Pinguin-Klasse
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Melanie:
Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage h
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Amanda:
Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wö
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Mandy :
Hallo, ich würde gerne wissen wie der Ziffer
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Anna:
Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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María Diaz:
;)
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Schule:
Hallo, tolle Arbeit. Gibt es auch die Plakate
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William Lee Reed:
Ich wünschte meine damalige Klasse wäre mit
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Julia:
Hallöchen! Zufällig bin ich auf diese Seite
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Annette:
Hallo! Vielen Dank für die so schön ausfüh
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: erste Schulwoche 2011

Es gibt immer etwas zu tun...

Der Schulvormittag begann entspannt in der kleinen Runde. Jeder, der mochte, erzählte vom Wochenende, dabei wanderte der Erzählstein von Hand zu Hand.
Mit der halben Klasse passen wir gut in ein einziges Sitzquadrat,  was das miteinander Reden vereinfacht und angenehmer macht.



Natürlich hatten wir uns zuvor mit dem Guten-Morgen-Lied begrüßt. Vom Wochenende gab es eine Menge zu berichten. Jeder hatte etwas anderes erlebt und wusste anschaulich zu erzählen.

Im Anschluss daran sprachen wir kurz darüber, was eigentlich Buchstaben sind, wozu wir sie brauchen und dass wir sie lernen wollten.
Einige Kinder wiesen auf die Anlautplakate in der Klasse und wollten nun "endlich" mal etwas Richtiges lernen.

Zeit, die Poster genauer zu betrachten und die Anlauttabelle auszugeben. Mit ersten Spielen lernten die Kinder sich in der Tabelle zu orientieren.





Das Erhören und Sprechen der Laute und das Zurechtfinden in der Tabelle funktionierte weitaus besser, als ich angenommen hatte. Um nicht zu sagen, es gab kaum Schwierigkeiten. Die Kleingruppe kam uns dabei sehr gelegen, denn ich hatte vielmehr Zeit für jedes Kind und Rückfragen bzw. Ideen.

Zur zweiten Stunde kamen dann die restlichen Kinder und natürlich sangen wir zur Begrüßung noch einmal unser Begrüßungslied.
Da einige Kinder noch einen sehr müden Eindruck machten, tanzten wir uns mit "Wenn ein Elefant in die Disco geht" erst einmal ein wenig munter.
Anschließend kümmerten wir uns um unsere Tagebücher. Einige Wünsche mussten noch eingeklebt werden und wer mochte, konnte eine aufklappbare Schultüte für das Tagebuch basteln.

















Das Ausschneiden, Falten und Kleben gelang ebenfalls ohne größere Schwierigkeiten und heute kam auch sofort bei allen der richtige Kleber zum Einsatz.

Da jeder in seinem eigenen Tempo arbeitete, bildeten sich rasch Gruppen, die sich an das Freiarbeitsmaterial wagten.







Die Frühstückspause war wie immer viel zu kurz, obwohl wir uns anstelle der zehn Minuten wieder zwanzig Minuten Zeit ließen. Aber auch in zwanzig Minuten schafft man es nicht immer, sein Brot zu essen.

Dabei gab es heute noch so viel zu tun. Neue Briefe für die Postmappe wurden verteilt und wir besprachen, was ein Sponsorenlauf ist und warum unsere Schule einen solchen durchführen möchte. Kakaogeld wurde schon eingesammelt und es gab heute die vorbereitete Hausaufgabenmappe mit nach Hause.
Natrülich mussten wir die Hausaufgabe auch vorher ausgiebigst besprechen, damit es zu Hause nicht zu Problemen beim Lösen der Aufgaben kommt.

Ganz schwierig gestaltet es sich dann, die Postmappe und die Hausaufgabenmappe in den Tornister zu bekommen.
Hier benötigten die meisten Kinder noch Hilfe und es dauerte eine ganze Weile, ehe alles gut und sicher verstaut war.

Einen Fisch für Paul gab es auch noch, wer weiß, vielleicht legt Paul seine Schüchternheit ja schon bald ab....



Heute lernten wir auch erstmals die lustigen Gestalten Flex und Flo kennen und durften auf ein erstes Heftchen den eigenen Namen schreiben und darin arbeiten:



Und so verging der dritte Schultag rasend schnell und schon bald war es wieder Zeit , für heute "Tschüss" zu sagen.

Ach nein, da war doch noch etwas! Richtig, die Toilettenampel. Ein kleiner Holzteddybär, dessen eine Seite rot, die andere grün angemalt ist und der neben unserer Tür hängt.

Kinder, die zur Toilette müssen, drehen den Teddy um. Zeigt der Teddy seine rote Seite, ist gerade ein Kind zur Toilette. Kommt es zurück, dreht das Kind den Teddy auf die grüne Seite zurück und die Toilette ist wieder frei.

Logisch, dass heute sehr sehr viele Kinder mal zur Toilette mussten.......

Nickname 12.09.2011, 16.11 | (5/2) Kommentare (RSS) | PL

Eine typische Situation

Am gestrigen zweiten Schultag kam es dazu, dass alle Kinder auf ihren Plätzen saßen und ich etwas Organisatorisches klären wollte.
Die Gruppentische laden zur Kommunikation ein und so entstanden eine Geräuschkulisse und ein Lärmpegel, die ich - mit meinen erwachsenen Lehrerohren - als furchtbar laut empfand.

Um den Kindern zu signalisieren, dass ich etwas erklären wollte, wurde ich (mitten in der Klasse stehend) zunehmend leiser und lobte die Kinder, denen es schon gelang ganz ruhig abzuwarten:

"Prima, Pressilia, dass du schon so leise bist. Das ist ja toll, dass auch Roman und Luca schon leise warten können. Dem Gruppentisch hier vorne gelingt es auch schon ganz toll, leise zu sein....."

Meine leise Stimme war nur zu hören, wenn die Kinder selber zur Ruhe fanden und ich war überrascht, wie schnell sich Ruhe über die Klasse senkte.

Just in dem Augenblick, als ich das letzte zur Ruhe kommende Kind gelobt hatte und mit meiner Erklärung beginnen wollte, rief ein Kind fröhlich und laut in die Klasse:

"Also mich stört das nicht, wenn wir hier so laut sind!"

Dieser offenherzige und ehrliche Ausruf hatte zur Folge, dass sämtliche anderen Kinder sind bemüßigt fühlten nun auch ihre Meinung in die Klasse zu rufen.
Zwar zeigten einige wenige sogar dabei auf, aber es entstand ein Schlachtrufgemenge und man konnte zwei Gruppierungen heraushören.

"Mich stört das auch nicht!" stieß auf "Ich kann das aber nicht haben!"

Mir fielen ad hoc genau vier Möglichkeiten ein, mit der sehr lauten Situation umzugehen.

Die Kinder übertönen und selber laut werden, ein noch unbekanntes akustisches Signal wie einen Dreiklang einsetzen, in einen Klatschrhythmus zu verfallen, in der Hoffnung, dass die Kinder trotz der unbekannten Methode mit einfallen oder aber einfach leise abzuwarten.

Ich entschied mich für Letzteres, blieb inmitten der Kinder stehen, schaute die einzelnen Kinder ganz direkt an und blieb leise. Einigen Kinder gelang es sehr schnell wieder zur Ruhe zurückzufinden, andere brauchten bedeutend länger und einige musste ich noch einmal gezielt mit dem Finger auf dem Mund darum bitten, nun auch wieder leise zu werden.
Danach konnten wir gemeinsam klären, wie schwierig es ist, leise zu sein, abzuwarten und zuzuhören.

Die Situation war im Grunde hausgemacht. Im Kindergarten laufen die Kinder herum, dürfen miteinander kommunizieren und müssen nur selten warten und leise sein. Auch zu Hause reglementiert niemand das Herumlaufen und abwarten und leise sein ist auch hier nicht der vorherrschende Zustand. Nun kommen die Kinder in die Schule und finden sich mit vielen anderen, noch fremden Kindern in einem beengten Klassenraum und sollen auf einmal leise sein, warten können, geduldig sein und abwarten. Die Gruppentische aber sind ja so konzipiert, dass man sich gegenübersitzt und natürlich gibt es auch so viel zu besprechen und zu bereden, anzuschauen und auszuprobieren.
Im Grunde ginge uns Erwachsenen das in einer solchen Situation ja nicht anders.
Und solange man nichts zu arbeiten hat, ist es ja auch in erster Linie langweilig.

Um den Kindern aber Arbeit geben zu können, müssen Materialien eingeführt, Abläufe und Regeln geklärt und Strukturen geschaffen werden. Betriebsamkeit aus reiner Beschäftigungswillkür kann hier nicht das Ziel sein und so werde ich mir überlegen müssen, wie ich die Großgruppe zugunsten kleinerer Gruppen aufbrechen kann, um Situationen wie die beschriebene fortan zu vermeiden.

Nickname 10.09.2011, 06.27 | (14/0) Kommentare (RSS) | PL

So viel Neues!

Der zweite Tag begann mit der Fragestellung: "Wo müssen wir eigentlich hin?" Richtig, das hatten wir am gestrigen Tag gar nicht geklärt. Jede Klasse hat einen Aufstellplatz auf unserem Schulhof. Dort holt der Lehrer oder die Lehrerin die Kinder zum Unterricht ab.

Heute lernten wir den Aufstellplatz kennen und konnten schneller eine Zweierreihe bilden, als so manch ein großer Schüler gucken konnte.
Aufgrund der beengten Räumlichkeiten und eines engen Hausflures ist es besonders wichtig, geordnet zur Klasse zu gehen, was allen "Pinguinen" schon richtig gut gelang.

Ein wenig Gedrängel gab es dann an der Garderobe, als sich nicht sofort alle Namensschilder fanden und der oder andere ein wenig suchen musste.

Als die Jacken endlich allesamt hingen, konnten wir uns in der Klasse begrüßen. Aber da wir das geleierte "Guten Morgen Frau Sowieso" nicht wirklich schön fanden, entschieden wir uns für ein einfaches Guten-Morgen-Lied und begrüßen uns ab sofort mit Guten Morgen in vier verschiedenen Sprachen.

Viele Kinder hatten schon ihre Materialien mit, die wir nun erst einmal verstauen mussten. Spätestens da wurde mir klar, in welchem Netz von erwachsenen Selbstverständlichkeiten ich gefangen bin.
Auf meine Bitte, die großen Zeichenblöcke (ich hielt einen zur Anschauung hoch) zu mir zu bringen, brach eine wahre Flut von Fragen auf mich ein:

"Frau Schäfer, guck mal, das hier auch?"

"Nein, das ist ein Heft!"

"Ich habe auch ein Heft, sollen wir die Hefte bringen?"

"Nein, nur die großen Zeichenblöcke!"

"Und die kleinen Blöcke?"

"Nein, die kleinen Blöcke nicht, nur die großen!"

"Guck mal ist das auch ein Block?"

"Nein, das ist ein Schnellhefter!"

"Sollen wir dir alles bringen?"

"Nein, nur den großen Zeichenblock!"

So ging es eine Weile weiter und wir brauchten exakt eine ganze Schulstunde, um zu klären, was ein Heft ist, was ein Schnellhefter ist, wozu man Schnellhefter eigentlich braucht und warum die großen Zeichenblöcke nicht unter den Tisch passen.

Letztlich haben wir aber alles wunderbar verstaut und Platz in den Tornistern geschaffen.

In dieser Stunde waren nur 14 der 28 Kinder da, die restlichen kamen zur zweiten Stunde und wir brachten nun den Neukommern unser Guten-Morgen-Lied bei.

Anschließend wurde unsere ohnehin schon volle und enge Klasse noch viel voller. Die "Großen" kamen zu Besuch, die Viertkläßler, unsere Paten.

Zuvor gelang es schnell und mühelos, einen Sitzkreis zu schaffen:






Unsere Paten hatten Geschenke mitgebracht:



Kleine niedliche Pinguine und Ketten mit leckeren Buchstaben daran.
Die Paten lernten ihre Patenkinder kennen und umgekehrt und nun ging es gemeinsam durch die Schule und über das Schulgelände.
Die Paten zeigten ihren Patenkindern alle Räumlichkeiten, alle Wege und erklärten alles, was man so wissen muss, wenn man an unserer Schule ein Schulkind ist.

Wo steht der Kakao und wo sind die Toiletten? Wie gelangt man zur Turnhalle und wo sitzt unsere Sekretärin? Wer ist hier der Hausmeister und was macht er eigentlich?

Es gab viel zu erklären und viel zu erkunden.
Die "Großen" machten ihre Sache ausgezeichnet, so dass die "Pinguine" schon bald Bescheid wussten.

Und dann kam die erste gemeinsame Hofpause. So viele Kinder. Ein Junge berichtete später im Stuhlkreis: "Draußen hat es mir nicht gefallen, da waren so viele Kinder!"
Richtig. An 308 andere Kinder muss man sich auch erst einmal gewöhnen.
Sie sind manchmal laut, sie sind manchmal stürmisch und der Schulhof ist in allen Pausen sehr sehr voll.

So eine Pause kann also durchaus anstrengend sein, darum mussten wir uns beim anschließenden Frühstück stärken.





Ich weiß nicht, wer sich Frühstückspausenlängen von zehn Minuten ausgedacht hat. Wir kamen damit lange nicht hin und selbst nach doppelt so langer Zeit waren noch nicht alle Brote gegessen. Aber unsere Paten standen wieder bereit, um uns zu helfen.

Heute beschäftigten wir uns mit einem sehr wichtigen Buch: Unserem Tagebuch.
Dieses Tagebuch wird uns durch das erste Schuljahr geleiten und heute haben wir ein Logo aufgeklebt und die Bücher mit dem eigenen Namen beschriftet.




Außerdem fand ein Schultütenpinguin Platz im Vorderteil des Heftes:



Und dann waren da natürlich die guten Wünsche zum Schulanfang, die Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte für die Kinder aufgeschrieben hatten:





Hierbei ließ sich auch wunderbar klären, was eigentlich ein Klebestift ist und warum man besser den und nicht den Flüssgkleber nutzt.














Zwischendurch blieb Zeit, um schon einmal erstes Material kennen zu  lernen, hier der Spindelkasten von Montessori:














Es ist immer wieder erstaunlich und faszinierend, welche Motivation dieses Material ausübt. Erste Zählstrategien wurden entwickelt, als es am Ende darum ging herauszufinden, wie viele Spindeln denn insgesamt zu dem Kasten gehören.

Zum Abschluss konnten wir den Erzählstein noch einnmal wandern lassen und jeder berichtete, was ihm bislang am besten gefallen hat und was nicht so schön war.
Das waren ganz unterschiedliche Ansichten, die da geäußert wurden und gemeinsam hielten wir noch fest, was wir alles schon gelernt hatten.

Wir versuchten, das an zwei Händen abzuzählen, aber unsere beiden Hände reichten nicht aus!

Das versuchte ich mir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, als ich mit den Parallelkolleginnen sprach und wir feststellten, dass wir nicht ein Bruchteil dessen geschafft haben, was wir uns vorgenommen hatten.

Nein, wir hatten nicht alles geschafft und dennoch haben die Kinder so viel Neues entdeckt, beobachtet, getan, erlebt und müssen all das jetzt am Wochenende erst einmal sacken lassen.

Und alle erklärten feierlich, dass sie am Montag wiederkämen!
Ich freue mich darauf!

Nickname 09.09.2011, 16.11 | (16/2) Kommentare (RSS) | PL

Der allererste Schultag

Nachdem wir in der Kirche Leo und Krah kennengelernt hatten, die beide ein klein wenig Angst vor der Schule hatten, dann aber feststellten, dass sie bereits eine Menge können und gemeinsam stark sind, trugen uns die Zweitklässler zur Begrüßung noch einige Gedichte vor und der Schulchor sang.
Anschließend war es dann so weit. Durch ein Sonnenblumenspalier unserer Viertklässler durften wir zu unserem Klassenraum gehen. Begleitet vom Willkommenslied "Hallo, hallo, wie schön, dass du da bist!"

In der Klasse suchten sich alle Kinder ersteinmal einen Platz. Wir stellten fest, dass die Tornister neben die Tische und nicht auf die Tische gehören und dann musste ich leider leider sofort eingestehen, dass mein Gedächtnis mich im Stich ließ und ich nicht mehr die Namen aller Kinder kannte.
Die Kinder hingegen kannten meinen Namen und wir führten meine Gedächtnislücke auf mein Alter zurück.
Zum Glück standen Namensschildchen bereit und alle Kinder fanden recht schnell ihr eigenes Schildchen und holten es zu sich an den Platz:



Nun konnte ich alle Kinder richtig ansprechen und mir schon einige Namen merken.

Nachdem die Bänkchen nun freigeräumt waren, lernten wir gruppenweise einen großen Sitzkreis zu machen.
Das ging schnell und mühelos und viele Kinder waren schon richtige Profis.



Und noch besser: Alle Kinder wussten bereits, dass es in der Schule üblich ist aufzuzeigen.



Nun lernten wir Paul kennen. Paul hatte furchtbare Angst und mochte nicht mit uns sprechen. Die Kinder wussten woran das lag.

"Weil hier so viele fremde Kinder sind!"

"Weil es hier heute so rummelig ist!"

"Weil er nicht lesen kann!"

"Weil er nicht rechnen kann!"

"Weil er nicht weiß, ob du nett bist!"

"Ja und ob wir nett sind!"

Die Kinder bewiesen Paul, dass sie ganz nett sind, aber dennoch blieb er heute ein wenig schüchtern.





Zum Glück hatten alle tolle Ideen, wie wir Paul helfen könnten. Mut zusprechen war eine von vielen wunderbaren Ideen, ihm helfen und ihm etwas beibringen.
Ich glaube, Paul darf gespannt sein!






Auch den Erzählstein lernten wir schon kennen und in Anlehnung an den Gottesdienst berichtete jedes Kind, was es besonders gut kann. Und wir stellten fest, dass alle Kinder schon ganz viele Dinge gut können:

* Fußball spielen
* lachen
* rennen
* der Mama helfen
* Radschlag machen
* eine Rolle machen
* malen
* lesen
* rechnen
* zählen
* telefonieren
* spielen
* hüpfen
* turnen
* reiten
* Flugzeuge bauen
* eine Leiter bauen
* kochen
* singen


Ich konnte mir gar nicht alles merken, so viele Dinge waren das!




Manchmal musste  man einen Augenblick nachdenken, aber dann fiel doch jedem etwas ein.




Und weil wir alle schon so viel können und gemeinsam noch viel mehr können, haben wir direkt angefangen, gemeinsam einen Klassenbaum zu gestalten.
Der hing schon an unserer Tür, hatte aber noch gar keine Blätter.

Aus kleinen Händen wurden viele bunte und individuelle Blätter. Alle Kinder haben wunderbar gearbeitet und ich konnte Paul erzählen, dass ich noch nie zuvor eine so toll arbeitende erste Klasse hatte.








Ich hatte vergessen - so ist das, wenn man eine Vier abgibt und eine Eins übernimmt - wie oft man seinen eigenen Namen hört.

"Frau Schäfer!" rief es von hier und von dort und immerzu und einige Kinder mussten schon heute erfahren, dass man in der Schule so manches Mal Geduld benötigt, ehe der Lehrer zu einem kommt.

Unser Baum wurde dann aber sehr sehr schön, auch wenn noch einige Hände fehlen:



Nach so viel Sitzen und Arbeiten durfte natürlich die Klasse erkundet werden, da gab es einiges zu entdecken.
Zum Abschluss, die Zeit verging nämlich rasend schnell, tanzten wir noch gemeinsam den Schubidua Tanz.





Und hier stellte ich fest, dass alle Kinder noch etwas anderes ganz toll können:
Nämlich tanzen!

Leider war die erste Schulstunde dann auch schon vorbei. Ich konnte jedem Kind eine von den Viertklaßpaten vorbereitete Sonnenblume mit Willkommensbriefchen geben und hoffe nun, dass alle "Pinguine" Lust haben, morgen wieder in die Schule zu kommen!




Mir jedenfalls hat unser erster Tag großen Spaß gemacht und ich freue mich auf viele weitere spannende und lustige, aufregende und ereignisreiche Schultage!


Nickname 08.09.2011, 15.43 | (11/2) Kommentare (RSS) | PL

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum