Pinguin-Klasse
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Melanie:
Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage hÃ
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Amanda:
Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wö
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Mandy :
Hallo, ich würde gerne wissen wie der Ziffer
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Anna:
Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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María Diaz:
;)
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Schule:
Hallo, tolle Arbeit. Gibt es auch die Plakate
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William Lee Reed:
Ich wünschte meine damalige Klasse wäre mit
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Julia:
Hallöchen! Zufällig bin ich auf diese Seite
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Annette:
Hallo! Vielen Dank für die so schön ausfüh
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Einträge vom: 09.09.2011

So viel Neues!

Der zweite Tag begann mit der Fragestellung: "Wo müssen wir eigentlich hin?" Richtig, das hatten wir am gestrigen Tag gar nicht geklärt. Jede Klasse hat einen Aufstellplatz auf unserem Schulhof. Dort holt der Lehrer oder die Lehrerin die Kinder zum Unterricht ab.

Heute lernten wir den Aufstellplatz kennen und konnten schneller eine Zweierreihe bilden, als so manch ein großer Schüler gucken konnte.
Aufgrund der beengten Räumlichkeiten und eines engen Hausflures ist es besonders wichtig, geordnet zur Klasse zu gehen, was allen "Pinguinen" schon richtig gut gelang.

Ein wenig Gedrängel gab es dann an der Garderobe, als sich nicht sofort alle Namensschilder fanden und der oder andere ein wenig suchen musste.

Als die Jacken endlich allesamt hingen, konnten wir uns in der Klasse begrüßen. Aber da wir das geleierte "Guten Morgen Frau Sowieso" nicht wirklich schön fanden, entschieden wir uns für ein einfaches Guten-Morgen-Lied und begrüßen uns ab sofort mit Guten Morgen in vier verschiedenen Sprachen.

Viele Kinder hatten schon ihre Materialien mit, die wir nun erst einmal verstauen mussten. Spätestens da wurde mir klar, in welchem Netz von erwachsenen Selbstverständlichkeiten ich gefangen bin.
Auf meine Bitte, die großen Zeichenblöcke (ich hielt einen zur Anschauung hoch) zu mir zu bringen, brach eine wahre Flut von Fragen auf mich ein:

"Frau Schäfer, guck mal, das hier auch?"

"Nein, das ist ein Heft!"

"Ich habe auch ein Heft, sollen wir die Hefte bringen?"

"Nein, nur die großen Zeichenblöcke!"

"Und die kleinen Blöcke?"

"Nein, die kleinen Blöcke nicht, nur die großen!"

"Guck mal ist das auch ein Block?"

"Nein, das ist ein Schnellhefter!"

"Sollen wir dir alles bringen?"

"Nein, nur den großen Zeichenblock!"

So ging es eine Weile weiter und wir brauchten exakt eine ganze Schulstunde, um zu klären, was ein Heft ist, was ein Schnellhefter ist, wozu man Schnellhefter eigentlich braucht und warum die großen Zeichenblöcke nicht unter den Tisch passen.

Letztlich haben wir aber alles wunderbar verstaut und Platz in den Tornistern geschaffen.

In dieser Stunde waren nur 14 der 28 Kinder da, die restlichen kamen zur zweiten Stunde und wir brachten nun den Neukommern unser Guten-Morgen-Lied bei.

Anschließend wurde unsere ohnehin schon volle und enge Klasse noch viel voller. Die "Großen" kamen zu Besuch, die Viertkläßler, unsere Paten.

Zuvor gelang es schnell und mühelos, einen Sitzkreis zu schaffen:






Unsere Paten hatten Geschenke mitgebracht:



Kleine niedliche Pinguine und Ketten mit leckeren Buchstaben daran.
Die Paten lernten ihre Patenkinder kennen und umgekehrt und nun ging es gemeinsam durch die Schule und über das Schulgelände.
Die Paten zeigten ihren Patenkindern alle Räumlichkeiten, alle Wege und erklärten alles, was man so wissen muss, wenn man an unserer Schule ein Schulkind ist.

Wo steht der Kakao und wo sind die Toiletten? Wie gelangt man zur Turnhalle und wo sitzt unsere Sekretärin? Wer ist hier der Hausmeister und was macht er eigentlich?

Es gab viel zu erklären und viel zu erkunden.
Die "Großen" machten ihre Sache ausgezeichnet, so dass die "Pinguine" schon bald Bescheid wussten.

Und dann kam die erste gemeinsame Hofpause. So viele Kinder. Ein Junge berichtete später im Stuhlkreis: "Draußen hat es mir nicht gefallen, da waren so viele Kinder!"
Richtig. An 308 andere Kinder muss man sich auch erst einmal gewöhnen.
Sie sind manchmal laut, sie sind manchmal stürmisch und der Schulhof ist in allen Pausen sehr sehr voll.

So eine Pause kann also durchaus anstrengend sein, darum mussten wir uns beim anschließenden Frühstück stärken.





Ich weiß nicht, wer sich Frühstückspausenlängen von zehn Minuten ausgedacht hat. Wir kamen damit lange nicht hin und selbst nach doppelt so langer Zeit waren noch nicht alle Brote gegessen. Aber unsere Paten standen wieder bereit, um uns zu helfen.

Heute beschäftigten wir uns mit einem sehr wichtigen Buch: Unserem Tagebuch.
Dieses Tagebuch wird uns durch das erste Schuljahr geleiten und heute haben wir ein Logo aufgeklebt und die Bücher mit dem eigenen Namen beschriftet.




Außerdem fand ein Schultütenpinguin Platz im Vorderteil des Heftes:



Und dann waren da natürlich die guten Wünsche zum Schulanfang, die Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte für die Kinder aufgeschrieben hatten:





Hierbei ließ sich auch wunderbar klären, was eigentlich ein Klebestift ist und warum man besser den und nicht den Flüssgkleber nutzt.














Zwischendurch blieb Zeit, um schon einmal erstes Material kennen zu  lernen, hier der Spindelkasten von Montessori:














Es ist immer wieder erstaunlich und faszinierend, welche Motivation dieses Material ausübt. Erste Zählstrategien wurden entwickelt, als es am Ende darum ging herauszufinden, wie viele Spindeln denn insgesamt zu dem Kasten gehören.

Zum Abschluss konnten wir den Erzählstein noch einnmal wandern lassen und jeder berichtete, was ihm bislang am besten gefallen hat und was nicht so schön war.
Das waren ganz unterschiedliche Ansichten, die da geäußert wurden und gemeinsam hielten wir noch fest, was wir alles schon gelernt hatten.

Wir versuchten, das an zwei Händen abzuzählen, aber unsere beiden Hände reichten nicht aus!

Das versuchte ich mir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, als ich mit den Parallelkolleginnen sprach und wir feststellten, dass wir nicht ein Bruchteil dessen geschafft haben, was wir uns vorgenommen hatten.

Nein, wir hatten nicht alles geschafft und dennoch haben die Kinder so viel Neues entdeckt, beobachtet, getan, erlebt und müssen all das jetzt am Wochenende erst einmal sacken lassen.

Und alle erklärten feierlich, dass sie am Montag wiederkämen!
Ich freue mich darauf!

Nickname 09.09.2011, 16.11| (16/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: erste Schulwoche 2011

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum