Pinguin-Klasse
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Melanie:
Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage hÃ
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Amanda:
Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wö
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Mandy :
Hallo, ich würde gerne wissen wie der Ziffer
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Anna:
Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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María Diaz:
;)
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Schule:
Hallo, tolle Arbeit. Gibt es auch die Plakate
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William Lee Reed:
Ich wünschte meine damalige Klasse wäre mit
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Julia:
Hallöchen! Zufällig bin ich auf diese Seite
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Annette:
Hallo! Vielen Dank für die so schön ausfüh
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Einträge vom: 11.06.2011

Gedankenstau

Ich merke, dass nun die Phase beginnt, in der es schwierig für mich wird, das aktuelle emsige und teilweise hektische Geschehen auf ein ruhiges Level zu bringen und gleichzeitig der vierten Klasse einen schönen Abschluss zu bereiten und in den Startlöchern für Klasse 1 zu stehen.

Meinem Arbeitsplan hinke ich teilweise hinterher. Die Anlauttabelle ist noch nicht fertig, aber in Arbeit. Damit kann ich gut leben, denn ich werde mich erst in den Sommerferien ausführlich mit der Materialerstellung befassen.

Der erste Elternabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler naht und da drängt es aktuell, sich doch im Klaren darüber zu werden, welches Material die Eltern anschaffen sollen und auf welches wir bewusst verzichten möchten.

Fest steht, wir benötigen:

* die Postmappe (um die ich mich selber kümmere)
* einen Schnellhefter für Liedblätter, so dass eine Sammlung entstehen kann
* ein Hausaufgabenheft

* einen Wasserfarbkasten und Pinsel
* ein Etui mit dem üblichen Schreibzeug
* einen Zeichenblock DIN A4
* einen Zeichenblock DIN A5
* Wachsmalstifte

* Karteikarten (für unser Rechtschreibkonzept)
* Karteikasten (den ich per Sammelbestellung ordern werde, sofern die Eltern einverstanden sind)

* Sportzeug

Fest steht nach wie vor noch nicht, wie ich mit dem Mappenproblem umgehen werde.
Nutze ich gar keine Mappen mehr? Gelingt es mir, auf sämtliche Kopien zu vezichten?
Beginne ich von Anfang an mit Epochenheften? Oder setze ich zwei Schnellhefter auf die Liste?
Einen für angefangene und einen für beendete Arbeitsblätter?

Was benötigt die Religionfachlehrerin, was die Englischlehrerin im zweiten Halbjahr?

Das sind ganz praxisnahe Überlegungen, die ich immer wieder diskutiere. Ebenso stecke ich nach wie vor in dem Überlegungsprozess zum Mathelehrwerk, wobei man hier ganz klar sehen muss, dass man eben nicht alleine im System steckt, sondern es verbindliche Absprachen im Kollegium und an der Schule gibt.
Nichts, was man nicht ändern könnte, aber um Teamarbeit zu etablieren, muss man selber Teamspieler sein.

Parallel zu diesen ganz konkreten Überlegungen habe ich mich in letzter Zeit noch einmal vermehrt mit unterschiedlichen Unterrichtsformen, Ideen und Möglichkeiten auseinandergesetzt und dabei festgestellt, dass ich zwischen allen Theorien und Welten hänge und - das halte ich für entscheidend - dort sehr wohl fühle.

Ich bin doch recht weit entfernt von dem Weg einer Grundschule Harmonie und entferne mich immer weiter, je mehr Artikel ich von Herrn Hövel lese. Wobei wir da auch unmittelbar wieder in dem Bereich der Absolutismen wären. Da möchte ich mich nicht wiederholen.
Meine Grundüberzeugung ist in Bezug auf unsere Schule auch eine eindeutig andere.

Wertvolle und anregende Ideen erhalte ich zunehmend  aus der Montessoripädagogik, obwohl mich vor Jahren eben auch dort das Einseitige störte.

Mittlerweile nehme ich keine Rücksicht mehr auf jene Menschen, die meinen, ihr Weg sei der alleingültige für alle.

Die Elemente der Montessoripädogik, die ich für meine Lerngruppe als passend und bereichernd empfinde nutze ich gerne und mit Begeisterung, ohne der Montessoripädagogik in seiner Gänze zu verfallen.

Und so wird mein Unterricht auch weiterhin geprägt sein von vielen sehr unterschiedlichen Elementen, Methoden und Materialien, ohne dass ich mich in eine dieser furchtbaren Skalen drängen und pressen lassen möchte, die einige selbsternannte Reformpädagogen nutzen, um den Unterricht anderer Kollegen zu klassifizieren.

Was für ein Widerspruch!
Während im Unterricht jedes Kind möglichst individuell wahrgenommen werden soll und muss, werden Lehrer plakativ in Schubladen gesteckt und oder gar in schwarz-weiß gezeichnet, überzeichnet, angeprangert.

Was wir den Schülern zugestehen, gar als unumwundenes MUSS empfinden, wird den Lehrern andererseits keinesfalls zugestanden.

Dem möchte ich ganz bewusst entgegentreten. Ich glaube nicht daran, dass es nur einen Weg, nur eine Möglichkeit gibt, Kindern in der Schule gerecht zu werden.
Vielfalt als Chance darf als Schlachtruf keine Einbahnstraße sein.

Und so bin ich mir zumindest über eines ganz deutlich im Klaren:
Ich werde die Vielfalt in beiden Richtungen nutzen. Und das bewusst und gerne und auf eine Art und Weise, die sich nicht klassifizieren lässt!

Nickname 11.06.2011, 09.28| (32/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor der Einschulung

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum