
| 2026 | ||
| <<< | April | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 |


ø pro Tag: 0
Kommentare: 1364
ø pro Eintrag: 7,1
Online seit dem: 01.01.2011
in Tagen: 5571
Wie viele Hefter braucht ein Mensch?
Als Mutter staune ich ja immer wieder, wie schnell die einzelnen Schnellhefter meiner Töchter richtig übel aussehen.
Die Blätter darin werden übrigens nur eines: abgeheftet.
Es hängen weder mein noch die Herzen meiner Töchter an diesen Blättern und so wandern sie in der Tat hier zu Hause spätestens am Ende des Schuljahres in den Müll.
Sie haben ihren Zweck schließlich in dem Augenblick erfüllt, in dem das Blatt vollständig bearbeitet wurde.
Aufbewahrt werden nur Themenhefte und Portfolios, hier steckt Herzblut drin, hier blättert man noch einmal durch, liest sich fest, interessiert sich.
Aus diesem Grunde überlege ich, wie viele Schnellhefter braucht ein Mensch?
In all den Jahren habe ich immer mit einem blauen (Mathe-)schnellhefter, einem roten (Deutsch-)schnellhefter, einem grünen (Sachunterricht-)schnellhefter und diversen anderen Schnellheftern gearbeitet.
Das erschien mir bislang immer logisch strukturiert und sinnvoll.
Die Idee einer Kollegin, nur zwei Schnellhefter anzuschaffen - einen für fertige und einen für unvollständige Arbeitsblätter - fand ich reizvoll.
Mittlerweile frage ich mich, ob wir überhaupt noch Schnellhefter benötigen?
Die Arbeit mit Epochenheften erscheint mir wesentlich sinnvoller.
Andererseits bin ich noch unsicher, ob ich die Disziplin besäße, nicht irgendwann erneut dem Kopierwahn zu verfallen.
So ein Arbeitsblatt ist halt rasch kopiert und man hat es dann schnell in der Hinterhand.
Und ich kenne mich. Wie oft halte ich anderes Material allein für unzureichend und greife auf Kopien zurück?
Insbesondere in Klasse 1.
Hier noch eine Wahrnehmungsübung, dort noch eine graphomotorische Übung.
Ist es sinnvoll, all das zu bündeln?
Nehme ich den Kindern nicht auch etwas?
Müssen sie nicht lernen, zu strukturieren, abzuheften, zu ordnen?
Überlasse ich das allein den Religion- und Englischfachkollegen?
Die Papierflut einzudämmen ist nur eines meiner Ziele. Ordnen und strukturieren kann man auch auf andere Weise.
Momenten geht die Tendenz hin zu Themenheften, Portfolios und Epochenheften.
Es stellt sich aber auch immer die Frage danach, wie sehr ich aus dem schulinternen Muster ausbrechen und ausscheren kann und sollte.
Wobei das "Kann" das kleinere Problem sein dürfte, aber das "Sollte" muss einer Überlegung wert sein.
Glücklichweise bleiben mir noch einige Woche, bis ich die Materialliste erstellen werde. So lange kann ich darüber nachdenken und versuchen, eine ideale Lösung zu finden.
Wobei, "ideal", gibt es das?
Die Blätter darin werden übrigens nur eines: abgeheftet.
Es hängen weder mein noch die Herzen meiner Töchter an diesen Blättern und so wandern sie in der Tat hier zu Hause spätestens am Ende des Schuljahres in den Müll.
Sie haben ihren Zweck schließlich in dem Augenblick erfüllt, in dem das Blatt vollständig bearbeitet wurde.
Aufbewahrt werden nur Themenhefte und Portfolios, hier steckt Herzblut drin, hier blättert man noch einmal durch, liest sich fest, interessiert sich.
Aus diesem Grunde überlege ich, wie viele Schnellhefter braucht ein Mensch?
In all den Jahren habe ich immer mit einem blauen (Mathe-)schnellhefter, einem roten (Deutsch-)schnellhefter, einem grünen (Sachunterricht-)schnellhefter und diversen anderen Schnellheftern gearbeitet.
Das erschien mir bislang immer logisch strukturiert und sinnvoll.
Die Idee einer Kollegin, nur zwei Schnellhefter anzuschaffen - einen für fertige und einen für unvollständige Arbeitsblätter - fand ich reizvoll.
Mittlerweile frage ich mich, ob wir überhaupt noch Schnellhefter benötigen?
Die Arbeit mit Epochenheften erscheint mir wesentlich sinnvoller.
Andererseits bin ich noch unsicher, ob ich die Disziplin besäße, nicht irgendwann erneut dem Kopierwahn zu verfallen.
So ein Arbeitsblatt ist halt rasch kopiert und man hat es dann schnell in der Hinterhand.
Und ich kenne mich. Wie oft halte ich anderes Material allein für unzureichend und greife auf Kopien zurück?
Insbesondere in Klasse 1.
Hier noch eine Wahrnehmungsübung, dort noch eine graphomotorische Übung.
Ist es sinnvoll, all das zu bündeln?
Nehme ich den Kindern nicht auch etwas?
Müssen sie nicht lernen, zu strukturieren, abzuheften, zu ordnen?
Überlasse ich das allein den Religion- und Englischfachkollegen?
Die Papierflut einzudämmen ist nur eines meiner Ziele. Ordnen und strukturieren kann man auch auf andere Weise.
Momenten geht die Tendenz hin zu Themenheften, Portfolios und Epochenheften.
Es stellt sich aber auch immer die Frage danach, wie sehr ich aus dem schulinternen Muster ausbrechen und ausscheren kann und sollte.
Wobei das "Kann" das kleinere Problem sein dürfte, aber das "Sollte" muss einer Überlegung wert sein.
Glücklichweise bleiben mir noch einige Woche, bis ich die Materialliste erstellen werde. So lange kann ich darüber nachdenken und versuchen, eine ideale Lösung zu finden.
Wobei, "ideal", gibt es das?
04.04.2011, 19.29| (8/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor der Einschulung

Termine:
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum




