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in Tagen: 5571
Der erste Klassenrat
Mit der Einrichtung eines Klassenrates verbinde ich u.a. die folgenden Intentionen:
* Erziehung zur Demokratiefähigkeit
* Förderung des Klassenklimas
* Identifikation mit der eigenen Klasse und der Schule
* Stärkung des Einzelnen
* Vermittlung von Kernkompetenzen
Sehr schön beschrieben ist dies in dem Buch "Praxisbuch Klassenrat", das, obwohl es eher für ältere Schüler angelegt ist, sehr gute Ideen und Impulse bietet.
Mir war wichtig, den Klassenrat als festes Element sehr früh in unseren Klassenalltag zu integrieren. In Klasse 1 natürlich heruntergebrochen auf die derzeitigen Fähigkeiten und Kenntnisse der Kinder.
Gelesen hatte ich davon auch im eher theorielastigem Buch "Unterrichten im ersten Schuljahr".
Bislang hatte ich den Klassenrat immer erst in Jahrgang drei eingeführt, aber eine Einführung in Klasse 1 halte ich für sehr sinnvoll. So wachsen die Kinder in die Aufgaben hinein und Jahr für Jahr kann der Klassenrat erweitert und umstrukturiert werden.
Gestern haben wir zunächst darüber gesprochen, was der Klassenrat ist und wie wir ihn praktizieren werden.
Zeitlich ist der Klassenrat auf eine Stunde am Freitag begrenzt. In dieser Stunde treffen wir uns im Sitzkreis und der Stuhlkreispräsident leitet in Klasse 1 die Klassenratsitzung.
Gestern allerdings, zur Einführung, übernahm ich die Leitung.
Vorgestellt habe ich das Klassenratsbuch:

* Erziehung zur Demokratiefähigkeit
* Förderung des Klassenklimas
* Identifikation mit der eigenen Klasse und der Schule
* Stärkung des Einzelnen
* Vermittlung von Kernkompetenzen
Sehr schön beschrieben ist dies in dem Buch "Praxisbuch Klassenrat", das, obwohl es eher für ältere Schüler angelegt ist, sehr gute Ideen und Impulse bietet.
Mir war wichtig, den Klassenrat als festes Element sehr früh in unseren Klassenalltag zu integrieren. In Klasse 1 natürlich heruntergebrochen auf die derzeitigen Fähigkeiten und Kenntnisse der Kinder.
Gelesen hatte ich davon auch im eher theorielastigem Buch "Unterrichten im ersten Schuljahr".
Bislang hatte ich den Klassenrat immer erst in Jahrgang drei eingeführt, aber eine Einführung in Klasse 1 halte ich für sehr sinnvoll. So wachsen die Kinder in die Aufgaben hinein und Jahr für Jahr kann der Klassenrat erweitert und umstrukturiert werden.
Gestern haben wir zunächst darüber gesprochen, was der Klassenrat ist und wie wir ihn praktizieren werden.
Zeitlich ist der Klassenrat auf eine Stunde am Freitag begrenzt. In dieser Stunde treffen wir uns im Sitzkreis und der Stuhlkreispräsident leitet in Klasse 1 die Klassenratsitzung.
Gestern allerdings, zur Einführung, übernahm ich die Leitung.
Vorgestellt habe ich das Klassenratsbuch:

Es liegt an einem festgelegten und leicht zugänglichen Ort in unserem Klassenraum. Kinder, die ein Problem haben, die Streit mit anderen hatten, sich geärgert fühlten oder ein anderes Problem besprechen möchten, tragen im Laufe der Woche voerst ihren Namn in das Buch an.
Vorerst deshalb, weil mit fortschreitendem Schriftspracherwerb auch mehr in das Buch geschrieben werden kann als lediglich der Name.
In der Klassenratstunde am Freitag erhalten die Kinder, die sich in das Buch eingetragen haben Redezeit.
Sie tragen ihr Problem vor und gemeinsam suchen wir nach einer Lösung.
Unsere derzeitigen Regeln für den Klassenrat lauten:
1. Wir treffen uns im Sitzkreis.
2. Es redet immer nur ein Kind.
3. Der Stuhlkreispräsident leitet die Sitzung.
4. Kinder, die sich in das Buch eingetragen haben erhalten Redezeit.
5. Wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.
Zudem tauschen wir am Ende der Klassenratsitzung auch noch die Dienste.
Mit zunehmenden Schuljahren werden die Sitzungen entsprechend komplexer und die Abläufe ändern sich entsprechend.
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass nicht jedes Problem bis Freitag warten kann und die Kinder lernen müssen da zu differenzieren:
Ist es ein Problem, das sofort und auf der Stelle gelöst werden muss oder kann ich bis Freitag, bis zu einer generellen Lösung warten?
Das muss sich erst einspielen und je eher man damit beginnt, desto eher wird der Klassenrat zu einem routiniertem Instrument der Problemlösung.
In der gestrigen Sitzung wurden bereits mehrere Probleme angesprochen und gemeinsame Lösungswege entwickelt.
Ich weiß aus Erfahrung, dass man sich als Lehrer häufig selber unter Zeitdruck setzt und meint, man habe keine Zeit "für so etwas".
"So etwas" ist jedoch meiner Meinung nach enorm wichtig und es zahlt sich für jedes Kind und für die Klassengemeinschaft aus, wenn man sich die Zeit nimmt und vor allem in aller Ruhe, nach einer festgelegten, aber modifizierbaren Struktur Probleme gemeinsam zu klären und zu lösen versucht.
Mal schauen, wie es mit dem Klassenratsbuch funktioniert in der nächsten Woche!
Vorerst deshalb, weil mit fortschreitendem Schriftspracherwerb auch mehr in das Buch geschrieben werden kann als lediglich der Name.
In der Klassenratstunde am Freitag erhalten die Kinder, die sich in das Buch eingetragen haben Redezeit.
Sie tragen ihr Problem vor und gemeinsam suchen wir nach einer Lösung.
Unsere derzeitigen Regeln für den Klassenrat lauten:
1. Wir treffen uns im Sitzkreis.
2. Es redet immer nur ein Kind.
3. Der Stuhlkreispräsident leitet die Sitzung.
4. Kinder, die sich in das Buch eingetragen haben erhalten Redezeit.
5. Wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.
Zudem tauschen wir am Ende der Klassenratsitzung auch noch die Dienste.
Mit zunehmenden Schuljahren werden die Sitzungen entsprechend komplexer und die Abläufe ändern sich entsprechend.
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass nicht jedes Problem bis Freitag warten kann und die Kinder lernen müssen da zu differenzieren:
Ist es ein Problem, das sofort und auf der Stelle gelöst werden muss oder kann ich bis Freitag, bis zu einer generellen Lösung warten?
Das muss sich erst einspielen und je eher man damit beginnt, desto eher wird der Klassenrat zu einem routiniertem Instrument der Problemlösung.
In der gestrigen Sitzung wurden bereits mehrere Probleme angesprochen und gemeinsame Lösungswege entwickelt.
Ich weiß aus Erfahrung, dass man sich als Lehrer häufig selber unter Zeitdruck setzt und meint, man habe keine Zeit "für so etwas".
"So etwas" ist jedoch meiner Meinung nach enorm wichtig und es zahlt sich für jedes Kind und für die Klassengemeinschaft aus, wenn man sich die Zeit nimmt und vor allem in aller Ruhe, nach einer festgelegten, aber modifizierbaren Struktur Probleme gemeinsam zu klären und zu lösen versucht.
Mal schauen, wie es mit dem Klassenratsbuch funktioniert in der nächsten Woche!
24.09.2011, 17.56| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr
1, 2 Papagei
Da in einigen Kommentaren und Emails danach gefragt worden ist, möchte ich an dieser Stelle auf eine sehr empfehlenswerte Mappe aus dem Schubiverlag hinweisen:


Aus dieser Mappe habe ich die Vorlagen für unsere Zahlenhefte, aber das Heft bietet weitaus mehr.
Kopiervorlagen für folgende Förderbereiche befinden sich hier übersichtlich zusammengestelt:
* Figur Grundwahrnehmung
* Systematische Gesamterfassung
* Analysieren
* Strukturieren
* Differenzieren
* Ziffern und Zahlen
Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade lassen eine weitere Differenzierung zu.
Ich finde die Mappe von Alexandra Fink sehr empfehlenswert.
"1,2 Papagei" aus dem Schubiverlag.
Kopiervorlagen für folgende Förderbereiche befinden sich hier übersichtlich zusammengestelt:
* Figur Grundwahrnehmung
* Systematische Gesamterfassung
* Analysieren
* Strukturieren
* Differenzieren
* Ziffern und Zahlen
Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade lassen eine weitere Differenzierung zu.
Ich finde die Mappe von Alexandra Fink sehr empfehlenswert.
"1,2 Papagei" aus dem Schubiverlag.
24.09.2011, 17.33| (9/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Buchtipps Lehrer

Termine:
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum




