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Und in Mathe?
Natürlich rechnen wir auch. Bzw. wir sind auf dem besten Wege dahin. Einige Kinder haben den Ziffernschreibkurs nun fast durch, einige sind schon durch, andere sind bei den ersten Zahlen.


Es gibt gemeinsame Phasen, in denen neues Freiarbeitsmaterial eingeführt wird und es gibt Stillarbeitsphasen, in denen jeder in seinen Flex und Flo Heften arbeitet.
Alle Kinder sind auf einem guten, eigenen Weg!
Alle Kinder sind auf einem guten, eigenen Weg!
28.09.2011, 16.01| (4/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: erste Schulwoche 2011
Unser Buchstabenschrank
Unser Buchstabenweg lässt Übungen zum Phonologischen Bewusstsein weitgehendst aus. Das habe ich bewusst so gestaltet, da das genaue Heraushören von Lauten sehr schwierig ist und man sehr viel anders hören kann, als man meint.
Ich möchte diese Übungen also keineswegs schon jetzt in die Selbstständigkeit geben, sondern Schwierigkeiten mitbekommen und einschreiten können.
Aus diesem Grunde arbeiten wir täglich gemeinsam auf unterschiedliche Art und Weise an unserem Phonologischen Bewusstsein.
Der Buchstabenschrank leistet da hervorragende Dienste und die Arbeit damit macht nicht nur Spaß, sondern sie ist auch vor allen Dingen sehr anspruchsvoll.
Das liegt daran, dass die Buchstaben/Laute miniklein auf den Schubladen kleben und kein Anlautbild zur Erkennung hilft.
Jeden Tag füllen wir Neues in die kleinen Laden und weiß man einmal nicht, wie ein Laut klingt, holt man sich die Schublade und kann den Laut greifen und sprechen.
Das ist nicht ganz so abstrakt wie die bloße Anlauttabelle und für viele Kinder noch einmal eine wichtige Hilfestellung.

Ich möchte diese Übungen also keineswegs schon jetzt in die Selbstständigkeit geben, sondern Schwierigkeiten mitbekommen und einschreiten können.
Aus diesem Grunde arbeiten wir täglich gemeinsam auf unterschiedliche Art und Weise an unserem Phonologischen Bewusstsein.
Der Buchstabenschrank leistet da hervorragende Dienste und die Arbeit damit macht nicht nur Spaß, sondern sie ist auch vor allen Dingen sehr anspruchsvoll.
Das liegt daran, dass die Buchstaben/Laute miniklein auf den Schubladen kleben und kein Anlautbild zur Erkennung hilft.
Jeden Tag füllen wir Neues in die kleinen Laden und weiß man einmal nicht, wie ein Laut klingt, holt man sich die Schublade und kann den Laut greifen und sprechen.
Das ist nicht ganz so abstrakt wie die bloße Anlauttabelle und für viele Kinder noch einmal eine wichtige Hilfestellung.

Heute gab es jede Menge einzufüllen und die Kinder halfen sich da gegenseitig.
Schwierig wurde es bei der Karotte. Ist das nun eine Karotte oder eine Möhre und wo sortieren wir sie ein?
Obwohl ich persönlich immer zur Möhre tendiert hätte, war die Möhre für die Kinder ganz klar dann doch eine Karotte und sie wurde in die "K" Lade gesteckt.
Die "Pakripa" kam zum "P" und den Salatkopf aus Holz erkannte erst einmal niemand.

Schwierig wurde es bei der Karotte. Ist das nun eine Karotte oder eine Möhre und wo sortieren wir sie ein?
Obwohl ich persönlich immer zur Möhre tendiert hätte, war die Möhre für die Kinder ganz klar dann doch eine Karotte und sie wurde in die "K" Lade gesteckt.
Die "Pakripa" kam zum "P" und den Salatkopf aus Holz erkannte erst einmal niemand.

Aber die Tomate wurde sofort identifiziert.
Das Pferd war viel zu groß und so landete die Lade samt Inhalt nun auf dem Schränkchen.

Das Pferd war viel zu groß und so landete die Lade samt Inhalt nun auf dem Schränkchen.

Und manchmal ist es wirklich nicht einfach, die richtige Schublade zu finden.


Schön sind auch die kleinen Geschichten, die die Kinder von zu Hause erzählen, wenn sie das ein oder andere Teil erkennen und in Händen halten.
"Salat ist Hühneressen", hat mein Papa gesagt "und wenn die Mama das noch einmal kocht, dann fängt der Papa an zu gackern."
"Salat ist Hühneressen", hat mein Papa gesagt "und wenn die Mama das noch einmal kocht, dann fängt der Papa an zu gackern."
28.09.2011, 15.58| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: erste Schulwoche 2011
Die Sache mit den Buchstaben
Nachdem die Kinder nun erste Erfahrungen mit dem Druckschriftlehrgang machen konnten und die Freiarbeitsmaterialien schon zielgerichtet eingeführt worden sind, war es heute an der Zeit, unseren Buchstabenweg einzuführen. Dazu nutzte ich die Zeit in den Kleingruppen, da die Kinder ansonsten zu dicht gedrängt vor den Materialien und Schubladen gestanden hätten.
Ich habe mir bis gestern die Zeit gelassen zu entscheiden, welche Elemente ich im Buchstabenweg aufnehmen möchte und welche ich für diese Lerngruppe nicht benötige.
Dieser Weg lässt sich ja individuell gestalten und ich habe den Schwerpunkt ganz deutlich auf die Motorik gelegt.

Ich habe mir bis gestern die Zeit gelassen zu entscheiden, welche Elemente ich im Buchstabenweg aufnehmen möchte und welche ich für diese Lerngruppe nicht benötige.
Dieser Weg lässt sich ja individuell gestalten und ich habe den Schwerpunkt ganz deutlich auf die Motorik gelegt.

In jeder Schublade stecken nun also unterschiedliche Materialien. Die Kinder beginnen mit den Schreibrichtungsblättern, die anzeigen, wie der Buchstabe günstigerweise geschrieben werden soll.
Auf diesen (laminierten) Blättern fahren die Kinder den Buchstaben mit einem Finger nach.
Ergänzend dazu gibt es die Tastbuchstaben. Überhaupt etwas ertasten zu können ist tatsächlich für viele Kinder noch eine neue Erfahrung.

Auf diesen (laminierten) Blättern fahren die Kinder den Buchstaben mit einem Finger nach.
Ergänzend dazu gibt es die Tastbuchstaben. Überhaupt etwas ertasten zu können ist tatsächlich für viele Kinder noch eine neue Erfahrung.

Es geht weiter mit dem Spuren in unseren Sandschiebern. Obwohl mittlerweile viele Lehrer sich wieder fortbewegen vom Lernen mit allen Sinnen, halte ich das für efahrenswerte Lernmomente für die Kinder, die sich unproblematisch in den Unterricht integrieren lassen und sowohl die Sinneswahrnehmung als auch die Feinmotorik schulen.
Das Biegen von Buchstaben aus Pfeifenputzern zählt als Wahlaufgabe und muss nicht zwangsläufig bei jedem Buchstaben durchgeführt werden.
Aus diesem Grunde hängt das Foto am unteren Wegesrand.

Das Biegen von Buchstaben aus Pfeifenputzern zählt als Wahlaufgabe und muss nicht zwangsläufig bei jedem Buchstaben durchgeführt werden.
Aus diesem Grunde hängt das Foto am unteren Wegesrand.

Im Anschluss daran kann der neue Buchstabe auf die Kunststofftafel geschrieben werden. In jeder beliebigen Größe, denn da wohnt der Buchstabe, auch wenn er natürlich könnte, noch nicht unbedingt in der einengenden Lineatur.


Weiter geht es mit dem Spannen von Buchstaben auf dem Geobrett. Das dient weniger dem Schreiblehrgang als der Feinmotorik generell. Zudem werden die Kinder mit dem Geobrett als Material vertraut. Später wird es dann hauptsächlich im Mathematikunterricht zum Einsatz kommen.


Die Stempelkiste übt noch einmal eine ganz eigene Faszination auf die Kinder aus. Hier gibt es für fast alle Laute einen eigenen Bildstempel und der darf natürlich in das eigene Buchstabenheft gestempelt werden.
Und das ist schwierig. Hier geht es nämlich erstmals weniger um die Motorik als vielmehr um das Phonologische Bewusstsein.
Welcher der Stempel ist denn nun der passende zum Laut?

Und das ist schwierig. Hier geht es nämlich erstmals weniger um die Motorik als vielmehr um das Phonologische Bewusstsein.
Welcher der Stempel ist denn nun der passende zum Laut?

Es bietet sich an, direkt anschließend das Lautsuchbild einkleben zu lassen. Die Kinder kennen dies nun bereits vom "A" und wissen, was sie mit dem Bild machen müssen. In jeder Schublade liegen die entsprechenden Kopien aus.


Erst danach bearbeiten die Kinder die entsprechenden Seiten im Druckschriftlehrgang. Ich habe mich übrigens ja für den aus dem Jandorfverlag entschieden.






Am Ende unseres Weges hängt noch einmal die Anlauttabelle, denn Wörter und Sätze und Texte dürfen natürlich zu jeder Zeit geschrieben werden....
Ab nächster Woche arbeiten die Kinder also in ihrem eigenen Tempo am Buchstabenweg. Das hat mehrere Vorteile.
Durch das vorbereitete Material muss ich im laufenden Schuljahr nicht beständig nachkopieren oder immer wieder neues Material bereit stellen.
Das selbstständige, aber angeleitete Arbeiten wird trainiert. Die Kinder können aufgrund des immer gleichen Ablaufs ohne Hilfe am Buchstabenweg arbeiten. So bleibt mir viel Zeit, mich um einzelne Kinder zu kümmern, mir einen Überblick zu verschaffen und dort zu helfen, wo meine Hilfe benötigt wird.
Selbst im Falle von Unterrichtsvertretung können die Kinder problemlos weiterarbeiten.
Für die Kinder bedeutet das auch den Gewinn von Arbeitszeit und ich kann endlich damit beginnen, meinen Redeanteil zu reduzieren.
Erklärungen sind nicht weiter nötig, da der Ablauf irgendwann bei allen Kindern gefestigt sein wird.
Durch das Aneignen im eigenen Lerntempo entsteht keine Langeweile, aber auch kein Druck. Es hinkt niemand hinterher, weil es gar kein Hinterherhinken gibt.
Durch diese Arbeitsform entspannt sich das Lernen deutlich.
Natürlich lässt sich über die ausgewählten Lernschritte unseres Weges streiten. Und sicher sind unsere Lernschritte nicht übertragbar auf eine andere Lerngruppe.
Für unsere Klasse jedoch sind es genau die richtigen Schritte und es bleibt nur abzuwägen, ab wann welche Kinder welche Schritte sinnvollerweise überspringen dürfen.
Ab nächster Woche arbeiten die Kinder also in ihrem eigenen Tempo am Buchstabenweg. Das hat mehrere Vorteile.
Durch das vorbereitete Material muss ich im laufenden Schuljahr nicht beständig nachkopieren oder immer wieder neues Material bereit stellen.
Das selbstständige, aber angeleitete Arbeiten wird trainiert. Die Kinder können aufgrund des immer gleichen Ablaufs ohne Hilfe am Buchstabenweg arbeiten. So bleibt mir viel Zeit, mich um einzelne Kinder zu kümmern, mir einen Überblick zu verschaffen und dort zu helfen, wo meine Hilfe benötigt wird.
Selbst im Falle von Unterrichtsvertretung können die Kinder problemlos weiterarbeiten.
Für die Kinder bedeutet das auch den Gewinn von Arbeitszeit und ich kann endlich damit beginnen, meinen Redeanteil zu reduzieren.
Erklärungen sind nicht weiter nötig, da der Ablauf irgendwann bei allen Kindern gefestigt sein wird.
Durch das Aneignen im eigenen Lerntempo entsteht keine Langeweile, aber auch kein Druck. Es hinkt niemand hinterher, weil es gar kein Hinterherhinken gibt.
Durch diese Arbeitsform entspannt sich das Lernen deutlich.
Natürlich lässt sich über die ausgewählten Lernschritte unseres Weges streiten. Und sicher sind unsere Lernschritte nicht übertragbar auf eine andere Lerngruppe.
Für unsere Klasse jedoch sind es genau die richtigen Schritte und es bleibt nur abzuwägen, ab wann welche Kinder welche Schritte sinnvollerweise überspringen dürfen.
28.09.2011, 15.45| (18/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: erste Schulwoche 2011
Das erste Donnerwetter
Heute machten wir die Bekanntschaft mit Milton, Rupert und Lydia, drei stets zerstrittenen Fröschen, die zusammen am Regenbogensee leben und der fetten, alten Kröte das Leben durch ihre Dauerstreiterei ganz schön schwer machen.....


In der großen Bänkerunde las ich die Geschichte in kurzen Etappen vor und ließ die Kinder an einigen Stellen antizipieren.
Dabei kamen wunderbare Ideen heraus und den Kindern gelang es sehr schön, sich in die Figuren der Figuren hineinzufinden.

Natürlich sprachen wir am Ende ausführlich darüber, warum die Frösche in der Geschichte zum Schluss glücklicher waren als zu Beginn und die Kinder waren einhellig der Meinung, dass man sich viel besser und wohler fühlt, wenn man sich nicht streitet....
Eine herrliche Gesprächsrunde, an der hoffentlich nicht nur die Kinder Freude hatten.
Zur Erinnerung an die Geschichte und daran, dass die Frösche ohne Streit glücklicher waren, malten anschließend alle Kinder noch die glücklichen Frösche am Regenbogensee...

Dabei kamen wunderbare Ideen heraus und den Kindern gelang es sehr schön, sich in die Figuren der Figuren hineinzufinden.

Natürlich sprachen wir am Ende ausführlich darüber, warum die Frösche in der Geschichte zum Schluss glücklicher waren als zu Beginn und die Kinder waren einhellig der Meinung, dass man sich viel besser und wohler fühlt, wenn man sich nicht streitet....
Eine herrliche Gesprächsrunde, an der hoffentlich nicht nur die Kinder Freude hatten.
Zur Erinnerung an die Geschichte und daran, dass die Frösche ohne Streit glücklicher waren, malten anschließend alle Kinder noch die glücklichen Frösche am Regenbogensee...

Und in diese nette Stimmung hinein, meinte ein Kind seinen Tischnachbarn so fies kneifen zu müssen, dass sofort ein kleiner Bluterguss entstand und viele Tränen flossen.
Da war sie dahin, die friedliche, angenehme Stimmung. Nicht nur beim weinenden Kind, auch bei mir.
Und ähnlich wie den Fröschen im Buch, die ein Gewitter überstehen mussten, schallte nun auch ein kleines Donnerwetter durch die Klasse.
Gewitter so sagt man, haben ja durchaus klärende Wirkung. Bleibt zu hoffen, dass diese Wirkung nun länger anhält, als dies die Geschichte getan hat......
Die Bilder hängen aber nun in unserem Klassenraum und sie sind allesamt wunderschön geworden:




Da war sie dahin, die friedliche, angenehme Stimmung. Nicht nur beim weinenden Kind, auch bei mir.
Und ähnlich wie den Fröschen im Buch, die ein Gewitter überstehen mussten, schallte nun auch ein kleines Donnerwetter durch die Klasse.
Gewitter so sagt man, haben ja durchaus klärende Wirkung. Bleibt zu hoffen, dass diese Wirkung nun länger anhält, als dies die Geschichte getan hat......
Die Bilder hängen aber nun in unserem Klassenraum und sie sind allesamt wunderschön geworden:




Wir haben den Mittwoch als Lesetag auserkoren und somit bildet unsere Woche nun ein rundes Bild:
montags: Erzählkreis & Sport
dienstags: Experiment der Woche
mittwochs: Vorlesezeit
donnerstags: Schätzglas
freitags: Klassenrat
Das ist insofern auch wichtig, als dass die Kinder mit den Wochentagen einen bestimmten Ritus verbinden und die Wochentage so auch ein "Gesicht" bekommen.
Unser Wandkalender wird entsprechend ergänzt. Die reinen Wochentage ausgeschrieben sagen den noch nicht allesamt lesenden Kindern ja nun nicht so viel.
Mit dem passenden Bild gekennzeichnet, bleibt die Woche aber für jedes Kind überschaubar.
Außerdem merke ich, dass die Strukturierung auch meiner Planung gut tut und sie mich zwingt, verschiedene Inhalte nicht einfach außer acht zu lassen.
montags: Erzählkreis & Sport
dienstags: Experiment der Woche
mittwochs: Vorlesezeit
donnerstags: Schätzglas
freitags: Klassenrat
Das ist insofern auch wichtig, als dass die Kinder mit den Wochentagen einen bestimmten Ritus verbinden und die Wochentage so auch ein "Gesicht" bekommen.
Unser Wandkalender wird entsprechend ergänzt. Die reinen Wochentage ausgeschrieben sagen den noch nicht allesamt lesenden Kindern ja nun nicht so viel.
Mit dem passenden Bild gekennzeichnet, bleibt die Woche aber für jedes Kind überschaubar.
Außerdem merke ich, dass die Strukturierung auch meiner Planung gut tut und sie mich zwingt, verschiedene Inhalte nicht einfach außer acht zu lassen.
28.09.2011, 15.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: erste Schulwoche 2011

Termine:
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum




