Pinguin-Klasse
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Melanie:
Hallo. sieht wirklich toll aus. Eine Frage hä
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Amanda:
Ach, schade. Weder die durchleuchtenden Bilde
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Lucy kurajo:
Garnicht gut auf denn Blättern sind nur 3wört
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Mandy :
Hallo, ich würde gerne wissen wie der Ziffern
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Anna:
Tolle Idee, hab ich gleich nachgemacht. Dank
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María Diaz:
;)
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Schule:
Hallo, tolle Arbeit. Gibt es auch die Plakate
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William Lee Reed:
Ich wünschte meine damalige Klasse wäre mit d
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Julia:
Hallöchen! Zufällig bin ich auf diese Seite g
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Annette:
Hallo! Vielen Dank für die so schön ausführli
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: im 1. Schuljahr

Winterfest

Die Pinguine, ihre Eltern, Familien und ich hatten am heutigen Nacmittag viel Spaß in der Turnhalle bei einem durch Elternhand perfekt organisiertem Winterfest.

In der Halle war ein wunderbarer Parcours für die Kinder aufgebaut, versehen mit ganz tollen Pinguinstationskarten.
Jedes Kind erhielt einen Stationspass zum Umhängen und konnte den Parcours durchlaufen, jede Station abstempeln lassen.

Am Ende winkte nach einem kompletten Durchlauf eine Medaille und ein kleines Überraschungspäckchen.

Das war aber noch nicht alles, was die Eltern sich haben einfallen lassen:

Es gab zahlreiche leckere Speisen und natürlich Getränke, so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt war.

Leider kann ich keine Fotos einstellen, da auf den meisten nicht nur die Kinder, sondern auch viele Eltern zu sehen sind und sich nicht jeder im Internet sehen mag,

Ich kann aber versichern, dass es ein toller Nachmittag war und ich mich riesig gefreut habe über das Engagement der Eltern!

Herzlichen Dank auch an dieser Stelle noch einmal allen fleißigen Vorbereiterinnen und Planern!

Nickname 01.02.2012, 19.31 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Das Zaubersäckchen

Heute erhielten alle Kinder einen kleinen Beutel.
Ein Zaubersäckchen mit schönem Inhalt:





Obwohl in der Klasse nämlich zwei große Teller voll mit Steinen und Glasnuggets zur Verfügung stehen, reicht das bei weitem nicht aus, wenn immer mehr Kinder sich den Zahlenraum bis 20 intensiv erarbeiten möchten.






Wir haben noch einmal intensiv geübt, wie man addiert, subtrahiert und Mengen vergleichen kann.
Viele Kinder nahmen den Pinguin Zahlenstrahl zur Hilfe.






Während das Addieren schon bei vielen im Kopf und ohne Hilfsmittel funktioniert, bieten die Steine noch eine sehr gute visuelle und haptische Unterstützung bei der Subtraktion.

Die Steine lassen sich für viele Übungen nutzen und gebrauchen und jedes Kind trägt nun seinen eigenen Zauberbeutel mit sich herum, jederzeit einsatzbereit.

Wir haben auch darüber gesprochen, warum es wichtig ist zu lernen, "im Kopf zu rechnen".
Dass man schließlich an der Kasse eines Supermarktes weder mit seinen Fingern  noch mit Glasnuggets so wirklich weiter kommt....
Die Steine uns aber helfen, den Weg der Abstraktion schneller zu erlernen.

Nun bin ich nur gespannt, wie viele Steine morgen wieder in der Schule ankommen werden!

Nickname 31.01.2012, 18.21 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL

Toa

Seit vielen Wochen üben wir das Abhören der Laute in einzelnen Wörtern und immer wieder fällt mir auf, wie wichtig neben dem Hören aber auch die Visualität ist.
Fakt ist: Wir sprechen nicht mehr deutlich genug.
Ein schönes Beispiel ist das kurze Wörtchen "Tor", das die Kinder in der Lernzielkontrolle schreiben sollten.
Zehn oder elf Kinder, also eine nicht unerhebliche Anzahl, schrieb: TOA.
Und wenn man ehrlich ist, ist das genau das, was die Kinder hören, wenn fußballbegeisterte Menschen eben "Toooaaaaaaa" schreien.
Da hört man das "r" am Ende des Wortes einfach nicht mehr, weil niemand (außer vielleicht ein  Lehrer in der Schule) Tor sagt.

Nun ist das Wörtchen in unserer Klasse aber bekannt und geübt gewesen und hätte durchaus korrekt geschrieben werden können. Von daher gab es bei dieser Lernzielkontrolle (jemand fragte in den Kommentaren danach) bei mir auch nur für gänzlich korrekt geschriebene Wörter einen Punkt.

Nach einem halben Jahr sind wir nun an einem Punkt angelangt, wo das reine Schreiben nach Gehör sich ersten kleinen Rechtschreibregeln unterwirft und wir anfangen die Rechtschreibung gezielt zu üben und zu trainieren.

Aus diesem Grunde gab es heute ersteinmal eine Diskussionsrunde darüber, wie wichtig es ist, Wörter deulich zu sprechen, keine Endungen und Laute "zu verschlucken".
Dazu üben wir immer die Gummibandsprache und sprechen Wörter übertrieben deutlich.

Jetzt im zweiten Schulhalbjahr werden wir das schulinterne Rechtschreibkonzept einführen und gezielt mit Lernwörtern arbeiten.

Dann gehen wir bestimmten Rechtschreibphänomenen auf die Spur, untersuchen sie, um sie verstehen und anwenden zu können.

Aus dem Toa wird dann hoffentlich bald  ein Tor.

Nickname 31.01.2012, 17.57 | (4/2) Kommentare (RSS) | PL

Lernzielkontrollen

Wir sind nun an einem Punkt angelangt, an dem es mir persönlich wichtig ist regelmäßige Lernzielkontrollen durchzuführen.
Bei der Heterogenität der Klasse ist das nicht wirklich einfach.
Natürlich kann ich differenzierte Lernkontrollen stellen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den Eltern dann noch schwerer fällt als ohnehin schon, das Kind richtig einzuschätzen.

Zudem finde ich es äußerst spannend auch mit den parallelen Lerngruppen zu vergleichen, da wir in diesem Jahrgang momentan alle recht unterschiedlich arbeiten.

Heute haben wir diese Lernzielkontrolle geschrieben. Die Aufgaben sind auf vielfältige Weise bekannt und immer wieder geübt worden.
Einige Kinder hatten die Aufgaben in weniger als fünf Minuten erledigt, andere waren nach 45 Minuten noch nicht fertig.

Ich konnte sehr genau sehen, wo die Schwierigkeiten bei den einzelnen Kindern lagen und habe mir nun notiert, welche Förderschwerpunkte ich in den nächsten Tagen legen muss.

Der Test ließ sich sehr schnell nachschauen, so dass die Kinder ihn direkt mit nach Hause nahmen, um ihn dort zu zeigen und unterschreiben zu lassen.
Für mich ist das eine wichtige Rückmeldung, zu sehen, die Eltern haben zur Kenntnis genommen, was ihr Kind heute geleistet hat.

Lernzielkontrollen sind immer ein sehr komplexes und schwieriges Thema und sicher bleibt zu überprüfen wie und in welcher Form sie für die Lerngruppe Sinn machen.
Diesmal interessant ist vor allem der Vergleich mit den anders arbeitenden Parallelgruppen.
Zeigen sich Unterschiede? Oder bleiben die Ergebnisse im selben Rahmen.
Und welche Konsequenz ziehen wir aus dem, was uns die Ergebnisse zeigen?

Ich werde beizeiten davon berichten.


Nickname 30.01.2012, 15.15 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL

Feuerwerk

Die "Pinguine" haben das Glück nun eine ausgebildete Kunstlehrerin im Kunstunterricht genießen zu dürfen.
Und die Kollegin hat mit den Kindern in der ersten Schulwoche nach den Ferien ganz schöne Feuerwerksbilder gemalt, die nun unseren Klassenraum verschönern:











Nickname 29.01.2012, 17.52 | (0/0) Kommentare | PL

Das erste Halbjahr!

Langsam aber sicher neigt sich das erste Schulhalbjahr dem Ende entgegen und es wird Zeit, unseren Blog mal wieder zu aktualiseren.
Es gibt Phasen, in denen ich aufgrund der Doppelfunktion Schulleitung und Klassenführung Abstriche machen muss und dies geschah dadurch, dass ich eine Weile den Blog nicht mehr aktualisiert habe.

Dabei gab und gibt es natürlich eine Menge zu berichten.
Die "Pinguine" und ich sind zu einem eingespieltem Team zusammengewachsen in diesen ersten Monaten.

Wir kennen uns nun schon recht gut und können uns gegenseitig einschätzen.
Eine Schwierigkeit war und ist die hohe Fluktuation von Schülern an unserer Schule und somit auch in unserer Klasse.
Seit Schuljahresbeginn hatten wir sechs Wegzüge und Zuzüge allein für unsere Klasse und so manches Mal bin ich nur dabei neue Namensschilder zu drucken und Material neu zu bestellen.

Den Kindern macht der beständige Schülerwechsel ganz offensichtlich wesentlich weniger aus als mir.
Sie nehmen jedes neue Kind mit großer Fürsorge und liebervoller Zuwendung an und werden nicht müde, den "Neuen" zu erklären, was bei uns wie abläuft.
Natürlich finde ich das toll und schaue mir bei den Kindern da auch sehr viel ab.

Nach einem halben Jahr kann ich nun auch schon Bilanz ziehen was einige Entscheidungen die Lehrwerke und den Klassenraum betreffend angeht.

Es ist sehr eng in unserem Raum, aber es funktioniert. Mittlerweile habe ich viele Tische an die Außenwand gestellt, um Reizüberflutung zu minimieren.
Der Kreis, der bei uns nun ein großes Quadrat ist, ist  nach wie vor zentrales Element im Unterricht und ich möchte ihn nicht  missen.

Problematisch ist die räumliche Enge bei Bewegungsspielen, die ich insbesondere in Klasse 1 immer regelmäßig und gerne durchführe.
Hier musste ich mein Repertoire entscheidend verändern und erweitern, aber auch das hat funktioniert.

Sehr zufrieden bin ich auch mit der Buchstabenstraße. Schwierigkeiten gibt es hier bei ganz wenigen Kindern. Zum einen jene Kinder, die extrem langsam arbeiten und jene, die schlicht und einfach nicht arbeiten möchten.
Glücklicherweise sind das Einzelfälle, die man gut auffangen kann.

Die Leistungsspanne in allen Fächern ist gravierend. Gleichschrittiges Arbeiten, sofern man dies mal wollte, ist schier unmöglich.
Kinder mit großen Auffassungsschwierigkeiten gehören ebenso zur Klasse wie Kinder, die sich schon in Beteichen von Jahrgang 2 bewegen.

Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, wir als Team brächen auseinander und habe nun wieder verstärkt begonnen, gemeinsame Phasen mit allen Kindern im Kreis durchzuführen.
Hier fruchtet dann durchaus das Prinzip, dass die Kinder sehr gut voneinander lernen.

In Mathematik war meine Sorge, dass die "schnellen" Kinder zu wenige Erklärungen durch mich erhielten. Durch regelmäßige Mathekonferenzen versuche ich gegenzusteuern und bin gespannt, wie sich die Situation weiter entwickeln wird.

Sehr froh und glücklich bin ich über das viele Material im Raum. Einerseits natürlich eine Reizüberflutung, andererseits aber auch die Chance, dass sich niemand langweilen muss und jeder immer ausreichend passendes Input erhalten kann.

Die Ordnung ist noch ein heikles Thema. Die Ordnung in den Regalen, aber auch die Ordnung unter den Tischen und in den Tornistern.
Mir mangelt es an Zeit, die Kinder, die damit große Probleme haben, täglich zu unterstützen.

Das gefällt mir so nicht und ich bin dabei mir ein System zu überlegen, dass die Kinder mit Schwierigkeiten in diesem Bereich mehr unterstützt.

Alles in allem finde ich liegen wir gut im "Pensum". Vor Weihnachten konnten schon so gut wie alle Kinder lesen.
Wobei hierbei nicht das Lesen gemeint ist, wie wir es praktizieren, sondern das rein Mechanische Zusammenschleifen der einzelnen Laute.
Fünf Kinder lesen mittlerweile hervorragend und können uns schon ganze Bücher und Geschichten vorlesen.

Diese Kinder sind natürlich nicht der Maßstab und man muss immer schauen, dass Eltern nicht Angst bekommen, wenn sie mal ein solches Kind vorlesen hören und das eigene Kind noch nicht so perfekt liest.

Gemeinsame Übungsphasen wechseln sich bei uns mit individuellen Übungsphasen ab.

Die Tafel, immer wieder ein Thema bei den Kindern und Fachkolleginnen fehlt mir überhaupt gar nicht.
Ich kann an die Whiteboards schreiben, das geht wunderbar und ich habe die Tafel so noch nicht einmal vermisst.

Ganz besonders hilfreich ist unsere Klassenbibliothek, weil sie von Leseanfangsbüchern über schwierige Sachbücher alles für die Kinder, die in unterschiedlichen Lesekompetenzstufen stecken, bereit hält.

Mittlerweile waren viele Eltern zur Hospitation und Mitarbeit in unserer Klasse und es herrscht häufig Entsetzen darüber, wie wenig man an einem Vormittag so schafft.
Während ich hingegen immer begeistert darüber bin, wie viel ich gerade mit dieser Klasse schaffe.

So unterschiedlich können da die Wahrnehmungen sein. Alles in allem sind wir auf einem sehr guten Wege und ich freue mich auf das zweite Halbjahr mit dieser Klasse.

Und sofern ich es zeitlich schaffe, werde ich hier auch wieder häufiger schreiben.



Nickname 29.01.2012, 17.43 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Lesen üben

Nachdem die vergangene Woche ganz im Zeichen des Trommelzauberprojektes stand und ich die Kinder einmal anders erleben durfte, versuchen wir nun wieder in unseren alten Rhythmus zurück zu finden.
Seit gestern üben wir gezielt das Lesen.
In den ersten Schulwochen stand die Arbeit mit der Anlauttabelle im Vordergrund. Wir haben auf vielfältige Weise das phonologische Bewusstsein geschult und die Buchstaben und Laute kennengelernt. Geschrieben wurde sehr schnell und der Großteil der Kinder hatte kaum Schwierigkeiten damit.
Da wir keinen herkömmlichen Leselehrgang benutzen greifen wir momenten gezielt auf die Wörtertürme zurück.



Wörtertürme veranschaulichen sehr deutlich den Aufbau eines Wortes und ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Leseverständnis im Sinne von: Wissen, wie Lesen funktioniert, so sehr gut und sehr gezielt gefördert werden kann.

Gemeinsam schreiben und lesen wir die einzelnen Bestandteile eines Wörterturms, den ich an das Whiteboard schreibe und heute kamen erstmalig zahlreiche Wörterturmkarten mit ins Spiel.
Auch für die Rechtschreibung sind solche Aufbaukarten enorm hilfreich.

Um mir einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die Buchstabenkenntnisse und Lesefähigkeiten der einzelnen Kinder ausgereift sind, habe ich mir heute die Zeit genommen, mit jedem Kind einen kurzen Augenblick einzeln zu arbeiten.

Diese Einzelphasen sind sehr zeitintensiv, geben aber Aufschluss darüber, wie und in welchen Bereichen die Kinder gefördert werden müssen.

Von den 30 Kindern haben 20 bereits das Leseprinzip, das Verschleifen der einzelnen Laute verstanden und sind in der Lage, erste Wörter selbstständig zu erlesen.
Darüber habe ich mich riesig gefreut. Insbesondere weil auch Kinder dabei waren, von denen ich zuvor annahm, sie seien noch nicht so weit.

Die zehn anderen Kinder haben unterschiedliche Schwierigkeiten. Zwei Kinder erkennen die Buchstaben nach wie vor so gut wie gar nicht. Und zwar keinen einzigen Buchstaben. Sie sind auch nicht in der Lage, sich ohne Hilfe in der Buchstabentabelle zurechtzufinden.

Die anderen Kinder erkennen die Buchstaben, wissen, wie sie klingen und gesprochen werden und können nur noch nicht die Laute miteinander verschleifen - eine normale Entwicklung, die mich nicht sorgt. Das Verschleifen kommt meist irgendwann von selbst.

Ich werde mich am Wochenende hinsetzen und ein Förderkonzept für die beiden Kinder erarbeiten, die noch so große Schwierigkeiten mit den Buchstaben haben.
Erklären kann ich mir das nicht, da unsere Übungen vielfältig und zahlreich und sehr intensiv waren.
Zunächst müssen wir eventuell ein Hörproblem ausschließen. Da am Montag Elternsprechtag ist, werde ich das bei den betroffenen Eltern thematisieren.

Ansonsten bleibt uns nur, andere Übungsformen zu suchen, die diesen beiden Kindern eher entgegenkommen. Und vielleicht fehlt auch einfach nur die Zeit.
Zeit lassen, um sich entwickeln zu können.

Das, was ich Eltern so gerne mit auf den Weg gebe, ist als Lehrerin auch nicht immer einfach "auszuhalten". Schnell fragt man sich, woran liegt es, dass die einen Kinder schneller, die anderen langsamer sind?

Dabei ist das einfach eine ganz natürliche Sache und unter Zeitdruck stehen wir ja eigentlich auch nicht.
Das Schuljahr ist erst wenige Monate alt, uns bleiben noch viele Wochen, um das Lesen zu lernen, zu üben und zu vertiefen.

Nickname 22.11.2011, 17.09 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Der Herbstbaum

Diese Woche hat so ein wenig ihre Struktur verloren, dadurch, dass ich ab morgen auf einer Fortbildung bin und die Klasse Vertretungsunterricht haben wird. Zudem steht am Freitag der Besuch eines Theaterstückes an, so dass auch der Klassenrat entfallen wird.
Gestern stellte sich nun die Frage, ob wir das Experiment der Woche durchführen, wie immer am Dienstag, oder lieber ein neues Wasserfarbbild malen.
Die Kinder stimmten ab und da eine große Mehrheit sich für das Malen entschied, ließen wir das Experiment in dieser Woche ausfallen.

Entstanden sind nun ganz wunderbare Herbstbäume, die wir heute beendet haben:



Zunächst wurde der Hintergrund blau gemalt.



Das ging bei einigen Kinder sehr schnell, bei anderen dauerte es eine geraume Weile.



Auf den getrockneten Hintergrund wurde mit brauner Farbe ein Baumstaumm gemalt.



Ganz wichtig war hierbei, sehr viel Farbe und möglichst wenig Wasser zu verwenden, damit der blaue Hintergrund nicht wieder zum Vorschein kam und der Baumstamm gut deckte.



Die Äste entstanden aus schwarzer Farbe - diesmal musste viel Wasser genommen werden - die mit einem Strohhalm verpustet wurde.












Das war gar nicht so einfach, aber es sind tolle Bäume entstanden.













Die bunten Herbstblätter wurden mit dem Zeigefinger aufgedruckt.











Jeder Baum sieht anders aus und obwohl schon auch ein wenig Gekleckere gab, hat es allen Spaß gemacht.
nun trocknen die Bilder und am Montag, wenn ich wieder in der Schule bin, werden wir einen hübschen Platz für sie finden und aufhängen.

Nickname 09.11.2011, 16.25 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

Hausaufgaben

Nachdem es vor den Ferien bei einigen Kindern zu Schwierigkeiten mit den Deutsch Hausaufgaben kam, habe ich mich entschieden, in dieser Woche ausschließlich Geometrie Hausaufgaben aufzugeben und nutze hierfür das rote Flex und Flo Heft.

Die Kinder haben heute die enstprechenden Seiten des Heftes mit einem roten Kreuz versehen und auch gewissenhaft (so gut es ging) die neuen Wochenhausaufgaben in ihr Hausaufgabenheft eingetragen.
Wir haben besprochen, dass es sinnvoll ist täglich zwei Seiten zu bearbeiten und ich bin gespannt, wie diese Informationen zu Hause ankommen werden.

Sechs Kinder haben die Hausaufgaben wiederholt und dennoch bin ich mir bei mindestens drei Kindern sicher, dass sie zu Hause nicht wissen werden, was sie machen sollen.
Bleibt also zu überlegen, wie damit umzugehen ist und wie man auch diese Kinder erreichen kann.

Nickname 07.11.2011, 18.55 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Sprachbarrieren

Schön war es, heute alle Kinder wiederzusehen. Es gab viel zu berichten aus den Ferien.
"Ich war eigentlich nur in Urlaubs. Ich weiß schon gar nicht mehr wo.", berichtete ein Kind.
Auch die anderen hatten eine Menge erlebt und dementsprechend viel zu berichten.

Während ein Kind die Schule gewechselt hat, kam heute ein neues in unsere Klasse.
Frisch aus einem fernen Land, der deutschen Sprache nicht einmal ansatzweise mächtig, gestaltete es sich als schwierig, den ebenfalls nicht Deutsch sprechenden Eltern den Stundenplan und andere organisatorische Dinge nahezubringen.

Obwohl es für das Kind eine anstrengende Situation sein musste (und muss), verhielt es sich sehr aufgeschlossen und schien Spaß in unserer Klasse zu haben.

In den wenigen Augenblicken, in denen ich die Zeit hatte mich zu dem Kind zu setzen, konnten wir schon erste deutsche Wörter lernen, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns.

Nickname 07.11.2011, 18.46 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum