Bücher unglaublich toll geworden und bei der Präsentation der Bücher waren alle Kinder sehr stolz:




Insgesamt sind wirklich alle Bücher unglaublich toll geworden und bei der Präsentation der Bücher waren alle Kinder sehr stolz:




Einige Bücher hatten mehr oder andere Klappen als vorgesehen, bei einigen Büchern stand auch schonmal etwas Kopf oder lugte hier oder dort hervor.
Insgesamt können aber wirklich alle Kinder sehr stolz auf ihr Ergebnis sein.
Nun stellt sich die Frage, was geschieht mit den Büchern zu Hause?
Ein ganz wesentliches Element eines solchen klappbuches ist es ja, dass man es durchaus immer wieder hervorholt, darin liest, es sich anschaut oder anderen zeigt.
Darauf hat Schule so gut wie keinen Einfluss.
Es kamen schon Kinder zu mir, die weinten, weil Mama das Buch ins Altpapier geworfen hat.
Das ist ganz bitter für ein Kind, das mühsam, eifrig und hochmotiviert in vielen Stunden an seinem Werk gesessen hat.
Das, was die Kinder über ihren Körper gelernt haben, haben sie nicht gelernt, weil wir das Buch gestaltet haben.
Das muss man ganz klar so sehen.
In jedem anderen Unterricht hätten die Kinder dasselbe oder zumindest ähnliches erlernt.
Worin liegt also der Sinn eines solchen Buches?
Ich habe lange darüber nachgedacht und finde es recht schwierig auszuformulieren, warum ich das Buch für diese Einheit trotzdem als außerordentlich sinnvoll erachte.
Zum einen bin ich der Ansicht, dass Lapbooks eine ideale Art und Weise eine Mischung aus Portfolio und Präsentation sind.
Zum anderen finde ich die hochmotivierende Wirkung auf die Kinder faszinierend.
Nun war es ja so, dass die Kinder wenig bis keinen Spielraum hatten bei diesem Lapbook.
Und das ganz bewusst, da es sich um eine gezielte Einführung und Hinführung handelt.
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, das nächste thematische Lapbook freier zu gestalten, das wiederum nächste noch freier, bis man irgendwann dahin gelangt, dass die Kinder ein Lapbook zu einem Thema komplett frei erstellen.
DANN ist der eigentliche Sinn dieser Bücher erreicht, so scheint mir.
Bis dahin ist es, wie mit vielen anderen Methoden und Unterrichtsformen, jedoch noch ein weiter Weg.
Meine Befürchtung, das Basteln würde den Inhalt überschatten und zu sehr dominieren hat sich als unbegründet erwiesen.
Das erstaunte mich selbst wohl am meisten.
Ich würde in einem zweiten Lapbook so gut wie alle Texte selber verfassen lassen. Das wäre diesmal noch nicht gegangen oder man hätte weitaus mehr Stunden einkalkulieren müssen.
Ich denke, die Methode nutzt sich schnell ab, wenn man sie zu häufig einsetzt, aber mag sein, dass ich auch hier irre.
Für das zweite Schuljahr ist auf jeden Fall ein weiteres Lapbook geplant.
Interessant wäre nun noch zu erfahren, wie die Kinder die Bücher zu Hause vorgestellt haben und wie sie zu Hause angenommen wurden.
Alles in allem kann ich auf jeden Fall von schulischer Seite ein positives Fazit ziehen.
Insgesamt können aber wirklich alle Kinder sehr stolz auf ihr Ergebnis sein.
Nun stellt sich die Frage, was geschieht mit den Büchern zu Hause?
Ein ganz wesentliches Element eines solchen klappbuches ist es ja, dass man es durchaus immer wieder hervorholt, darin liest, es sich anschaut oder anderen zeigt.
Darauf hat Schule so gut wie keinen Einfluss.
Es kamen schon Kinder zu mir, die weinten, weil Mama das Buch ins Altpapier geworfen hat.
Das ist ganz bitter für ein Kind, das mühsam, eifrig und hochmotiviert in vielen Stunden an seinem Werk gesessen hat.
Das, was die Kinder über ihren Körper gelernt haben, haben sie nicht gelernt, weil wir das Buch gestaltet haben.
Das muss man ganz klar so sehen.
In jedem anderen Unterricht hätten die Kinder dasselbe oder zumindest ähnliches erlernt.
Worin liegt also der Sinn eines solchen Buches?
Ich habe lange darüber nachgedacht und finde es recht schwierig auszuformulieren, warum ich das Buch für diese Einheit trotzdem als außerordentlich sinnvoll erachte.
Zum einen bin ich der Ansicht, dass Lapbooks eine ideale Art und Weise eine Mischung aus Portfolio und Präsentation sind.
Zum anderen finde ich die hochmotivierende Wirkung auf die Kinder faszinierend.
Nun war es ja so, dass die Kinder wenig bis keinen Spielraum hatten bei diesem Lapbook.
Und das ganz bewusst, da es sich um eine gezielte Einführung und Hinführung handelt.
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, das nächste thematische Lapbook freier zu gestalten, das wiederum nächste noch freier, bis man irgendwann dahin gelangt, dass die Kinder ein Lapbook zu einem Thema komplett frei erstellen.
DANN ist der eigentliche Sinn dieser Bücher erreicht, so scheint mir.
Bis dahin ist es, wie mit vielen anderen Methoden und Unterrichtsformen, jedoch noch ein weiter Weg.
Meine Befürchtung, das Basteln würde den Inhalt überschatten und zu sehr dominieren hat sich als unbegründet erwiesen.
Das erstaunte mich selbst wohl am meisten.
Ich würde in einem zweiten Lapbook so gut wie alle Texte selber verfassen lassen. Das wäre diesmal noch nicht gegangen oder man hätte weitaus mehr Stunden einkalkulieren müssen.
Ich denke, die Methode nutzt sich schnell ab, wenn man sie zu häufig einsetzt, aber mag sein, dass ich auch hier irre.
Für das zweite Schuljahr ist auf jeden Fall ein weiteres Lapbook geplant.
Interessant wäre nun noch zu erfahren, wie die Kinder die Bücher zu Hause vorgestellt haben und wie sie zu Hause angenommen wurden.
Alles in allem kann ich auf jeden Fall von schulischer Seite ein positives Fazit ziehen.
17.06.2012, 12.10| (16/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Termine:
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum
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