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Keine Aktenordner mehr
Als ich 1997 zum ersten Mal, nach diversen Vertretungsstellen, eine erste Klasse begleiten durfte, war es an der damaligen Schule üblich, dass die Kinder zu Schuljahresbeginn einen breiten Aktenordner mit in die Schule brachten.
Ab und an wurden dann gemeinsam die Schnellhefter und Mappen geleert und alle angesammelten Arbeitsblätter mehr oder weniger ordentlich in den Ordner geheftet.
Am Ende des Schuljahres nahmen die Kinder diesen Ordner mit nach Hause und so hatten Kind und Eltern eine Sammlung all des "Gelernten und Erarbeiteten" eines Jahres zu Hause.

An allen Schulen, an denen ich bislang unterrichtet habe, war und ist das eine gängige Praxis, deren Sinn und Nutzen ich erst in Zweifel gezogen habe, als meine eigenen Kinder am Ende des Schuljahres mit solchen Aktenordnern nach Hause kamen.
Voller Arbeitsblätter, weit über hundert, an keinem hing das Herz meiner Kinder und meines schon gar nicht.
Wir blätterten die Ordner durch, auf der Suche nach wertvollen Blättern, Schätzen, die man aufbewahren möchte, fanden aber nicht einmal einen solchen Schatz.
Der Inhalt der Ordner wanderte komplett ins Altpapier.
Nach dem ersten Schuljahr noch mit zögerlichem Mutterherzen und der Frage danach, ob man als Mutter die Werke der Kinder wirklich derart sträflich behandeln darf? In den weiteren Jahren stellte sich diese Frage dann aber nicht mehr.
Einzelne Hefte fanden den Weg in unsere Erinnerungskiste, einzelne Arbeitsblätter niemals.
Manchmal ändert sich die Lehrersicht, wenn man etwas aus Elternsicht betrachten kann.
Überlege ich nun, wie viel Nerven und Zeit es mich als Lehrerin kostet, Arbeitsblattsammlungen gemeinsam mit den Kindern aus ihren Mappen und Schnellheftern in diese Ordner zu heften und überlege ich weiterhin, dass mich diese Ordner immensen Regalplatz kosten, dann bleibt nur die logische Konsequenz, auf diese Ordner in Zukunft zu verzichten.
Und ich wäre wieder bei der Überlegung, welche Arbeitsblätter müssen sein, auf welche kann man verzichten?
Aber das kann ich erst in der Praxis entscheiden und nicht vorweg.
Der Verzicht auf die Aktenordner jedoch steht fest. Das sind einige Regalmeter, die ich anderweitig nutzen und verwenden kann.
Ab und an wurden dann gemeinsam die Schnellhefter und Mappen geleert und alle angesammelten Arbeitsblätter mehr oder weniger ordentlich in den Ordner geheftet.
Am Ende des Schuljahres nahmen die Kinder diesen Ordner mit nach Hause und so hatten Kind und Eltern eine Sammlung all des "Gelernten und Erarbeiteten" eines Jahres zu Hause.
Voller Arbeitsblätter, weit über hundert, an keinem hing das Herz meiner Kinder und meines schon gar nicht.
Wir blätterten die Ordner durch, auf der Suche nach wertvollen Blättern, Schätzen, die man aufbewahren möchte, fanden aber nicht einmal einen solchen Schatz.
Der Inhalt der Ordner wanderte komplett ins Altpapier.
Nach dem ersten Schuljahr noch mit zögerlichem Mutterherzen und der Frage danach, ob man als Mutter die Werke der Kinder wirklich derart sträflich behandeln darf? In den weiteren Jahren stellte sich diese Frage dann aber nicht mehr.
Einzelne Hefte fanden den Weg in unsere Erinnerungskiste, einzelne Arbeitsblätter niemals.
Manchmal ändert sich die Lehrersicht, wenn man etwas aus Elternsicht betrachten kann.
Überlege ich nun, wie viel Nerven und Zeit es mich als Lehrerin kostet, Arbeitsblattsammlungen gemeinsam mit den Kindern aus ihren Mappen und Schnellheftern in diese Ordner zu heften und überlege ich weiterhin, dass mich diese Ordner immensen Regalplatz kosten, dann bleibt nur die logische Konsequenz, auf diese Ordner in Zukunft zu verzichten.
Und ich wäre wieder bei der Überlegung, welche Arbeitsblätter müssen sein, auf welche kann man verzichten?
Aber das kann ich erst in der Praxis entscheiden und nicht vorweg.
Der Verzicht auf die Aktenordner jedoch steht fest. Das sind einige Regalmeter, die ich anderweitig nutzen und verwenden kann.
21.04.2011, 09.02| (9/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor der Einschulung

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Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum
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