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Lesen üben
Nachdem die vergangene Woche ganz im Zeichen des Trommelzauberprojektes stand und ich die Kinder einmal anders erleben durfte, versuchen wir nun wieder in unseren alten Rhythmus zurück zu finden.
Seit gestern üben wir gezielt das Lesen.
In den ersten Schulwochen stand die Arbeit mit der Anlauttabelle im Vordergrund. Wir haben auf vielfältige Weise das phonologische Bewusstsein geschult und die Buchstaben und Laute kennengelernt. Geschrieben wurde sehr schnell und der Großteil der Kinder hatte kaum Schwierigkeiten damit.
Da wir keinen herkömmlichen Leselehrgang benutzen greifen wir momenten gezielt auf die Wörtertürme zurück.

Wörtertürme veranschaulichen sehr deutlich den Aufbau eines Wortes und ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Leseverständnis im Sinne von: Wissen, wie Lesen funktioniert, so sehr gut und sehr gezielt gefördert werden kann.
Gemeinsam schreiben und lesen wir die einzelnen Bestandteile eines Wörterturms, den ich an das Whiteboard schreibe und heute kamen erstmalig zahlreiche Wörterturmkarten mit ins Spiel.
Auch für die Rechtschreibung sind solche Aufbaukarten enorm hilfreich.
Um mir einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die Buchstabenkenntnisse und Lesefähigkeiten der einzelnen Kinder ausgereift sind, habe ich mir heute die Zeit genommen, mit jedem Kind einen kurzen Augenblick einzeln zu arbeiten.
Diese Einzelphasen sind sehr zeitintensiv, geben aber Aufschluss darüber, wie und in welchen Bereichen die Kinder gefördert werden müssen.
Von den 30 Kindern haben 20 bereits das Leseprinzip, das Verschleifen der einzelnen Laute verstanden und sind in der Lage, erste Wörter selbstständig zu erlesen.
Darüber habe ich mich riesig gefreut. Insbesondere weil auch Kinder dabei waren, von denen ich zuvor annahm, sie seien noch nicht so weit.
Die zehn anderen Kinder haben unterschiedliche Schwierigkeiten. Zwei Kinder erkennen die Buchstaben nach wie vor so gut wie gar nicht. Und zwar keinen einzigen Buchstaben. Sie sind auch nicht in der Lage, sich ohne Hilfe in der Buchstabentabelle zurechtzufinden.
Die anderen Kinder erkennen die Buchstaben, wissen, wie sie klingen und gesprochen werden und können nur noch nicht die Laute miteinander verschleifen - eine normale Entwicklung, die mich nicht sorgt. Das Verschleifen kommt meist irgendwann von selbst.
Ich werde mich am Wochenende hinsetzen und ein Förderkonzept für die beiden Kinder erarbeiten, die noch so große Schwierigkeiten mit den Buchstaben haben.
Erklären kann ich mir das nicht, da unsere Übungen vielfältig und zahlreich und sehr intensiv waren.
Zunächst müssen wir eventuell ein Hörproblem ausschließen. Da am Montag Elternsprechtag ist, werde ich das bei den betroffenen Eltern thematisieren.
Ansonsten bleibt uns nur, andere Übungsformen zu suchen, die diesen beiden Kindern eher entgegenkommen. Und vielleicht fehlt auch einfach nur die Zeit.
Zeit lassen, um sich entwickeln zu können.
Das, was ich Eltern so gerne mit auf den Weg gebe, ist als Lehrerin auch nicht immer einfach "auszuhalten". Schnell fragt man sich, woran liegt es, dass die einen Kinder schneller, die anderen langsamer sind?
Dabei ist das einfach eine ganz natürliche Sache und unter Zeitdruck stehen wir ja eigentlich auch nicht.
Das Schuljahr ist erst wenige Monate alt, uns bleiben noch viele Wochen, um das Lesen zu lernen, zu üben und zu vertiefen.
Seit gestern üben wir gezielt das Lesen.
In den ersten Schulwochen stand die Arbeit mit der Anlauttabelle im Vordergrund. Wir haben auf vielfältige Weise das phonologische Bewusstsein geschult und die Buchstaben und Laute kennengelernt. Geschrieben wurde sehr schnell und der Großteil der Kinder hatte kaum Schwierigkeiten damit.
Da wir keinen herkömmlichen Leselehrgang benutzen greifen wir momenten gezielt auf die Wörtertürme zurück.

Wörtertürme veranschaulichen sehr deutlich den Aufbau eines Wortes und ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Leseverständnis im Sinne von: Wissen, wie Lesen funktioniert, so sehr gut und sehr gezielt gefördert werden kann.
Gemeinsam schreiben und lesen wir die einzelnen Bestandteile eines Wörterturms, den ich an das Whiteboard schreibe und heute kamen erstmalig zahlreiche Wörterturmkarten mit ins Spiel.
Auch für die Rechtschreibung sind solche Aufbaukarten enorm hilfreich.
Um mir einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die Buchstabenkenntnisse und Lesefähigkeiten der einzelnen Kinder ausgereift sind, habe ich mir heute die Zeit genommen, mit jedem Kind einen kurzen Augenblick einzeln zu arbeiten.
Diese Einzelphasen sind sehr zeitintensiv, geben aber Aufschluss darüber, wie und in welchen Bereichen die Kinder gefördert werden müssen.
Von den 30 Kindern haben 20 bereits das Leseprinzip, das Verschleifen der einzelnen Laute verstanden und sind in der Lage, erste Wörter selbstständig zu erlesen.
Darüber habe ich mich riesig gefreut. Insbesondere weil auch Kinder dabei waren, von denen ich zuvor annahm, sie seien noch nicht so weit.
Die zehn anderen Kinder haben unterschiedliche Schwierigkeiten. Zwei Kinder erkennen die Buchstaben nach wie vor so gut wie gar nicht. Und zwar keinen einzigen Buchstaben. Sie sind auch nicht in der Lage, sich ohne Hilfe in der Buchstabentabelle zurechtzufinden.
Die anderen Kinder erkennen die Buchstaben, wissen, wie sie klingen und gesprochen werden und können nur noch nicht die Laute miteinander verschleifen - eine normale Entwicklung, die mich nicht sorgt. Das Verschleifen kommt meist irgendwann von selbst.
Ich werde mich am Wochenende hinsetzen und ein Förderkonzept für die beiden Kinder erarbeiten, die noch so große Schwierigkeiten mit den Buchstaben haben.
Erklären kann ich mir das nicht, da unsere Übungen vielfältig und zahlreich und sehr intensiv waren.
Zunächst müssen wir eventuell ein Hörproblem ausschließen. Da am Montag Elternsprechtag ist, werde ich das bei den betroffenen Eltern thematisieren.
Ansonsten bleibt uns nur, andere Übungsformen zu suchen, die diesen beiden Kindern eher entgegenkommen. Und vielleicht fehlt auch einfach nur die Zeit.
Zeit lassen, um sich entwickeln zu können.
Das, was ich Eltern so gerne mit auf den Weg gebe, ist als Lehrerin auch nicht immer einfach "auszuhalten". Schnell fragt man sich, woran liegt es, dass die einen Kinder schneller, die anderen langsamer sind?
Dabei ist das einfach eine ganz natürliche Sache und unter Zeitdruck stehen wir ja eigentlich auch nicht.
Das Schuljahr ist erst wenige Monate alt, uns bleiben noch viele Wochen, um das Lesen zu lernen, zu üben und zu vertiefen.
22.11.2011, 17.09| (10/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Termine:
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum
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19.30 Uhr
im Klassenraum




