Pinguin-Klasse
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Sehr geehrte Frau Schäfer,ich schlisse mich m
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Ulrike :
Hallo, ich stelle mich leider zu blöd an. Das
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Ulrike :
Ich verzweifel, die Namensschilder sind schre
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Liebe Susanne,ich lese heute zum zweiten Mal
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Hallo Suasnne, ich bekomme im Sommer auch ein
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Hallo Susanne,ich übernehme jetzt auch ein Pi
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Annette:
Wirklich super Party, bin auch ganz entzückt
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Übernachtung im Heu

Mittlerweile habe ich herausgehört, dass viele Eltern unserer Klasse hier regelmäßig mitlesen (worüber ich mich übrigens sehr freue!) und so lag es nahe, die Rubrik "Liebe Eltern!" zu erstellen.

Ich möchte heute den Preens Hoff vorstellen. Am Elternabend erwähnte ich ja, dass ich sehr gerne am Ende des Schuljahres mit den Kindern und interessierten Eltern im Heu übernachten würde.

Der Hof, den ich schon viele Male besucht habe und von dem bislang alle Eltern und Kinder, die mit mir dort waren begeistert waren ist der Preens Hoff in Raesfeld-Erle.



Auf der Homepage können Sie sich schon einmal ein Bild von der Lage und dem Hof machen.
Da man in der Regel sehr früh buchen muss, um noch einen freien Termin zu ergattern, werde ich in der kommenden Woche eine schriftliche Abfrage an Sie reichen, um so einen Überblick über das Interesse zu erhalten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn es klappen würde!

Nickname 25.09.2011, 08.41| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Liebe Eltern!

Der erste Klassenrat

Mit der Einrichtung eines Klassenrates verbinde ich u.a. die folgenden Intentionen:


* Erziehung zur Demokratiefähigkeit

* Förderung des Klassenklimas

* Identifikation mit der eigenen Klasse und der Schule

* Stärkung des Einzelnen

* Vermittlung von Kernkompetenzen


Sehr schön beschrieben ist dies in dem Buch "Praxisbuch Klassenrat", das, obwohl es eher für ältere Schüler angelegt ist, sehr gute Ideen und Impulse bietet.

Mir war wichtig, den Klassenrat als festes Element sehr früh in unseren Klassenalltag zu integrieren. In Klasse 1 natürlich heruntergebrochen auf die derzeitigen Fähigkeiten und Kenntnisse der Kinder.

Gelesen hatte ich davon auch im eher theorielastigem Buch "Unterrichten im ersten Schuljahr".
Bislang hatte ich den Klassenrat immer erst in Jahrgang drei eingeführt, aber eine Einführung in Klasse 1 halte ich für sehr sinnvoll. So wachsen die Kinder in die Aufgaben hinein und Jahr für Jahr kann der Klassenrat erweitert und umstrukturiert werden.

Gestern haben wir zunächst darüber gesprochen, was der Klassenrat ist und wie wir ihn praktizieren werden.
Zeitlich ist der Klassenrat auf eine Stunde am Freitag begrenzt. In dieser Stunde treffen wir uns im Sitzkreis und der Stuhlkreispräsident leitet in Klasse 1 die Klassenratsitzung.
Gestern allerdings, zur Einführung, übernahm ich die Leitung.

Vorgestellt habe ich das Klassenratsbuch:



Es liegt an einem festgelegten und leicht zugänglichen Ort in unserem Klassenraum. Kinder, die ein Problem haben, die Streit mit anderen hatten, sich geärgert fühlten oder ein anderes Problem besprechen möchten, tragen im Laufe der Woche voerst ihren Namn in das Buch an.
Vorerst deshalb, weil mit fortschreitendem Schriftspracherwerb auch mehr in das Buch geschrieben werden kann als lediglich der Name.

In der Klassenratstunde am Freitag erhalten die Kinder, die sich in das Buch eingetragen haben Redezeit.
Sie tragen ihr Problem vor und gemeinsam suchen wir nach einer Lösung.


Unsere derzeitigen Regeln für den Klassenrat lauten:



1. Wir treffen uns im Sitzkreis.

2. Es redet immer nur ein Kind.

3. Der Stuhlkreispräsident leitet die Sitzung.

4. Kinder, die sich in das Buch eingetragen haben erhalten Redezeit.

5. Wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.


Zudem tauschen wir am Ende der Klassenratsitzung auch noch die Dienste.

Mit zunehmenden Schuljahren werden die Sitzungen entsprechend komplexer und die Abläufe ändern sich entsprechend.

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass nicht jedes Problem bis Freitag warten kann und die Kinder lernen müssen da zu differenzieren:

Ist es ein Problem, das sofort und auf der Stelle gelöst werden muss oder kann ich bis Freitag, bis zu einer generellen Lösung warten?

Das muss sich erst einspielen und je eher man damit beginnt, desto eher wird der Klassenrat zu einem routiniertem Instrument der Problemlösung.
In der gestrigen Sitzung wurden bereits mehrere Probleme angesprochen und gemeinsame Lösungswege entwickelt.

Ich weiß aus Erfahrung, dass man sich als Lehrer häufig selber unter Zeitdruck setzt und meint, man habe keine Zeit "für so etwas".
"So etwas" ist jedoch meiner Meinung nach enorm wichtig und es zahlt sich für jedes Kind und für die Klassengemeinschaft aus, wenn man sich die Zeit nimmt und vor allem in aller Ruhe, nach einer festgelegten, aber modifizierbaren Struktur Probleme gemeinsam zu klären und zu lösen versucht.

Mal schauen, wie es mit dem Klassenratsbuch funktioniert in der nächsten Woche!





Nickname 24.09.2011, 17.56| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

1, 2 Papagei

Da in einigen Kommentaren und Emails danach gefragt worden ist, möchte ich an dieser Stelle auf eine sehr empfehlenswerte Mappe aus dem Schubiverlag hinweisen:



Aus dieser Mappe habe ich die Vorlagen für unsere Zahlenhefte, aber das Heft bietet weitaus mehr.
Kopiervorlagen für folgende Förderbereiche befinden sich hier übersichtlich zusammengestelt:

* Figur Grundwahrnehmung
* Systematische Gesamterfassung
* Analysieren
* Strukturieren
* Differenzieren
* Ziffern und Zahlen

Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade lassen eine weitere Differenzierung zu.

Ich finde die Mappe von Alexandra Fink sehr empfehlenswert.

"1,2 Papagei" aus dem Schubiverlag.

Nickname 24.09.2011, 17.33| (9/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Buchtipps Lehrer

Stationslauf und Klassenrat

Ganz viel Neues an einem Tag.

Zunächst hat heute jedes Kind die schon lange bereitstehenden Kunststofftafeln bekommen:




Also lernten wir einen Griffel kennen, die Lineatur auf der einen, die Rechenkästchen auf der anderen Seite und alle Kinder probierten munter drauflos.




Schreiben, malen und wieder wegwischen. "Das ist eine echte Zaubertafel!", stellte ein Kind fest.




Gerechnet wurde auch schon gleich:





Wir werden diese Tafeln für Schwungübungen, Buchstaben- und Ziffernschreibkurs, Abschreibtexte und Zwischenrechnungen nutzen und so eine Menge Papier und Kopierkosten sparen.

Es ist auch noch einmal ein ganz anderes Gefühl, mit einem Griffel auf einer Tafel zu schreiben.

Die zweite Neuigkeit war ein Stationslauf mit acht Stationen. Bekanntes und unbekanntes Material wurde an acht Stationen aufgebaut. Nach einer kurzen Information zu allen Stationen begannen die Kinder in Kleingruppen an den Stationen zu arbeiten.




Bekanntes Freiarbeitsmaterial zur Schulung der Feinmotorik lag ebenso aus wie ganz neues Materialien.


















Auf ein akustisches Signal hin wechselten die Kinder die Stationen. Das befürchtete Chaos blieb aus und die Kinder arbeiteten konzentriert, einzeln, mit einem Partner oder im gesamten Gruppenteam.



Es gab eine Tamgramstation und an einer Station wurde eine Schattenstadt gebaut. Die Biegeplüschkartei kam zum Einsatz, aber auch Montessorimaterial, wie hier:



Wir haben heute noch ohne Stationspass gearbeitet und auch der Zeitwächter kam noch nicht zum Einsatz.
Jetzt, nachdem ein Stationslauf bekannt ist, können nach und nach die Erweiterungen eingeführt werden.



Alles in allem hat das Arbeiten so weitaus besser funktioniert, als das ermüdende Arbeiten am Tisch.

Zum Abschluss blieb noch Zeit, um in der Leseecke zu stöbern:






Jeden Freitag werden wir ab sofort, also seit heute, eine Klassenratstunde abhalten. Heute haben wir die Regeln vereinbart und festgehalten und festgelegt, was uns wichtig ist.
Da das sehr umfassend war, werde ich dem einen eigenen Eintrag widmen.

Insgesamt war es ein sehr arbeitsintensiver Freitag und ich habe mich riesig gefreut, dass das Arbeiten in der Klasse schon nach so kurzer Zeit so gut funktioniert.


Nickname 23.09.2011, 17.01| (17/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Das Schätzglas und mehr

Die Kinder sind schon Profis.
Vieles, was in der ersten Woche noch mühsam und ungewohnt, langwierig und schwierig war, meistern alle Kinder mittlerweile souverän und mühelos.
Das Aufstellen und das Verstauen der Jacken ebenso wie das gemeinsame Frühstück in der Pause, die Dienste und das Ein- und Auspacken des Tornisters.

Es wird zunehmend ruhiger in der Klasse, da die meisten Kinder aufzeigen und warten bis sie aufgerufen werden.
Hin und wieder kann nochmal der ein oder andere nicht an sioch halten und ruft etwas in die Klasse, aber alles in allem arbeiten die Kinder, als gingen sie schon lange zur Schule.

Die Meldekette funktoniert schon reibungslos und auch das in den Bänkekreiskommen klappt in der Regel.
Optimal ist es noch nicht, das liegt aber weniger an den Kindern als vielmehr daran, dass es recht eng im Klassenraum ist.

Nach und nach machen wir uns mit all den Freiarbeitsmaterialien vertraut und die Kinder lernen zunehmend selbstständiger zu agieren.

Heute haben einige Kinder in ihren Zahlenheften weitergearbeitet, dazu liegen (hängen) mehrere Ausschneidebögen bereit, aber man kann zu den Ziffern auch malen oder basteln.
Beliebt war heute die Ausschneidevariante, wobei die Kinder zu ganz unterschiedlichen Blättern griffen.









Außerdem lösten wir heute unser erstes Schätzglas auf. Die ganze Woche über stand es in unserer Klasse und wurde auch immer wieder ausgiebigst betrachtet.

Heute nun wurden die Tischtennisbälle gezählt und es waren genau 12.
Da durften wir einige Schätzkönige küren.



Natürlich wurde das Glas heute auch wieder neu gefüllt. Diesmal gestaltete sich das Schätzen jedoch weitaus schwieriger:






Das Glas wurde wieder vorsichtig herumgereicht und jeder durfte  den Inhalt genau anschauen.
Die Schätzungen lagen zwischen 23 und eine Millionhundert. Was uns direkt zu einem Gespräch über Zahlen führte....







Mir fehlt noch die zündende Idee zur Visualisierung in der Klasse. Einige vage Ideen habe icb bereits, aber ich muss mir am Wochenende da noch einmal genauere Gedanken machen.

Spannend bleibt es allemal und die Kinder waren ganz erstaunt, dass "das ja auch was mit Rechnen zu tun hat!"

Nebenbei haben wir heute noch das Anne Kaffeekanne Lied geübt, mit der Anlauttabelle gearbeitet und uns noch einmal mit den Schulregeln beschäftigt.
Ein schöner Anknüpfungspunkt wäre an dieser Stelle der Klassenrat und wenn es sich morgen anbietet, dann werde ich die Gelegenheit nutzen und ihn einführen.

Kaum zu glauben, dass die ersten zwei Wochen nun schon fast herum sind!

Nickname 22.09.2011, 18.37| (21/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Der magische Strohhalm

Heute nach der Hofpause stand ein Kind tränenüberströmt vor mir und hielt mir in seiner zitternden Hand einen kurzen, verknickten Strohhalm entgegen.
Vor lauter Schluchzen verstand ich zunächst nicht sehr viel. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass offensichtlich keine Verletzung vorlag, versuchte ich, die Geschichte zu verstehen, aber es gelang mir nur herauszuhören, dass irgendwer den letzten magischen Strohhalm verknickt hatte.

Da das Kind untröstlich war, musste ich mir schnell etwas einfallen lassen und so erzählte ich also eine Geschichte über die magischen Steine in unserer Klasse und das Kind durfte sich als Ersatz für den magischen, aber ja nun leider verknickten Strohhalm einen kleinen magischen Schmunzelstein aussuchen......

Es ließ sich auch damit nur schwer beruhigen, aber irgendwann verschwanden der Stein und der magische Strohhalm dann doch in der Hosentasche.

Später, als ich mit einer Kollegin über den Vorfall sprach und natürlich von meiner unglaublich tollen Idee berichtete, dem Kind einen Schmunzelstein als Ersatz zu schenken, wurden mir dann aber die Augen geöffnet.

Magische Strohhalme sind ganz offensichtlich also eine Erfindung der Werbeindustrie und selten zu finden.
Mit meinem Steinersatz lag ich da wohl mal gänzlich daneben. Kein Wunder, dass das Kind sich damit nur schwer trösten ließ.

Und daraus trinken lässt sich auch eher schlecht.

Dafür habe ich wieder etwas gelernt. Wenn man nicht immer up to date ist, versteht man tatsächlich so manches ganz anders, als ursprünglich gemeint......

Nickname 22.09.2011, 18.11| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Im Gleichschritt Marsch?

Auch heute zeigte sich wieder ganz deutlich, dass ein Voranschreiten im Gleichschritt keinem Kind gerecht werden würde.
Während es Kinder gibt, die bereits sehr gut lesen können, haben andere noch erhebliche Schwierigkeiten einzelne Laute zu hören und zu sprechen.

Es ist hilfreich, für jedes Kind Material im Raum zu haben, so dass niemals Langeweile aufkommt oder Leerlauf entsteht.
Wann immer es geht, versuche ich wenige Minuten für einzelne Kinder abzuzweigen.
Dazu müssen alle anderen Kinder der Gruppe an einer interessanten Arbeit "sitzen" und dürfen sich nicht langweilen.

Heute konnte mir so ein Kind ein komplettes Zaubermini vorlesen:




Und später darin arbeiten.



Dieses Kind wird nicht gemeinsam mit den anderen unseren Buchstabenweg durchlaufen, das wäre gänzlich unnütz, so dass ich mir hier Alternativen überlegen werde.

Gemeinsam gelernt haben wir heute aber das Lied von Anne Kaffekanne. Auf Wunsch der Kinder waren wir zwischendurch auch wieder mit dem Elefanten in der Disco, ein Lied, das wirklich allen ausgesprochen gut gefällt und kein Tag vergeht, an dem nicht danach gefragt wird.

Außerdem haben wir heute angefangen individuelle Zahlenhefte anzulegen.










Die Seiten haben wir zunächst alle mit denselben Ziffern gekennzeichnet. Ausgestaltet wird das Heft dann aber individuell.

Und da diese Arbeit zu unterschiedlichen Zeiten fertig wurde, kamen Freiarbeitsmaterialien zum Einsatz.






Mit der Zahlentreppe fiel das Rechnen im Zahlenraum bis 20 schon sehr leicht. Andere Kinder wollten lieber im Schneckenheft weiterarbeiten:






Und manchmal ist es einfacher, den Platz zu verlassen und sich einen anderen Ort zum Arbeiten zu suchen:



Der Konzentration ist das eher dienlich, auch wenn es für manches Erwachsenenauge seltsam anmuten mag.

Die Feinmotorik wird wunderbar mit dem Kugelmaterial geschult:





Angenehmer als Knete und die Holzformen lassen sich immer wieder in neue Gestalten, Tiere und Gebäude oder Formen verwandeln. Heute entstand ein Zoo.
Dabei ist es nicht so einfach, die stramm auf Gummibändern gefädelten Kugeln zu Formen zusammenzustellen.

Andere Kinder nahmen sich die geometrischen Formen:



Und diverse Holzklötze laden zum Nachbauen und zu eigenen Bauten ein:



Was so ein bisschen wie Spielen anmutet ist konzentrierte Arbeit und wichtig, um den Vormittag in unterschiedliche Phasen zu untergliedern.
Mehrere Stunden hintereinander auf dem Stuhl sitzen und am Tisch zu arbeiten ist eher kontraproduktiv.

Aber auch diese Phasen gibt es natürlich bei uns.
Heute klebten wir noch die Schulregeln in unsere Tagebücher, nicht, ohne die Regeln vorher ausführlich besprochen zu haben.

Die Postmappe zu leeren und zu füllen geht nun schon recht schnell und man merkt, dass die Kinder sich mit jedem Tag mehr einleben und selbstsicherer werden.
Viele Kinder haben ihre erste Scheu verloren und trauen sich nun schon viel offener vor und mit der Klasse zu reden.
Mit jedem Tag werden die Kinder routinierter im Umgang mit den Materialien und Schulsachen und wir sind auf dem besten Wege, zu einer Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen.

Der Vormittag vergeht immer noch wie im Fluge und es macht großen Spaß, die ersten schulischen Schritte der "Pinguine" zu begleiten!




Nickname 21.09.2011, 15.59| (18/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Prügeleien

Der heutige Tag stand unter keinem guten Stern und war geprägt von zahlreichen doch recht brutalen Prügeleien einiger Kinder unserer Klasse.
So kam es, dass wir nach der Pause einen Sitzkreis machten und lange Zeit darüber sprachen, wie wir uns in der Schule und in unserer Klasse verhalten möchten, was wir von anderen erwarten und was andere von uns erwarten.
Das war ein schwieriges Gespräch und es flossen auch einige Tränen. Niemand war Schuld. Schuld waren immer nur die anderen und nur ganz langsam näherten wir uns einer Einigung.

Die Konfliktsituation war für die Klasse sehr belastend, so belastend, dass wir sie zunächst klären mussten, um uns später wieder anderen Inhalten zuwenden zu können.

Leider hatten wir nun in der Tat keine Zeit mehr für das Experiment der Woche. Da die Klärung von Störungen aber Vorrang hatte, experimentieren wir dann eben erst wieder am kommenden Dienstag.

Da ich unseren Rhythmus gerne beibehalten möchte und bestimmte Tage mit bestimmten Inhalten füllen möchte, werden wir nicht einfach morgen experimentieren, sondern uns bis nächste Woche gedulden.

Neben den Prügeleien haben wir uns heute aber dennoch natürlich auch mit anderen Dingen beschäftigt.

Unsere Jacken stecken nun auch endlich in den längst bereit liegenden Läusesäcken.



Es war gar nicht so einfach, die widerspenstigen, dicken Jacken in die Säcke zu bekommen und auch das Zuziehen des Sackes gestaltete sich zu Beginn mühsam und schwierig.
Da wir im vergangenen Schuljahr sehr gute Erfahrungen mit den Säcken machen konnten, möchten wir auch in diesem Jahr nicht darauf verzichten.
Aber umständlich ist es, das  muss man sagen, insbesondere in den ersten Schulwochen. Ich bin mir sicher, dass sich das Pozedere auch bei den Erstklässlern bald einspielen wird.

Heute jedoch verging eine ganze Schulstunde mit dem Einfüllen, Zuziehen, Aufhängen und wieder Herausholen der Jacken.

Ganz konzentriert arbeiteten wir vorher jedoch in unseren Matheheften. Die Kinder arbeiten mittlerweile an unterschiedlichen Seiten in ihrem eigenen Tempo.
Ich lege Wert darauf, insbesondere beim Ziffernschreiblehrgang auf die korrekte Schreibrichtung zu achten.

Hier müssen die Kinder mich dazu holen, sobald sie eine neue Seite beginnen.












Die Unterschiede im Arbeitstempo, in Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer und auch im feinmotorischen Bereich sind immens, so dass ich froh bin, ausreichend Differenzierungsmaterial im Raum zu haben, um jedes Kind fordernd oder fördernd arbeiten zu lassen.

Trotz der heutigen Störungen sind wir nach wir auf einem guten Weg.
Und ich bin mir sicher: Morgen geht es wieder friedlicher zu!

Nickname 20.09.2011, 15.55| (9/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Kunst und Kuchen

Heute hatten wir das allererste Geburtstagskind in der Klasse und haben zwei Geburtstagslieder gesungen. Zum ersten Mal kamen auch die Schatzkiste und unsere Hausaufgabengutscheine zum Einsatz.




Wir hatten großes Glück, denn die ganze Klasse bekam vom Geburtstagskind diesen wunderbaren Kuchen ausgegeben:



Der Kuchen sah nicht nur wunderschön aus, er schmeckte auch allen ganz wunderbar. Ein herzliches Dankeschön geht noch einmal an unser Geburtstagskind und natürlich die backfreudige Mama.

Das Feiern des Geburtstages und das Essen des Kuchens dauerte eine Weile. Unterbrochen wurden wir vom Zeitungsfotografen, der mit einem Male unangemeldet im Raum stand und unsere Klasse für die hiesige Presse ablichten wollte.

Unverhofft kommt oft.
Da wir nun schon routinert waren, klappte das mit dem Foto diesmal in wenigen Minuten.

Ganz viel Zeit verbrachten wir auch noch mit dem Fertigstellen unserer Herbstbilder. Die Hintergründe waren mittlerweile über das Wochenende getrocknet, es fehlten noch ein paar stachelige Gesellen:



























Ein paar Bewegungslieder, ein- und auspacken der Postmappe und einiges an Organisation und schon war der Schulvormittag wieder herum.

Am Abend konnten die Eltern den Klassenraum erstmalig belebt sehen.


Nickname 19.09.2011, 15.21| (4/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

Vorbereitung Elternabend

Den ersten Elternabend hatten wir bereits vor den Sommerferien, so dass die morgige Klassenpflegschaft nicht das allererste Kennenlernen bedeutet.
In der Regel ist der erste Pflegschaftsabend sehr angefüllt, denn viele organisatorische Abläufe und Regelungen müssen besprochen werden und die erste Pflegschaftswahl ist auch manchmal schwierig, weil sich ja noch gar nicht alle Eltern kennen.
Besonders wichtig sind mir die Rückmeldungen der Eltern bezüglich des Befinden der Kinder.
Wie geht es den neuen Schulkindern, wie gefällt es ihnen? Ist es sehr anstrengend, sind die Kinder mittag k.o? Sind sie ausgelastet, fühlen sie sich angenehm gefordert oder eher überfordert.

Wie geht es den Eltern mit der Flut an Neuigkeiten, die das Schulleben so mit sich bringt?

Ich kann dann ein wenig aus unserem Schulalltag berichten und erzählen, ehe wir auf die Ziele und Lerninhalte der einzelnen Fächer eingehen.
Um die Lehrpläne auf eine verständliche Weise herunterzubrechen habe ich eine sehr grobe Übersicht über die Lernziele der Fächer Mathematik und Deutsch erstellt. Erweitert durch die Bereiche Methodik, Arbeits- und Sozialverhalten.
Entstanden ist eine einfache Übersicht, die ich den Eltern morgen gerne an die Hand geben möchte:




Gemeinsam mit der Sachunterricht Übersicht, kann man so sehr gut sehen, wohin uns das erste Schuljahr führen wird.

Es wird der neue Stundenplan verteilt und besprochen, der nach dem Ampelunterricht ab dem 4.10.2011 gilt.
Interessierte Eltern können den Plan gerne bereits ab sofort via Email (zaubereinmaleins@gmail.com) anfordern.
Ich werde den Stundenplan aus datenschutzrelevanten Gründen hier nicht einstellen.

Natürlich müssen die Eltern auch ein wenig arbeiten, um nachzuvollziehen, wie es ihren Kindern so ergeht:

Dazu liegt die Anlauttabelle für Eltern parat.
Ich freue mich auf morgen Abend und bin gespannt, wie viele Eltern sich die Zeit nehmen werden/können, um miteinander ins Gespräch zu kommen!


Nickname 18.09.2011, 14.25| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im 1. Schuljahr

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Termine:
  
 
Montag, 03.09.2012
Klassenpflegschaft
19.30 Uhr
im Klassenraum