Pinguin-Klasse
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Melanie:
Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage hÃ
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Amanda:
Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wö
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Mandy :
Hallo, ich würde gerne wissen wie der Ziffer
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Anna:
Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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María Diaz:
;)
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Schule:
Hallo, tolle Arbeit. Gibt es auch die Plakate
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William Lee Reed:
Ich wünschte meine damalige Klasse wäre mit
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Julia:
Hallöchen! Zufällig bin ich auf diese Seite
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Annette:
Hallo! Vielen Dank für die so schön ausfüh
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Einträge vom: 30.03.2011

Buttons

Irgendwer sagte mir neulich, ich sei aber früh dran mit meinen Planungen für die zukünftige Klasse.
Das brachte mich auf die Idee, mal eine unsortierte Liste zu erstellen mit all jenen Dingen, die noch erledigt werden müssen, bevor die Kinder dann wirklich eingeschult werden.
Und diese Liste war bereits unvollständig wahnsinnig lang.
Drum bin ich froh um alles, was ich schon jetzt sozusagen nebenher planen und organisieren kann.

Gerade bei www.buttonorder.de bestellt:



Wie alle Pinguin Bilder hat auch diese Bild Hans-Jürgen Krahl gezeichnet.

Das Problem, das sich mir  bald stellt, ist: Wo lagere ich die ganzen Sachen für die zukünftige Klasse?

Nickname 30.03.2011, 17.01| (8/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor der Einschulung

Anregungen holen

Ich bin voyeuristisch veranlagt - in schulischen Belangen - und schaue liebend gerne in fremde Schulen, Klassenräume und den Unterricht anderer Kollegen, um mir Ideen abzuschauen, auf neue Ideen zu kommen und das eigene Lehrerdasein zu überdenken.

Aus diesem Grunde liebe ich auch die Bücher von Ute Andresen, insbesondere ihre unterrichtspraktischen Bände "Das erste Schuljahr" und "Das zweite Schuljahr".
Ähnlichen Enthusiasmus und konkrete Einblicke in anderen Unterricht erhoffte ich mir von Sabine Czernys Buch "Was wir unseren Kindern in der Schule antun" und wurde bitter enttäuscht.

Nicht eine neue Idee bot mir das langatmige und langweilige Buch und vor allem aber, war es ein seelenloses Buch ohne Feuer, Liebe und Begeisterung.
Unzufriedenheit mit dem System zu empfinden halte ich für legitim, aber mich hat dieses Buch so kein Stück in meinem Lehrerdasein weitergebracht.
Es erschien mir auch eher geschrieben, um Heldin einer ehrgeizigen Elternschaft zu werden.

Ganz anders nun aber "Mein erstes Schuljahr" von Tanja Kühn.




Hier schreibt eine junge Lehrerin Briefe an ihren ehemaligen Professor und berichtet anschaulich und vor allem sehr sehr wertschätzend von ihrer ersten eigenen Klasse an einer Montessorischule.
Ein Buch voller Seele, das mitnimmt und vor allen Dingen Briefe, aus und von denen ich noch eine Menge lernen kann.

Mir imponiert die Geduld, die sie "ihren" Kindern gibt und die Struktur.
In vielen Dingen erkenne ich mich wieder, andere gefallen mir so gut, dass ich sie gerne in modifizierter Form übernehmen möchte.
Das einzelne Vorstellen neuer Freiarbeitsmaterialien in der großen Runde beispielsweise, das grundsätzlich nach der täglichen Freiarbeit geschieht, damit kein sofortiger Kampf um das neue Material beginnt.

Auch der "Draußentag" imponiert mir und ich kann die Idee dahinter "um so viel Drinnen ertragen zu müssen, muss das Draußen sein" sehr gut nachvollziehen.

Die Briefe zeigen mir auch, woran ich dringend wieder arbeiten muss: An dem Annehmen jedes einzelnen Kindes, genauso wie es ist.
An dem Zeitgeben und Zeitlassen, sich nicht hetzen und drängen lassen und einen echten Blick für jedes einzelne Kind und seine aktuellen Bedürfnisse entwickeln.

Natürlich finden sich auch hier Unterrichtssituationen, von denen ich denke, das könnte ich selber so niemals durchführen und gestalten.
Das tägliche Abfragen der Kinder nach der Freiarbeit beispielsweise, um sich notieren zu können, was welches Kind getan hat.
Im Grunde ein MUSS, aber meine neue Lerngruppe wird aus minimal 29 Kindern bestehen und wenn ich mir da eine Nacheinanderabfrage vorstelle, stelle ich mir zunächst einmal Kinder vor, die nach dem vierten Kind, das ich gefragt habe, unruhig werden und nicht mehr zuhören können.

Mal schauen, welche Alternativen mir einfallen werden.
Ich wünsche mir mehr solcher Bücher.
Es ist so bereichernd zu lesen, welche Gedanken sich andere Kolleginnen machen, wie sie sich selber und ihren Unterricht kritisch hinterfragen, um sich zugunsten der Kinder weiterzuentwickeln.

Wie schön, von anderen mitgerissen zu werden und lernen zu können!

Mich hat das Buch in meiner Überzeugung bestärkt, vermehrt und sehr verstärkt mit Montessorimaterial zu arbeiten.

Es war gut, dass ich es habe lesen können!




Nickname 30.03.2011, 16.41| (3/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor der Einschulung

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum