Pinguin-Klasse
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Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wö
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Einträge vom: 02.06.2011

Die Tafel

Das Raum- bzw. Platzproblem habe ich ja bereits mehrfach erwähnt und meine diesbezüglichen Überlegungen beschäftigen mich tagtäglich.
Dominierend ist die aufklappbare Schultafel, die an der Frontwand des Raumes befestigt ist.



Eltern verbinden mit dieser Tafel nach wie vor ein "Vorne", so als würde sich der Unterricht tatsächlich nur auf diese Tafel konzentrieren.
Ich erinnere mich noch sehr gut an die zahlreichen Situationen, in denen mir Eltern zu verstehen gaben, ihr Kind müssen weiter vorne sitzen, weil es ADHS hat oder ADS, schlecht sieht, schlecht hört, eine Wahrnehmungsschwäche hat, sich nicht umdrehen soll, schräg sitzen darf und überhaupt vorne mehr mitbekommt.

Faktisch ist es so, dass die Tafel in meinem Unterricht schon jetzt keine große Rolle mehr spielt.
Ich nutze lediglich die magnetische Fläche, um den Tagesablauf mit Schildern zu symbolisieren.
Ansonsten ist die Tafel eher bedeutungslos.
Ein "Vorne" im ursprünglichen Sinne gibt es in meinem Unterricht nicht.

Von daher stellt sich mir seit wenigen Wochen die Frage, ob der Platz , den diese Tafel einnimmt, nicht sinnvoller genutzt werden kann.
An der Tafelwand kann kaum ein Regal gestellt werden, von Tischen ganz zu schweigen.
Sprich, die Tafel nimmt eine ganze Wandseite "weg" und macht diese Wand für andere Möbel nutzlos.
Das stört mich.

Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass sehr viele Schüler in die neue Klasse gehen werden und ich um jeden Zentimeter Raum ringen muss.

Nun ist es aber so, dass ich ja nicht auf einer einsamen Insel unterrichte, sondern in einem System, in dem von einem Tafelabbau ja nun auch jene Kolleginnen und Kollegen betroffen wären, die in meiner Klasse Fachunterricht geben werden.
Und wenn man innerhalb eines Systems arbeitet, kann man nicht auf Biegen und Brechen eigene Ideen umsetzen und das womöglich moch auf Kosten anderer.
Es gilt also abzuwägen.

Ich habe versucht, mir klarzumachen, für was die Tafel genutzt werden könnte.
Schwungübungen fallen einem da in Klasse 1 sofort ein. Das Anschreiben der Buchstaben mit Schreibrichtung.
Die Zeiten, in denen ich Buchstaben groß an die Tafel schreibe - in der Hoffnung 30 Kinder schauen mir konzentriert zu - sind vorbei.
Da gibt es individuellere Mittel und Wege. Schwungübungen im Großformat kann man auf Tapete, Papierbögen etc. malen und schreiben lassen.
Die Organisationsform ist eine andere, der Effekt meines Erachtens derselbe.

Die magnetischen Schilder kann ich an eine kleine, platzsparende Magnettafel hängen, das wäre nicht das Problem.
Hausaufgaben kann ich an der ebenfalls vorhandenen Seitentafel notieren.

Mir fällt partout gar nichts ein, wofür ich diese Tafel bräuchte.
In Klasse 3 und 4 gab es schon einmal Texte, die von den Kindern abgeschrieben werden sollten, aber diese Situationen kann ich an einer Hand abzählen. Dafür ein Monstrum von Tafel hängen zu lassen erscheint mir übertrieben.

Zentrale Unterrichtsform ist der Kreis, dabei ist weder der Blick auf die Tafel noch die Tafel an sich zwingend notwendig.

Beispielaufgaben in Mathematik?
Hm, fällt mir keine ein, für die ich eine Tafel bräuchte, wenn ich einen Sitzkreis habe.

Bleibt im Grunde zu überlegen, inwiefern das Kollegium vom Abbau der Tafel betroffen wäre.
Fachunterricht wird stattfinden in Englisch, Sport und Religion.
Man könnte natürlich organisieren, dass die Fachlehrer, sofern sie zwingend eine Tafel benötigen, in einen anderen Raum gehen.

Ich muss das weiter überdenken. Tendiere aber sehr zum Abbau.

Die Dominanz der Tafel in diesem Klassenraum spiegelt nicht das wieder, was Unterrichten ausmacht.

Das "Vorne" ist längst kein "Vorne" mehr, warum also länger daran festhalten?

Nickname 02.06.2011, 07.37| (14/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor der Einschulung

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum