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FreiARBEIT
Über den Begriff "Freiarbeit" gibt es viele Diskussionen unter den Pädagogen. Wie frei ist Freiarbeit wirklich und darf man Freiarbeit als solche bezeichnen, wenn sie nicht gänzlich und vollkommen frei ist?
FreiARBEIT in unserer Klasse bedeutet, unabhängig davon, wie andere Pädagogen das sehen oder diskutieren: Die Kinder entscheiden, mit welchen Materialien sie arbeiten.
Nach wie vor betrachte ich es jedoch als meine Aufgabe als Lehrerin - und ich weiß, dass auch hier die Meinungen differieren - dass ich Anleitung gebe, da wo sie nötig ist, dass ich reglementiere, wenn es mir richtig und wichtig erscheint.
Auch in unsere Klasse gehen Kinder, die damit überfordert sind, aus der Vielzahl der Angebote auszuwählen, eine Entscheidung zu treffen und die Arbeit zu beginnen.
Anderen Kindern fällt das sehr leicht, sie ziehen sich schnell in ihren Arbeitsbereich zurück und arbeiten konzentriert und zielstrebig.
Hier kommt es vor, dass Kinder bewusst zu unterfordernden Aufgaben greifen, aber auch überfordernde Aufgaben werden manchmal gewählt.
Dies ist häufig sehr aufschlussreich und man kann als Lehrer sehr interessante Beobachtungen machen.
Jene Kinder aber, die zu nichts greifen, lustlos sich mal dieses oder jenes Material anschauen, Schwierigkeiten haben, einen Anfang zu finden oder auch ganz direkt sagen:
"Ich habe jetzt keine Lust zu arbeiten. Kann ich mich nicht lieber ausruhen?" greife ich unter die Arme, weil ich es für falsch halte, sie ins Leere laufen zu lassen.
FreiARBEIT, das mussten wir auch erst klarstellen, ist ARBEITSzeit und nicht wie im Kindergarten reine Spiel- oder Ausruhzeit.
Mittlerweile haben sich viele Abläufe eingespielt. Die Kinder können mit der Enge des Raumes umgehen und nutzen häufig die Arbeitsteppiche im Kreis bzw. unsere Bänke als kleine Tische:





FreiARBEIT in unserer Klasse bedeutet, unabhängig davon, wie andere Pädagogen das sehen oder diskutieren: Die Kinder entscheiden, mit welchen Materialien sie arbeiten.
Nach wie vor betrachte ich es jedoch als meine Aufgabe als Lehrerin - und ich weiß, dass auch hier die Meinungen differieren - dass ich Anleitung gebe, da wo sie nötig ist, dass ich reglementiere, wenn es mir richtig und wichtig erscheint.
Auch in unsere Klasse gehen Kinder, die damit überfordert sind, aus der Vielzahl der Angebote auszuwählen, eine Entscheidung zu treffen und die Arbeit zu beginnen.
Anderen Kindern fällt das sehr leicht, sie ziehen sich schnell in ihren Arbeitsbereich zurück und arbeiten konzentriert und zielstrebig.
Hier kommt es vor, dass Kinder bewusst zu unterfordernden Aufgaben greifen, aber auch überfordernde Aufgaben werden manchmal gewählt.
Dies ist häufig sehr aufschlussreich und man kann als Lehrer sehr interessante Beobachtungen machen.
Jene Kinder aber, die zu nichts greifen, lustlos sich mal dieses oder jenes Material anschauen, Schwierigkeiten haben, einen Anfang zu finden oder auch ganz direkt sagen:
"Ich habe jetzt keine Lust zu arbeiten. Kann ich mich nicht lieber ausruhen?" greife ich unter die Arme, weil ich es für falsch halte, sie ins Leere laufen zu lassen.
FreiARBEIT, das mussten wir auch erst klarstellen, ist ARBEITSzeit und nicht wie im Kindergarten reine Spiel- oder Ausruhzeit.
Mittlerweile haben sich viele Abläufe eingespielt. Die Kinder können mit der Enge des Raumes umgehen und nutzen häufig die Arbeitsteppiche im Kreis bzw. unsere Bänke als kleine Tische:





Und selbst das Aufräumen klappt mittlerweile zügig und gut. Aber - und das möchte ich auch nicht verheimlichen - es gibt durchaus Kinder, die man aus dieser Situation manchmal herausnehmen muss.
Es kann also vorkommen, dass zwei Kinder eine gezielte Aufgabe erhalten und sich nicht an der Freiarbeit beteiligen können.
Weil es in diesem Augenblick einfach nicht funktioniert - aus dem einen oder anderen Grund - oder weil ich den Eindruck habe, dass eine gezielte Übung in einem bestimmten Bereich an dieser Stelle mehr Sinn macht.
Es kann also vorkommen, dass zwei Kinder eine gezielte Aufgabe erhalten und sich nicht an der Freiarbeit beteiligen können.
Weil es in diesem Augenblick einfach nicht funktioniert - aus dem einen oder anderen Grund - oder weil ich den Eindruck habe, dass eine gezielte Übung in einem bestimmten Bereich an dieser Stelle mehr Sinn macht.
03.02.2012, 17.30| (9/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr
Lesen ohne Fibel
Für viele Eltern ist es schwierig, sich vorzustellen, dass die Kinder auch ohne Fibel lesen lernen bzw. das Lesen ausreichend üben und trainieren.
Dabei gibt es viel ansprechenderes Material zum Lesen üben, als Buchseiten.
Nach und nach erobern die ersten Kinder nun das Freiarbeitsmaterial aus der Leseecke und ich bin immer wieder dankbar über die tollen Ideen von Frau Felgner.

Dabei gibt es viel ansprechenderes Material zum Lesen üben, als Buchseiten.
Nach und nach erobern die ersten Kinder nun das Freiarbeitsmaterial aus der Leseecke und ich bin immer wieder dankbar über die tollen Ideen von Frau Felgner.

Ob es die Puppenfamilie ist, der man die passende Kleidung und Kärtchen zuordnet oder
der Picknick Korb.
Die Kinder arbeiten sehr motiviert und konzentriert mit diesen Materialien.


der Picknick Korb.
Die Kinder arbeiten sehr motiviert und konzentriert mit diesen Materialien.


Auch das Lesezuordnungsmaterial mit den kleinen Stühlen erfreut sich großer Beliebtheit:


Durch die Selbstkontrolle erhalten die Kinder schnell eine Rückmeldung darüber, ob sie alles richtig gemacht haben.
Durch unterschiedlich umfangreiche Lesetexte ist für ausreichend Differenzierung gesorgt. Partner helfen sich auch gerne gegenseitig und das Material ist eigentlich unentwegt im Einsatz.
Auch die Lesesortierkisten, Lesezuordnungskarten und Lesedominos werden nach und nach immer häufiger bearbeitet.
Bücher stehen auch zur Verfügung, werden auch genutzt, haben aber bei weitem nicht den hohen Aufforderungscharakter wie das Lesematerial aus der Freiarbeitsecke.
Es sind noch nicht sämtliche Materialien eingeführt. Manchmal nutze ich das Schneeballsystem, manchmal führe ich Freiarbeitsmaterial im Kreis ein.
Die Idee eines Buches, die ich hier einst als sehr gelungen beschrieben habe, am Ende des Schulvormittages neues Material vorzustellen, das erst am darauffolgenden Tag genutzt werden kann, habe ich nicht umsetzen können.
Ich kann nicht einmal genau sagen, warum es nicht funktioniert hat. Wahrscheinlich lag es weniger am Stundenplan, als eher an der mangelnden konsequenten Durchführung meinerseits.
Noch immer finde ich diese Vorgehensweise ausgesprochen gut durchdacht, neige aber oft immer noch dazu, mir zu viel für einen Schulvormittag vorzunehmen.
Dann bleiben solche Ideen leider auf der Strecke,
Ich kann jetzt nicht behaupten, dass mich das sehr bekümmert. Nur manchmal bedauere ich, dass ich nicht alles, was sich toll liest, auch umsetzen kann.
Dennoch funktioniert das Einführen der Materialien auch so. Mittlerweile gibt es auch viele Materialien in der Klasse, die nur einzelnen Kinder zur Verfügung stehen, weil sie genau gerade zum Lernstand dieses oder jenes Kindes passen.
Durch unterschiedlich umfangreiche Lesetexte ist für ausreichend Differenzierung gesorgt. Partner helfen sich auch gerne gegenseitig und das Material ist eigentlich unentwegt im Einsatz.
Auch die Lesesortierkisten, Lesezuordnungskarten und Lesedominos werden nach und nach immer häufiger bearbeitet.
Bücher stehen auch zur Verfügung, werden auch genutzt, haben aber bei weitem nicht den hohen Aufforderungscharakter wie das Lesematerial aus der Freiarbeitsecke.
Es sind noch nicht sämtliche Materialien eingeführt. Manchmal nutze ich das Schneeballsystem, manchmal führe ich Freiarbeitsmaterial im Kreis ein.
Die Idee eines Buches, die ich hier einst als sehr gelungen beschrieben habe, am Ende des Schulvormittages neues Material vorzustellen, das erst am darauffolgenden Tag genutzt werden kann, habe ich nicht umsetzen können.
Ich kann nicht einmal genau sagen, warum es nicht funktioniert hat. Wahrscheinlich lag es weniger am Stundenplan, als eher an der mangelnden konsequenten Durchführung meinerseits.
Noch immer finde ich diese Vorgehensweise ausgesprochen gut durchdacht, neige aber oft immer noch dazu, mir zu viel für einen Schulvormittag vorzunehmen.
Dann bleiben solche Ideen leider auf der Strecke,
Ich kann jetzt nicht behaupten, dass mich das sehr bekümmert. Nur manchmal bedauere ich, dass ich nicht alles, was sich toll liest, auch umsetzen kann.
Dennoch funktioniert das Einführen der Materialien auch so. Mittlerweile gibt es auch viele Materialien in der Klasse, die nur einzelnen Kinder zur Verfügung stehen, weil sie genau gerade zum Lernstand dieses oder jenes Kindes passen.
03.02.2012, 17.15| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Termine:
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum




